Welcome to Contemporary Writings by Satis Shroff (Freiburg)

Hi Everybody! Writing is something wonderful, whether you write poems or prose (short-stories, fiction, non-fiction) and it's great to express yourself and let the reader delve into your writings and share the emotions that you have experienced through the use of verbs, the muscles of a story, as my Creative Writing Prof Bruce Dobler at the University of Freiburg, Germany) used to say. I'd like to share my Contemporary Writings with YOU! Happy reading.

Sincerely,

Satis Shroff

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Wednesday, April 9, 2008

Buddhism in Nepal (Satis Shroff)

The Dalai Lama and the holy tibetan script
Der Buddhismus war ursprünglich eine philosophische Reformbewegung, eine von vielen, die aus der Krise der vedisch-brahmanischen Religion im 6. Jahrhundert v. Chr. resultierten. Der historische Buddha wurde um 563 v. Chr. in Lumbini, im Süden des heutigen Nepal, nahe der Stadt Kapilavastu, als Prinz Siddhartha geboren. Nach seinem Familiennamen Shakya wurde er später auch Buddha Shakyamuni genannt.Die Mutter Maya war eine Prinzessin aus dem Geschlecht der Koliya von Devadaha. Ihre Schwester Mahapajapati übernahm die Pflege des Kindes, da Maya eine Woche nach der Geburt starb.
Im Mahayana Buddhismus tragen auch göttliche Wesen, die sich nie in menschlichen Leibern verkörpern, den Namen Buddha. Sie werden als Transzendente Buddhas bezeichnet, früher war der Ausdruck Dhyani-Buddhas üblich. Sie stellen die geistigen Mächte dar, die die Welt regieren, Vairocana in der Mitte, Aksobhya im Osten, Ratnasambhava im Süden, Amitabha im Westen, Amogasiddhi im Norden. In Nepal zieren die Bilder dieser fünf Buddhas den Türsturz jedes buddhistischen Hauses.
Im Alter von neunundzwanzig Jahren verließ der Buddha eines Nachts heimlich seine Familie und den elterlichen Fürstenhof und zog sieben Jahre als Wanderasket umher. Unter dem Bodhi-Baum (Pappelfeigenbaum) in Bodh Gaya erlangte er die Erleuchtung, die Einsicht in das Wesen des Daseins und seiner Überwindung. Später erhielt er zahlreiche Ehrentitel, vor allem Shakyamuni (der Weise der Shakyas), Jina (Sieger) und Tathagata (der Vollendete, wörtlich der ‚So-Gegangene‘.
Der Buddhismus sucht nach der letzten Ursache von Sünde und Leid und entdeckt, daß es kein Selbst oder Ich gibt. Der Buddha verkündete keine neue Religion, im Gegenteil, seine Lehre vertrat eine atheistische Weltauffassung.
Die Vorzeichen eines Lebensweges: Buddhas Lehre ist nichts mehr als die Vorzeichnung eines Lebensweges. Über andere Fragen wie Gott, Seele und die Welt. Auskunft zu geben, erklärte er für nutzlos. Seine Ansichten darüber lassen sich aber aus seiner Lehre erkennen. Sie fußt auf Samkhya-Gedanken. Der Buddha bekennt sich zu einem vollständigen Atheismus und Akosmismus, d.h. er leugnet jedes substantielle Sein, Gott, Seele und die Welt. Es gibt nur ein Werden und Vergehen ohne wirkliche Grundlage in einem anfang- und endlosen Kreislauf, dem Sansara.
Die Welt, der Gott und der Mensch sind eine Summe von physischen und psychischen Erscheinungen in ständigem Fluß, wobei die vorhergehende die nachfolgende bestimmt. Jedes Wesen gleicht einer Flamme, die scheinbar eine Substanz, in Wirklichkeit aber ein stetig voranschreitender Verbrennungsprozeß ist. In der Summe der Erscheinungen (Körperlichkeit, Empfindungen, Vorstellungen, Gestaltungen, Bewußtsein) die ein Mensch nennt, bewirkt das Karma des abgeschlossenen Lebens die Art des neuen Daseins, das ein tierisches, menschliches oder göttliches sein kann. Diese ruhelose Aufeinanderfolge ist das große Leid der Welt, das Aufhören des Kreislaufs ist die Ruhe des Nirvana1.
Die "vier edlen Wahrheiten:"Den Weg zum Nirvana will der Buddha, so wie er ihn selbst gegangen ist, auch seinen Jüngern lehren. Es ist ein Mittelweg zwischen dem Weg der weltlichen Menschen und dem Weg der sich kasteienden Asketen. So verkündet er, zum ersten Male in der Benares-Predigt, die "vier edlen Wahrheiten2". Es sind die folgenden:
1) Die Wahrheit vom Leid: Alles Dasein ist Leiden3.
2) Die Wahrheit von der Entstehung des Leidens: Aus der Unwissenheit als letztem Grund entstehen die Lebensäußerungen, als verhängnisvollste der Durst, d.h. das Haften am Dasein.
3) Die Wahrheit von der Aufhebung des Leidens: Das Aufhören der Lebensäußerungen, namentlich des Durstes, führt zum Ziel.
4) Die Wahrheit vom Weg der Aufhebung des Leidens: Auf dem edlen achtteiligen Pfad führt der Weg zur Erlösung: Rechte Einsicht, rechtes Wollen, rechtes Wort, rechte Tat, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Gedenken, rechtes Sichversenken.
Unter den Lebensregeln finden sich Anleitungen zum sittlichen Handeln, die auf dem Wege voranhelfen; so wird vor allem das Wohlwollen empfohlen. Da aber auch Freude und Liebe und alle guten Handlungen Karma hinterlassen und zu einem neuen Dasein zwingen, sind sie auf den höheren Stufen zu meiden. Der Weise verharrt in völlig seelischer Untätigkeit. Der Weg Buddhas bedeutet ein Selbsterlösung ohne göttliche Hilfe, ohne selbstlose Menschenliebe, ohne Tugendübung. Nur die wenigen, die sich zur völligen Weltflucht entschließen, können diesen Weg gehen.
Der ursprüngliche Buddhismus ist deshalb wesentlich ein Mönchsreligion. Genaue Vorschriften, die zum Teil von Buddha herrühen mögen, regeln das Leben der Mönche und der Mönchsgemeinde (Sanga).
Die Heilswege und ihr Ziel: Der Buddhismus wurde durch innere Spaltungen geschwächt. Mit dem ersten nachchristlichen Jahrhundert begann in Nordindien eine Umwandlung, wodurch sich der Buddhismus klar in zwei Religionen spaltet: das Hinayana (Kleine Fahrzeug), das nur die wenigen Mönche zum Nirvana zu führen verspricht, und das Mahayana (Große Fahrzeug), das allen Menschen einen leichten Weg der Erlösung zeigen will. Die Entwicklung vollzieht sich unter dem Einfluß der alten Volksreligion und des Bhaktigedankens. Das Mahayana nähert sich der brahmanischen Religion und erleichterte die Aufsaugung durch dieselbe. Ein wichtiger Weg des Mahayana ist aber der des Vertrauens auf den Buddha und seine Lehre. Das Vertrauen (shraddha) auf den Buddha und seine Lehre fordert die ganze Person. So kann es von Tugenden und Selbstzucht begleitet, zur Erlösung führen. Das Erlösungsziel ist das Nirvana. Es wird in der Buddhaschaft erreicht, in der Erkenntnis des Illusionscharakters (Maya) des Sansara.
Im Mahayana ist es das Einswerden mit dem Absoluten, das einen andauernden Glückszustand mit sich bringt. Dies ist das Jenseits, und dieses Jenseits ist das Ziel aller derer, die im großen Fahrzeug zur Erlösung streben. Zum Jenseits des Nirvana führen alle "Fahrzeuge" im Buddhismus, zu einer Erlösung, über deren Beschaffenheit kein Wort möglich ist. Mit der Erlösung aber hat die Lehre ihr Ende.
Der freiwillige Verzicht auf Erlösung:
Die Bodhisattvas: In der neuen religiösen Richtung tritt Buddha als milder Gott vor uns. Man erhebt ihn zu einem einzigartigen göttlichen Wesen, dem Urbuddha, von dem ungezählte Ausstrahlungen erfolgen. Das sind die Dhyanabuddhas in der oberen Welt, sodann die Bodhisattvas, die Vollendeten, die auf das Nirvana verzichten, um den Menschen zu helfen, endlich die irdischen Buddhas, deren letzter Sakyamuni war. Der Grund hiervon ist das "Große Mitleid", das alle Bodhisattvas für die Wesen empfinden und das sie zur Tätigkeit für die Wesen treibt. Sie versuchen, die Leiden der Sansara auf sich zu ziehen, und umgekehrt ist es ihnen möglich, das durch ihre Verdienste gesammelte Karma auf andere zu übertragen. So sind die Bodhisattvas deutlicher Ausdruck für die Möglichkeit der Fremderlösung.
Der große Dhyanabuddha im gegenwärtigen Zeitalter ist Amitabha, der im Paradies des Westens thronende allbarmherzige Erlösergott, der alle, die ihn anrufen, selig macht. Der mächtige Bodhisattva der Gegenwart ist Avalokiteshvara4, der in seiner Hilfsbereitschaft auch vor Sünde und Höllenqual nicht zurückschreckt. Dazu finden die hinduistischen Götter Aufnahme in den Buddhismus.
Erzwungene Kastensystem in Nepal: Unter König Jayastathi Malla (1382-1395) wurden die Buddhisten unter Berufung auf die von Sankaracharya durchgeführten Maßnahmen, in ein rigoroses, neu geschaffenes Kastensystem eingegliedert. Außerdem wurde die Verwaltung und Jurisdiktion gestrafft. Man unterstellte, daß die unverheirateten Mönche ursprünglich aus der Bahun- (Brahmanen) oder Chettri- (Kshatriya) Kaste gekommen waren und nachdem sie gezwungen worden waren zur Heirat und Fortzupflanzung, sollten sie diesen Kasten weiter angehören. Zuunterst in dem hinduistischen Kastengefüge in Nepal stehen die unberührbaren Kasten, unter anderem die Kami (Schmiede), die Sarki (Schuster) und die Damai, die zwei Beschäftigungen ausüben: Sie sind Schneider und Musikanten. Die frühe Geschichte Nepals läßt Stämme, aber keine rigorose Kastenordnung erkennen.
Die Erlösung als das Ende des Strebens: Im Buddhismus redet man nicht nur von Wissen, das die Kausalität des Entstehens hebt sondern auch vom Nichtwissen, das die Bildung karmagestaltender Triebkräfte nach sich zieht. Die Triebkräfte sind die Urheber allen Strebens; da sie vom Nichtwissen freigesetzt wurden, bilden sie ein Bewußtsein aus, das sich dann im Einzelnen niederläßt. So kommt eine Individualität zustande, die nicht mehr ein leeres Bewußtsein trägt, sondern ein durch Eindrücke, Empfindungen, Bedürfnisse, Gier bzw. Streben angefülltes Organ.

Als Folge des Strebens tritt mit dem Lebenshang das karmische werden. Es realisiert sich als Wiedergeburt, und damit als Wiedereintritt in den Sansara, ins Dasein, ins Leid5. Das Streben ist das, was den Sansara bewegt und die Erlösung verhindert. Das Erlösungsstreben findet man auch im Hinduismus; hier wird das Streben selbst als Ursache des Leides erkannt. Das Streben nach guten Taten bewirkt eine bessere Wiedergeburt, nicht aber die Erlösung. Und Streben muß sich immer auf die Illusion des Ich richten, also auf das Nichtwissen. Läßt man diese Illusion als Wissender fallen, so erscheint die gesamte Welt des Samsara als eine Illusion. Im Durchschauen dieser Illusion (Maya) besteht die Erlösung, die in der völligen Aufgabe allen Strebens und der vollkommenen Ruhe des Geistes erreicht wird. Mit dem Verlöschen allen Strebens ist das Samsara überwunden.
Der Tod im Buddhismus: In den Himalayaregionen Nepals, wo die Bevölkerung überwiegend buddhistisch sind, findet man Manisteine und Chortens. Die Toten werden begraben und Chortens (Pukangs) als Denkmäler errichtet. Wenn ein Lama stirbt, dann muß ein anderer Lama das Feuerholz bei der Verbrennungszeremonie anzünden. Im Gegensatz zu dem hinduistischen Todesritual darf der Sohn des Verstorbenen die Todesreste seiner Eltern nicht anzünden.
Einer der wichtigsten Texte des tibetischen Buddhismus ist das Totenbuch "Bardo Thodol"6. Trotz seines Namens und der Tatsache, daß dieses Buch am Bett der Sterbenden von den Mönchen vorgelesen wird, ist es ein Buch des Lebens. Bardo heißt "Zwischenraum" (‘bar’ bedeutet zwischen, und ‘do’ heißt Insel ). Es ist nicht nur das Intervall des nachtodlichen Schwebezustandes, sondern vielmehr der Schwebezustand in der Situation des Lebens. Die Bardo-Erfahrung ist Teil unserer grundlegenden psychologischen Struktur. Dieses Buch erhält nicht nur eine Botschaft für jene, die bald sterben oder bereits gestorben sind, sondern auch eine Botschaft für jene, die bereits geboren sind.
Geburt und Tod widerfahren jedermann andauernd, genau in diesem Augenblick. Es besteht ein Konflikt zwischen dem Körper und dem Bewußtsein, und es gibt die dauernde Erfahrung von Tod und Geburt. Die Buddhisten in Nepal betrachten den Tod nicht als besonders unangenehme oder schwierige Situation. Der sterbende Mensch hat Anteil an seiner eigenen Festigkeit. Wenn man gefaßt ist, dann wird die Person im Bardo-Zustand automatisch davon angezogen. Mit anderen Worten: man sollte den sterbenden Menschen eine sehr geistes-gegenwärtige Situation präsentieren. Man sollte auf ihn eingehen, sich füreinander gegenseitig öffnen und das Zusammentreffen von zwei Seelen entwickeln.
Die Botschaft des Totenbuches ist folgende: Die Verwirrungen des Lebens werden durch die dualistische Sicht des Menschen verursacht. Indem er das Bardo Thodol aufmerksam liest oder hört, wird der Mensch befreit und in einem nicht-dualistischen Zustand versetzt, in dem sich die Verwirrungen in Weisheit umwandeln.
Im Mahayana Buddhismus gibt es die Lehre eines höchsten Gottes bzw. eines Ur-Prinzips, des Adi Buddha. Aus diesem entspringen die fünf Dhyani Buddhas, die als Verkörperung der fünf ursprünglichen Elemente, aus denen der Kosmos besteht, angesehen wurden. In der Regel werden die einzelnen Gottheiten mit der Miniaturfigur ihres jeweiligen Dhyani Buddha, aus dem sie emanierten, im Kopfschmuck gezeigt. Dabei werden die Bodhisattvas als Söhne der jeweiligen Dhyani Buddhas mit ihrem Buddha-Shaktis angesehen.
Obwohl die Erlösungswege von Hinduismus und Buddhismus verschieden sind, so gleichen sich die zwei Religionen in der Annahme des Sansara, die die Einmaligkeit des Lebens auf der Erde ablehnt und einen Kreislauf von Wiederbeburten setzt. Die ausgleichende Gerechtigkeit vollzieht sich selbst in der Qualität der Wiedergeburten. Im Christentum wird mit der Überzeugung der Einzigkeit des menschlichen Lebens auch die eines personalen, allmächtigen Gottes verbunden.
Während es für den Hindu keine einzige, fest umrissene, alleinseligmachende Wahrheit gibt, ist die Zuflucht zur Lehre für den Buddhisten unerlässlich.

1 Zustand jenseits von Sinneswahrnehmung und irdischem Bewußtsein im absoluten Sein. Im Buddhismus Ziel des Befreiungsstrebens nach Lösung aus dem Rade der Wiedergeburten (samsara). Bei Buddha bedeutet der Tod das Eingehen ins Nirvana und wird daher als Parinirvana bezeichnet.
2 Väth, Alfons: Die Inder, Herder Freiburg 1934 S. 20.
3 Dukkha: Pali
4 Avalokiteshvara: Der zu dem Transzendenten Buddha Amitabha und dem als Mensch inkarnierten Gautama Buddha gehörende Bodhisattva, als Allerbarmer und Retter aus allen Nöten angerufen, in 108 Aspekten, in Nepal identisch mit Macchendranath.
5 Sowohl in Hinduismus und Buddhismus ist das Grundproblem des Menschen das Leid (z.B. Krankheit). Ursache dieses Leids ist die Begierde (z.B. nach Gesundheit), dessen Wurzel wiederum die Illusion (Maya) ist. Überwunden werden kann das Leid also nicht durch Handeln. Was verlangt wird, ist eine Änderung der Einstellung d.h. die Loslösung.
6 Fremantle, Franziska, Trungpa, Chögyam: Das Totenbuch der Tibeter, Eugen Diederichs Verlag München 1991 S.34.

Thursday, April 3, 2008

Dalai Lama's Realpolitik of Peace, Tolerance, Dialogue



Commentary on Tibet:
Dalai Lama’s Realpolitik: Gold Medals versus Human Rights (Satis Shroff)


The Chinese poet Dong Guanfu writes in his blog: “We cannot win the heart of the Tibetans if we only develop their economy. If we cannot manage to understand this, then many other conflicts will follow. There’s no denying that one of the reasons of staging the Olympic Games is that we want to make money. But the greater value of the Games is to strengthen and rejuvenate the spirit of a nation. How many spiritual values can we convey by way of the Olympic torch? This is a question that has to be weighed by the whole Chinese folk, especially the ruling part members (in Beijing). ”
The Dalai Lama has threatened to resign as the political leader of the Tibetans in Tibet and the diaspora (USA, India, Nepal and Switzerland), but the protests within Tibet has been rising although Tibet has been hermetically sealed for foreign journalists, and the nabbed demonstrators have been put to show as terrorists, their own outmoded arms on display (Royal Enfield rifles from World War II), knives and a few cartridges. A young monk was shown on TV welcoming and thanking the Chinese Army soldiers as ‘saviours’ by putting the traditional khada scarves on their heads.
Never before was a farce staged so badly. It was sickening to watch it, propaganda at its worst. The foreign journalists were obliged to leave Lhasa so that the Chinese propaganda could function without democratic impediments. And the views that have emerged through Xinhuan and Chinese TV are conspicuous through their slanted reporting to the benefit of the rulers in Beijing. The selected foreign-press was invited to Lhasa but this time the younger generation of Tibetan lamas were shown in tears with the words in their mouths, “Tibet is not free!” You could only feel a numbness and a lump in your throat.
The world knew already in 2001 that Peking put not only the Tibetans under pressure but consequently cracked down on intellectuals and other Tibetan people, and went even so far as to hang them en masse as political criminals. It is ironical that the International Olympic Committee awarded the Games to Beijing. One hopes that this will be a lesson to the Olympic Committee, if they are ever in a dilemma of staging the Games in similar countries, where the rights of the individuals are suppressed, and human rights are trampled upon. This goes against the Olympic spirit. But the question of morality and ethics doesn’t seem to arise when political lobbyists are at work, and economic and commercial gains are also a part of the game, in this case, Games. The privileged party elite of Peking and the organisers of many western countries seem to have a common opinion as far as the Olympic Games are concerned, and they all come up with: how could be punish our own sportsmen and women by not letting them take part in the competitions? Think of the gold medal possibilities that might be lost.
A sportsman with ethos and integrity would be ashamed to take part in the competitions. Most of the organising and participating nations are against boycotting the Games “because it would damage the sport and the contestants (sic).” On the one side, we have competitors wanting to take part in the Games no matter what it costs. On the other side, there are the one-party organisers in Beijing who see the Tibetans as disturbing elements led by the Dalai Lama clique, although they know very well that this is a cheap lie, fabricated to suits their purpose. Thanks to the Olympic Games 2008, the Chinese elite are in the international limelight, and have been ignoring the critical views of the rest of the world’s leaders and world organisations, and using them for their own purposes. The march of the Chinese troops in Lhasa has shown the real face of China.
What are gold medals worth in terms of humanity? A dark shadow has been cast upon the Olympics 2008 and August is nearing, but Peking is adamant. It’s still playing the olde, hackneyed melody, instead of listening to the Tibetans and the conscience of the world that are demanding equal human rights and justice, tolerance and respect for China’s minorities. The sportsmen and women have got nothing to lose their fame in the form of gold medals and money from future sponsors, but the Tibetans and the Chinese have a lot to win in terms of human values, tolerance, compassion and togetherness---a Miteinander.
I met an old German lady yesterday on my way from downtown Freiburg and she said, “Herr Shroff, you should have seen the film about the Lhasa-Peking train in Fernsehen. It was fantastic. They even have oxygen-masks, like in the Airbus, for the passengers who feel weak. How thoughtful of them!”
It is a fact that China has opened to the economic benefits of the western world, but in the jurisprudence sector, China this big Asian giant, is still an underdeveloped country and more paragraphs on human and individual rights have yet to be added before China’s Communist Party can speak of equal rights like others in the comity of nations. China’s leaders have been keeping its own Han-folk in the dark through the usage of propaganda by treating the Tibetans who protest in public as criminals. But the worst part of this propaganda war is that the Han-Chinese have become gullible and actually believe the theatre that has all the while been presented by Xinhua and CCTV. Moreover, the Han-Chinese believe that they freed the poor Tibetans from slavery and feudalism. The reality is, however, complex, because the Tibetan folk have their own script, scriptures, their own history of development, their mentality, psyche, religion, traditions and rich culture. When you see a Tibetan monk or youth throwing stones, it is a metaphor of a David who is trying to raise his hand against a Goliath (Han-Chinese), and this protest has nothing to do with criminality in the ordinary sense of the word. The real crime was committed when Han-Chinese overran the Tibetan Plateau and robbed the Tibetans of their religion, language, culture and outlawed them after the principle: A good Tibetan is a Han-Tibetan.
There was a time when the Dalai Lama was a welcome guest, as the spititual and temporal ruler of Tibet, and he was feted by rich and poor alike, by academicians and statesmen. Even the town of Freiburg showed that we were in solidarity with him, his folk and his cause. Now we are silent when Tibet needs us. The Olympic spirit and Machtpolitik should not be allowed to go hand in hand. We have had parallels in Berlin in 1936 and Moscow in 1980. The International Olympic Committee has made a terrible mistake in awarding Peking, at this stage of its power-politics, the privilege of staging the Olympic Games.
Come August and the Games are really staged in Beijing, this will be the unkindest cut for the people of Tibet, the peace-loving Dalai Lama, the man who was awarded the Nobel Prize for Peace in Stockholm, lest we forget, by the western world. The Dalai Lama has been all along constantly following a pragmatic Realpolitik, for the only way to bring China to reason is through the practice of patience, far-sightedness, pragmatism and non-violence in the spirit of Gandhiji and Martin Luther King.
The Dalai Lama has been quoted as saying that China’s re-settlement policy is a “demographic aggression” and that China is a Police-State with “the rule of terror.” How are the Europeans reacting to all this? The EU Commissioner Ferrero Waldner threatened with an Olympia boycott and the EU foreign minister demanded that Peking should carry out a dialogue with the Dalai Lama. According to the French Foreign Minister Bernard Kouchner, the EU foreign ministers want to invite the Dalai Lama to Brussels. The EU parliament has already extended its invitation to the Dalai Lama, the spiritual leader of Tibet. China’s Jiang Yu from the Ministry of Foreign Affairs naturally protested.
Tibet and China are an unequal brotherhood sealed by fate, destiny, kismet, history. Tibet was ignored for centuries but globalisation has caught up with Peking after the Han-Chinese marched into Lhasa and the Dalai Lama was forced to flee or face imprisonment.
It can only be hoped that the Beijing government gives up the path of brutal confrontation, does a bit of soul searching and turns to the peaceful path of conflict solution through dialogue at the same eye-level, and not from above-to-below with its minorities. Since the Chinese and Tibetans (government in exile at Dharamsala) obviously are not in a position to carry out talks together, it would be better if Beijing consented to talks with UN mediators.
There is no denying that the Olympic Games are a competitive festival of sports and cultures, but how can people of different cultures celebrate when war-tanks and the Chinese Army are holding the Tibetan folk back in Lhasa, “Jhokang-market, and people in the provinces of Sichuan, Gansu, Tongren (Rebkong) in the province Qinghai? The situation is similar to 1989 when ten thausand Tibetans demonstrated against the Chinese regime.In those days Perking imposed military rule over Lhasa, and sent its People’s Army to the streets. Hundreds of monks were imprisoned, many were shot.
Today, a new generation of monks and Tibetan angry youth have grown up and are only trying to fight for their human rights, as members of Homo sapiens. Even the Dalai Lama spoke of more autonomy, mind you, within the framework of the Chinese constitution. What the Tibetans want are equal rights and freedom from the cultural domination of thousands of Han Chinese, who have been re-settled by Beijing’s policy makers with the result that the Tibetans have become a minority in their own country. This is certainly not what the Tibetans and the western world understand under ‘autonomy.’
For centuries Tibet was the ‘autonomous region’ of China. But the Tibetans have been deprived of their very autonomy with the creation of a Chinese governor. China has in the past regarded the Himalayan countries as its phalanx, and has fought fiercely against India in 1962 over the border areas. There’s a Hindi-Chini bhai-bhai atmosphere, as the two big South Asian powers vie with each other for economic and commercial gains and cooperation, as evident newly between the Indian and Chinese troops that took part in military exercises. I remember a similar military exercise at the invitation of the Indian Army. A Chinese general had been invited and the Indian Army demonstrated its fire-power. The Chinese general applauded the firepower of his neighbour, then added: “Wonderful, but can you produce this same firepower under Himalayan conditions?” And truly enough, in 1962 the Chinese troops had a better fire-power than the Indians and were no match for the thoroughly trained mountain divisions of China.
The Lingua franca of Tibet is not Tibetan now but Standard Chinese, for the Han Chinese are out to develop Tibet and its people culturally, economically, socially and psychologically after the motto: there’s no better culture than the Han culture.
In the Kindergardens and schools of Tibet most of the lessons are held in Chinese, and not Tibetan. If one speaks Tibetan, one risks losing one’s job. When the Tibetan parents speak with the teachers they are obliged to do so only in Chinese, even though they are Tibetans. If this isn’t cultural imperialism, then what is it?
Even though some athletes are showing character and personal integrity by protesting as individuals spontaneously, the majority, however, do want to take part in the Games. Like for instance the German spear-thrower Christina Obergföll who said: “The boycott would steal the chance of a lifetime.” The manager of Sabine Spitz (mountain-bike discipline) said: “The boycott will only punish the athletes.”
Beijing has to listen to the Dalai Lama and his followers in the West, and in Tibet, and take to dialogue, instead of playing the hardliner and condemning and slandering His Holiness and his ‘so-called clique.’ The former spiritual and temporal ruler of Tibet has serious and sincere intentions as far as the future of Tibet is concerned The communist politicians in Beijing have to realise that the only way to peace and stability in this former poverty-stricken country of monks, farmers and nomads is not through the use of force (Gewalt) but through well-meant consessions through dialogue, and by raising the status of the Tibetans to that of the Han-Chinese, and letting and encouraging them to develop Tibet together, and not by regarding Tibet’s wonderful culture and religion as something inferior and exotic. We can all learn from Tibet’s rich culture. Beijing has more to gain if it follows the path of peace, tolerance and Miteinander (togetherness) instead of using cheap propaganda to stage a Peking Opera with Tibetans as the culprits, which no one with a conscience, character and integrity wants to see. The scenario is well-known in the western world and no propaganda in this world can help the Chinese government in this particular issue.
The Han and other Chinese have the chance to prove to the world that they can practice social welfare and social development by giving the Tibetans the same autonomy, same status as the other Chinese. Otherwise, Beijing’s political goals remain a farce, reminiscent of George Orwell’s ‘Animal Farm’: all animals are equal, but some are more equal than the others.
The Ocean of Wisdom (Satis Shroff)
Tenzin Gyatso, the spiritual and former
Temporal ruler of Tibet,
Came to a town in the Black Forest
And conquered the hearts of the Freiburger.
A lama in a back limousine,
Applauded by hundreds of Europeans and Asians.
You could feel the goose-pimples in your body,
Tears of joy came to your eyes.
His Holiness prays and blesses
The Tibet Kailash Haus,
A thousand Tibetan prayer flags
Flutter merrily in the wind,
Carrying the mumbled words to Himmel.
At the Freiburger Town Council
Says the lama:
‘Nations, races, social classes
Even religions are secondary.
What is important is that
We are all human beings.
Even the sun breaks through the clouds
When Tenzin Gyatso folds his hands,
Smiles from the balcony,
And throws flying kisses
To the German masses.
Even Petrus seems to be smile in Heaven.
The Ambassador of Peace
Hopes for a peaceful change,
In Tibet, the Roof of the World,
Where the economy booms
Under the control of the Chinese,
But where democracy and human rights
Are still stifled.
I remember seeing His Holiness
As a child in the foothills of the Himalayas,
As he fled across the Abode of the Snows.
Crowds thronged with snow white khadas,
To greet the Dalai Lama.
And here was I in Germany
With my humble prayers,
And there His Holiness,
Blessing us all,
The personification of the Ocean of Wisdom.
A seventy-two year old monk,
With the charisma and spontaneity of a child.
A message which said:
‘Whether you are a Christian, Buddhist or atheist,
If you have compassion for humans,
You can’t be wrong.’
What counts are the inner values
Within us:
Love, forgiveness, tolerance and self-discipline.
Religions help us to make these values even stronger.
Like the inner love and dialogue,
Between a mother and a child,.
To create a Century of Dialogue.