Welcome to Contemporary Writings by Satis Shroff (Freiburg)

Hi Everybody! Writing is something wonderful, whether you write poems or prose (short-stories, fiction, non-fiction) and it's great to express yourself and let the reader delve into your writings and share the emotions that you have experienced through the use of verbs, the muscles of a story, as my Creative Writing Prof Bruce Dobler at the University of Freiburg, Germany) used to say. I'd like to share my Contemporary Writings with YOU! Happy reading.

Sincerely,

Satis Shroff

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Tuesday, July 17, 2007



EINE REISE NACH GORKHALAND (Satis Shroff, Freiburg)

Die Fahrt von Kathmandu nach Kakarbhita in Ost-Nepal war ein eigenartiges Erlebnis. Die Sicherheitsvorkehrungen waren streng. Ein Nepali Polizist verteilte Karten auf denen die Reisenden ihren Namen, Adresse und Bestimmungsort angeben mußten. Das Gepäck wurde identifiziert und zur gründlichen Untersuchung geöffnet.

Mugling: In Kathmandu starten Busse nach Birganj vom zentralen Busbahnhof aus. Es gibt auch Nachbusse. Von Birganj fahren Busse nach Kathmandu über Mugling (272km). Außerdem kann man die alte Strasse hinder Hitauda über Daman benutzen, ist 100 km kürzer aber sehr kurvenreich. In Mugling hatten wir um 22 Uhr einen Aufenthalt um eine kurze dal-bhat-tarkari Sitzung abzuhalten. Man bekommt einen Löffel nur auf verlangen, da die meisten mit den rechten Hand essen. Die Stadt machte den Eindruck eines Grenzortes im Wilden Westen. Als Toilette dienten jede Winkel und dunkle Gassen. Das ununterbrochene Plärren der penetranten indischen Filmmusik im Nachtbus sorgte dafür, da viele Reisenden wach blieben, während einige wenige davon auch eingeschläfert wurden. Nepali Musik ist ja so weich, dezent und unaufdringlich. Der Busfahrer und sein Angestellter diskutieren und gestikulieren. Letztere schien der Sündenbock zu sein und wurde regelrecht angefahren.

Tribhuvan Rajpath: Die Tribhuvan Rajpath erschien als eine Berg und Talsilhouette, ab und zu zeigten ein oder zwei kleine Lichter die Existenz von Nepali Höfen in der Gebirgswildnis an. Die Rajpath ist 200km lang und verbindet Kathmandu mit Raxaul an der indischen Grenze. Sie wurde mit indischer Hilfe erbaut und 1956 eröffnet.Wir erreichen Itari um 6 Uhr 30 und halten bei einem Graben, gefüllt mit stehenden grünlichen Wasser, an dem acht Enten herumstanden, schweigend und in Gesellschaft eines Wegweisers: Kathmandu via Mugling 519 km. Itari war am Expandieren, was von halbfertigen Neubauten angezeigt wurde.

Ein Sadhu schlenderte heran um Geld zu erbetteln. Es gab Strassenhändler mit nepalesischen Gebäck. Heruntergekommene Hütten waren in Teehäuser verwandelt worden, geschmückt mit Coca Colareklame. Eine elegante Nepali Frau in einem Bakhu-kleid aus dem Norden war dabei sich zu waschen.

Im Bus gab es fünf Thakali Schulkinder, die auf dem Weg nach Kalimpong waren, zu Dr. Graham's Home. Scharen indischen Touristen tranken Tee. Das ist das vernünftigste um den Kathmandu Quickstep (Durchfall) zu vermeiden.

Hitauda: Schon um 2 Uhr 30 erreichten wir Hitauda. Das steile serpentinenreiche Abenteuer namens Tribhuvan Rajpath war überstanden. Vor vierzig Jahren wurden Autos von gewaltigen Trägerkolonnen auf dem Rücken aus Indien nach Kathmandu gebracht. Man könnte die Geräusche von anderen Bussen, die ankamen oder abfuhren vernehmen. Straßenhändler schrien sich die Kehle heiß und verkauften heißen Tee, hartgekochte Eier, Papad, Orangen und gerösteten Mais.

Leibesvisitationen: Es gab eine Kontrollenstelle und Leibevisitationen. Ich erinnere mich, dass in Mai 1985 reifen die Nepali Congress Partei und die Nepal Communist Party zu einer Satyagraha-Bewegung (wie einst in britische Indien) auf und viele Mitglieder dieser Parteien wurden damals verhaftet. Die Situation eskalierte am 20. Juni, als Bombenanschläge in Kathmandu und anderen Städten Nepals acht Tote und 22 Verletzte forderten. Zu den Anschlägen bekannten sich Organisationen wie: Janvadi Morcha (Volksforum) und Samyukta Mukti Bahini (NepalsNaxalite Gruppe. In einen schäbigen Hütte mit zwei Türen fühlte der Gendarm die Schlüssel in meiner Tasche und Fragte mich was das sei.

"Meine Schlüssel" antwortete ich auf Nepali, woraufhin er mich aus der Schlange winkte. In der Nähe wartete eine ältere tibetische Frau ebenfalls darauf abgetastet zu werden.
Kakarbhita: Kakarbhita war eine kleine Grenzstadt, schäbig, armselig und mit einer Menge kleiner Restaurants, die Linsensuppe, Reis und Curryhuhn anboten. Sie hat 3000 Einwohner, eine Polizeiwache, kein Krankenhaus, nicht einmal eine Apotheke, einige Drogerien und unzählige Stroh oder Bambushütten.

Siliguri: Siliguri ist ein Eisenbahnnetz und das Tor zu den Darjeeling Bergen. Beim Sukunawald sah man die Plantagen in der Nähe der Straße und Gorkhali Pflücker, die "drei-Blätter-und-eine-Knospe" um 11 Uhr morgens sammelten, die Mahanadibrücke und dann, in Richtung Hochland, Tindharia, wo es eine Werkstatt für die berühmte Darjeeling-Himalayan-Eisenbahn gibt, ein niedlicher 'Spielzeug', der malerische kleine Gurkha Städte passiert, wie Ghayabari, Kurseong, Sepoydhura, Tung, Ghoom und schließlich Darjeeling selbst.

"Der ganze Weg bis dahin war noch vor zwei Jahrzehnten dicht bewaldet, aber jetzt werden die Berge nach jedem heftigen Monsun ein Stück weiter abgetragen", sagte Mr.Dixit, ein Ingenieur im Ruhestand den ich in Kurseong traf. Der Andrang in die Berge sei die letzte Zeit sehr groß gewesen. In der Nähe von Ghoom zog sich eine hässliche Narbe durch die Landschaft, die von einem Erdrutsch herrschte. Straßenarbeiter waren damit beschäftigt sie mit Steinen und Zement wieder zu befestigen.

Tiger Hill: In Darjeeling hatte ich bei einem Reisebüro in der Nähe des Capitolkinos den Tag vorher eine Karte reserviert nur um dann herauszufinden, dass es mehr als ein Dutzend Jeeps und Landrovers vom Zeiten Weltkrieg Richtung Tiger Hill um 4 Uhr morgens gab. Der Gurkha Angestellte sagte, "Es ist besser ein bisschen früher zu kommen. Die ersten Kunden bekommen die besten Plätze." So ging ich um 3:30 dorthin.

Der Gurkha und seine Fahrzeugflotte war nirgends zu sehen. Ein Einheimischer mit mongolischen Zügen und einem Bart wie Djengisch Khan erschien um 4:15 und sagte, dass wir zu einer anderen Stelle gehen müssten, wo der Jeep geparkt wäre. Indische Standard Zeit, dachte ich. In einem solchen Urlaub muss man cool bleiben. Ein Indischer Mitreisender mit einer Deutschen Frau meinte: "Wenn ihr so spät kommt, ist es kein Wunder, dass ihr Gurkhas kein Fortschritt macht." Der taktlose dunkle Reisender, der das sagte war ein Flachländer.
"Wie zum Teufel können wir Fortschritt machen, wenn ganze Darjeeling Bezirk zum Sperrgebiet erklärt wird, und wenn alle Teeplantagen den Bengalis von Kalkutta gehören, und wenn die indische Regierung Geld nur in Sikkim investiert, und wenn unsere Gorkhalisprache bis neulich nicht anerkannt wurde?" erwiderte der Gorkhafahrer.

Das war ein schlagfertiger, verärgerter Gorkha, der keinen Spaß verstand. Das ist was ich an den Gurkhas von Darjeeling bewundere. Sogar ein Jeepfahrer spricht ausreichend Englisch, Hindi und Gorkhali (Nepali).

Die Gorkhas von Darjeeling haben seit Oktober 1988 ihre Waffen nach 28 Monaten andauernden Kämpfen mit der indischen Regierung niedergelegt. Der Gorkhaland Aufstand kostete 200 Leben und brachte eine Ergänzung (Amendment) zum Darjeeling Gorkha Hill Council Erlaß.

Schließlich wurden neun Leute in den Jeep gepackt und wir fuhren in Richtung Tiger Hill. Es gab ein großes Tor mit den traditionellen tibetischen Schnitzereien--zwei Tigern--durch welches die Fahrzeuge den Berg hinauffuhren. Manche Jeeps hatten Schwierigkeiten und keuchten wie Asthmatiker.

Der Jeep hielt 300m unterhalb des Gipfels und wir gingen zu Fuß zum Gipfel. Ein Sherpa mit Moon-Boots lief mit einem großen Stein den Hang hinauf um sein Jeep zu bremsen, der gerade begann rückwärts die Straße hinunter zu rollen. Die Bremsen schienen nicht so gut zu funktionieren, bei dieser Steigung jedenfalls.

Kanchenjunga Massif: Dann konnte man sehen wie sich die Spitze des 8598m Kenchanjunga Massif plötzlich Rot färbte, die ersten Sonnenstrahlen. Nach kurzer Zeit wurde sie Orange und nahm allmählich eine Gelbe Färbung an. Man konnte die Vögel des Himalaya in den Büschen und Bäumen zwitschern hören und zugleich das Klicken der Touristenkameras.
Nach einer kurzen Fahrt durch Pinienwälder und blaue Berge wurden wir durch eine Aussicht auf das Kanchenjunga in seiner ganzen Majestät belohnt.

In Ghoom, das ist der höchste Ort auf der Old Hill Cart Road, besuchten wir das buddhistische Kloster aus dem 19.Jahrhundert (circa 8km von Darjeeling). Im massiven, pompösen Pagoda ähnlichen Gebäude befanden sich ein Altar des Maitree Buddha, Butterlämpchen und tibetanische Khadatücher in leuchtendem Rot, Weiß und Gelb. Es war ein Fest für den Augen. Tibetische Kunst im Exil. Eintritt 0.50 Paise. Wir warfen einen Blick in das Museum mit wertvoller Buddhistischer Literatur, traditionellen rituellen Masken aus dem Himalayaraum und einer numismatischen Sammlung in der Mitte des Raumes, mit Münzen und Banknoten aus dem Tibet, die bis 1959 im Umlauf waren.

Ein kleiner, freundlicher Lamanoviz posierte vor den Touristen, und ein anderer Lama mit schwarzem Haar sprang hinter einer Dämonenmaske hervor um für die Nachwelt festgehalten zu werden.

Eine blaue Darjeeling Himalayan Dampflok gebaut 1881 von Sharp & Co Glasgow, ratterte bergab auf ihrem weg nach Kurseong, einer weiteren Bergstation. Einige Jungen aus Ghoom vergnügten sich, indem sie bei fahrendem Zug hinaus und wieder hinein sprangen. Der hilflose Schaffner schrie sie an, tat es ihnen gleich und versuchte einen zu erwischen. Die Ghoom-Jungs waren frech und flink. Es war ein herrliches Spektakel wie aus einem slap-stick Filmstreife.
Entlang der mini Schienen, die einen an die Schwäbische Eisenbahn denken ließen, waren scharen von Verkäufern von tibetischer Herkunft die Altkleider, Halsketten, Gürtel, Taschen und viele andere Gegenstände verkauften, wie sie üblicherweise an der Laden La Straße in Darjeeling angeboten werden.

Eine kurze Fahrt zum Batasia loop, wo die Eisenbahn bei der abfahrt nach Darjeeling, ein paar Schlaufen fährt, erwies sich als interessant. An diesem dunstigen Morgen sah man die Wolken langsam aufsteigen von den berühmten Teegärten in den Tälern.

Bei den Gorkhas: Am nächsten Tag fuhr ich mit einem Gorkha Freund, Susil Basnet, nach Dow Hill über Kurseong an den Tbc Sanatorium vorbei, in einem Jeep noch aus dem Zweiten Weltkrieg, der von einem Gorkha namens Norden Lama, mit Alkoholfahne gefahren wurde. Es gibt keine Promillen-Kontrolle in Darjeeling oder Indien. In den kalten und regnerischen Monsunmonaten ist es nicht unüblichen zu beobachten wie Jeep und Lastwagenfahrer anhalten um einen Schluck Raksi (Reisschnaps) zu trinken um sich warm zu halten. Ich muss zugeben ich war erleichtert als wir unser Ziel erreichten. Wir wurden mit einer vorzüglichen Rai-Mahlzeit bestehend aus Dal-Bhat-Shikar (Linsen-Reis-Ziegenfleisch) belohnt.


Nepalis bzw. Gorkhas sprechen normalerweise nicht beim Essen. Aber moderne Nepalis (Gorkhas) neigen dazu, die neue fremdländische (westliche) Angewohnheiten anzueignen, was von der ältere Generation nicht so gerne gesehen wird. Es gehört sich nicht. Mein Gorkha Freund sagte, er hatte sowohl Gefallen gefunden an den letzten Harold Robbins, Alstair Maclean und John Grisham Romanen, als auch Bhanu Bhakta Acharyas "Grasmäher Verse", Babulal Pradhan's Kurzgeschichten, Shiva Kumar Rai's "Dak Bungalow", Laxmi Prasad Devkota’s "Muna Madan" und Guru Prasad Mainali's Kurzgeschichten. Die in Indien Lebenden Gorkhas zitieren Urdu shahari Verse, Gedichte und Dialoge aus Indischen Kinos und Videofilmen.

In Kurseong traf ich Mr. Snehalata Roy, ein liebenswürdiger alter bengalischen Herr, der etwas vom intellectuellen Flair eines Nirad C. Chaudhuri hatte. Er hatte graues Haar, war korpulent und fochte einen immerwährenden Kampf gegen Rheumatismus, Arthritis und Tuberkulose, denn er war Kettenraucher. Er war ein vielgereister Versicherungsangestellte aus Kalkutta und hat sich schließlich in Kurseong niedergelassen. Mr. Roy sprach Gorkhali mit einem starken Ballygunj-Akzent aus Bengal. Er spöttete: "Die Gorkhas erschienen immerhin in den Schlagzeilen und erreichten es die Aufmerksamkeit in Delhi auf sich zu ziehen." Er zeigte mir sein Bibliothek und wir tranken Tee und plauderten.

TV und Video-Sucht: Fernsehen ist geradewegs zu einer Sucht geworden, was ein Besuch bei einer in der Stadt lebenden Gorkha-Familie deutlich sichtbar wurde. Video und Fernsehen scheinen Gespräche oder Spiele im Kreis der Familie ersetzt zu haben auch in den kleinsten Ecken des Landes. Die ganze noch-intakte Grossfamilie, die aus drei Generationen bestand, war im Bann der Mattscheibe. "Dallas", Cricket-Matches und politische "Sketch-up" am Sonntagmorgen. Zwischen den schlüpfrigen Intrigen JRs und einer Tasse Darjeelingtee sprach ich mit Mr. Chettri, einem pensionierten Inspecteur der Darjeeling-Himalaya Eisenbahn. Er meinte: "Die Tage der Wildschwein- und Fasanenjagd im Sukuna-Dschungel (Terai) sind vorbei." Er fuhr fort, die Patronen wären in Indien so teuer, dass er sein altes Winschester-Gewehr verkauft habe. Video, Fernsehen und lange Spaziergänge interessierten ihn nun am meisten. Erstere seien sein neuen Spielzeug.


Die klaren blauen Berge um uns, aus denen Tälern Wolken, die überbleibsel des Monsuns, emporkletterten, waren überwältigend.

Unmengen von Photographen aus Darjeeling, bewaffnet mit Polaroiden oder andere Kameras, versuchten schnell zum Zuge zu kommen. Einer näherte sich einem älteren einheimischen Gorkha und fragte, warum er denn die Kappe nicht von seinem Teleskope nehme und der erwiderte mit großem Ernst: "Schauen Sie Sir, ich bin nicht wie die anderen. Wenn die Aussicht schlecht ist und es wirklich nichts zu sehen gibt, mag ich den Leuten kein Geld abnehmen um sie dann den Dunst betrachten zu lassen. Ein Mann von Charakter und Ehrgefühl, wollte man glauben. Über 90 % der Touristen auf Tiger Hill waren Inder aus dem Flachland.

Tenzing Norgay’s Bergsteigerinstitut: Nach einem kurzen Frühstück strebte ich Richtung Chowrasta zu. Dorthin geht man zum Ponyreiten, um die Auslagen in den Schaufenstern zu betrachten oder um den Mall entlang zu spazieren bis zum Regierungsgebäude (Governor's Palast) und wieder zurück. Es ist der selbe Ort wo englische Damen und Herrn promenieren und ihren 5 O' Clock Tee in Keventer's oder Planters Club zu trinken. Danach ging ich zum Tenzing Norgay's Institute für Himalaya Touren, das sich in Birch Hill befindet, welches von den Indern heute Jawahar Parbat genannt wird. Der Eintrittsgebühr betrug eine Rupee. Es gab einiges zu sehen: Hochgebirgszelte, Bergsteigerausrüstung, Andenken, Glückwünschkarten und eine Fotoausstellung von Bezwingern und Alpinisten des Everest, welche an den verschiedenen Expeditionen und natürlich jener mit Reinhold Messner teilgenommen hatten.


Eine Plauderei mit einem Gorkha bediensteten des Himalayan Mountaineering Institut (HMI) erwies sich als interessant und führte zum Kauf eines Heftchens über "grundlegende, fortschrittliche und abenteuerliche" Kletterkurse. Seltsamerweise waren diese Kurse nicht für Ausländer gedacht. Vielleicht deshalb, weil die Inder seit ihrem Krieg mit China 1962 im Himalaya die Regionen Darjeeling, Sikkim und Bhutan zum Sperrgebiet erklärt haben.
Im Zoologischen Garten gab es gähnende sibirische Tiger zu sehen, Schwarzbären, Lamas, die bei der kleinsten Provokationen zu spucken anfingen, Pandas und exotische Vögel. Auch gab es im Gymkhana Club ein ausgestopftes Lama: Es fand gerade eine Ausstellung statt--mit der Aufschrift: "Bitte haben sie Geduld. Ein Cousin dieses Lamas wird sich bald einstellen". Das Naturgeschichte Museum zeigte ausgestopfte bengalische Tiger, Krokodile, den Wilden asiatischen Büffel und Reptilien.

Vom Hotel, wo ich mich eingerichtet hatte, hatte man einen überblick auf die Dächer und die Hinterhöfe von Darjeeling. Die meisten Häuser waren heruntergekommen und die Stadt konnte eine Schönheitsoperation gut gebrauchen. Es macht Mühe zu glauben, dass diese Stadt die Perle im Jewel der Britischen Besitzungen gewesen sein sollte. An allen Ecken gab es Momo- und Thukpaläden mit schmuddeligen Vorhängen vor dem Eingang und Marktschreien und Kleinhändler aus der Gangesebene, die in den Straßen der Bergstation ein bisschen zum Leben suchten. Es scheint als wachse Darjeeling, wie Kathmandu, ohne Plan. Die Häuser schießen in die Höhe, wie Pilze nach einem Monsunregen. Die Bevölkerung hat sich ebenfalls vergrößert und natürlich haben die Preise angezogen. Die Einwanderung von Leuten aus der Gangesebene, auf der Suche nach Wohnraum und Arbeit in der Bergen vergrößert das Elend noch weiter.

In Darjeeling gingen wir ins Simla-Restaurant. Kein Ort für Touristen, sondern für die Gorkhas. Gorkhas sind trinkfest und sie trinken gewöhnlich Raksi oder Chang, aber auch Rum oder Scotch. Die Rechnung war beachtlich aber mir wurde nicht erlaubt auch nur eine einzige Runde zu bezahlen. "Du bist ein Gast und Gäste von Gorkhas zahlen nichts," war die Antwort. Ich bekam dennoch eine Gelegenheit zur Gegenleistung am nächsten Tag bei Lobos, wo ich Kuchen und anderes Gebäck bestellte. Wie überall in der Welt, wo die Gorkhas zusammenkommen, gab es ausgedehnte Trinkgelage.

Am nächsten Tag wurde ich von einer Gorkhafamilie zum Mittagessen ins "Glens" eingeladen. "Als wir noch Schulkinder waren, waren wir verrückt nach einem Essen und Date bei Glenary's," sagte Mrs.Rai, die eine der teueren, von ausländischen Nonnen geleiteten Klosterschulen besucht hatte.

Ein Gelübde: "Während der 60iger Jahre hatten die Fentones, eine Musikgruppe aus Shillong und die "Diamonds" aus Darjeeling großen Erfolg mit ihren Beatlesstücken wie "Yesterday", "Can't Buy Me Love", und "Pretender" und "Satisfaction" von den Rolling Stones. Glenary ist nicht mehr was es einmal war. Es hat seinen Glanz, seine Eleganz und auch seine Gäste und Ambiente verloren", meinte Mrs.Rai, eine hübschen, schlanke Frau, während wir irgendein unbeschreibliches chinesisches Gericht mit unseren Essstäbchen zu uns nahmen.


Mrs.Rai hatte ein 'Bhakal' (ein Gelübde) abgelegt mit dem Versprechen an eine Gottheit ihre Gedenkstätte aufzusuchen, sollte ihr Wünsch in Erfüllung gehen. Ich konnte mir vorstellen, dass sie die Erfüllung einen ganzen Reihe von Wünsche nötig hatte. Wir gingen zum Mahakal-hügel. Den Weg säumten tibetische und indische Bettler. Im Tempelgelände flatterten Hunderten von orange-roten, gelben und weißen Gebetsfahnen fröhlich im Wind. Und in etwas, das eine Höhle ähnelte, befindet sich der Lama mit Abbildungen von Buddha, Avtars, Boddhisattvas, der verstorbene Panchen Lama, Dalai Lama und dem König von Nepal Birendra Shaha Deva, der als eine Inkarnation des Hindugottes Vishnu betrachtet wird. König Birendra hat in Darjeelings St. Joseph die schulische Ausbildung absolviert.


Kleine Fortschritte: In Darjeeling trifft man überall auf Plakate mit Willkommensgrüßen: Welcome to Gorkhaland. Und Mr. Dhurba Mohan Rai meinte: "Der Grund warum wir keine Fortschritte unter der indischen Regierung gemacht haben, besteht darin, dass wir untereinander so zerstritten sind. Überall gibt es Gorkhas:in der Kongress Partei, im CPI (Marxist), GNLF (Gorkha National Liberation Front), GVC(Gorkha Volunteer Force) und so weiter. Wir sind zu stark verstreut. Jetzt ist es das erste mal, dass sich eine größere Mehrheit in der Front der nationalen Befreiung der Gorkhas unter Subhas Ghising zusammengeschlossen hat. Vereint sind wir stark. Getrennt können wir uns gegenüber den anderen politischen Parteien von West Bengalen nicht behaupten."

Nach einer kurzen fahrt vom Haltestand der Taxis in Darjeeling zum North Point, bestieg ich Indiens älteste Kabinenseilbahn, die von Österreichern gebaut worden war und welche zum Singla Bazaar führt, gelegen im Tal des Little Rangit Flusses. Überall neben und unter einem könnte man die Teebusche (Thea sinensis) der Takdahplantage sehen. Man sah Gorkha-männer und Gorkhafrauen in ihren traditionellen Kleidern beim Wiegen und Rollen der Teeblätter, die sie nach der Herbst-Lese zum trocknen ausgebreitet hatten.

Es waren die Engländer gewesen, die die Nepalesen zur Einwanderung in den östlichen Himalaya ermutigt hatten, um in den neuangelegten Teeplantagen von Darjeeling und Assam zu arbeiten. Allein zwischen 1983 und 1986 beschäftigten die Plantagen 84,000 Menschen. Allerdings ging die Darjeeling Teeproduktion während der Gorkhalandkrise um 65% zurück.
In der Kabine der Seilbahn traf ich auf einen australishen Entwicklungshelfer aus Ost-Nepal, der gerade Ferien machte und stolz auf sein gebrochenes Nepali war; und eine ortsansässige Didi (große Schwester), welche einen Teeladen in Singamari betrieb, war ebenfalls auf dem Weg nach Takdah. Direkt der Seilbahnbergstation gegenüber befindet sich die britische Schule St. Joseph, an der, unter anderen, die Königlichen Familie von Nepal ihre Cambridge Schulabschlussprüfungen abgelegt hat. Die Prüfungsarbeiten werden nach England ausgeschickt, dort korrigiert und die Zeugnisse werden ebenfalls in England ausgestellt. In den nahegelegenen Frazerhalle gibt es Zusammenkünfte, die von europäischen und amerikanischen Priestern (Jesuiten) und Nonnen organisiert werden, wo Jugendliche der indischen, nepali, bhutanesischen und sikkimisischen Elite Walzer, Tango und Mambo tanzen lernen.


In Singamari, auf dem Weg nach Lebong, wo sich eine der höchstgelegenen Pferderennbahnen der Welt befindet, konnte man sehen, wie erfahrene Sherpas am Tenzingfelsen Unterricht gaben--ein Felsen, der eine ziemliche Herausforderung für Möchte-gern-Kletterer und Alpinisten darzustellen schien.
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About the Author: Satis Shroff is a writer & poet based in Freiburg. He writes regularly for www.Americanchronicle.com and its twenty-one affiliated newspapers in the USA. He has studied Zoology and Botany in Nepal, Medicine and Social Sciences in Germany and Creative Writing in Freiburg and Manchester. He describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.

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Reader's feedback:

Satis Shroff's article remains the finest ever written on Darjeeling. It brought me memories of the young people of Darjeeling,Kalimpong and Kurseong who always remained smart even in the worst crisis. My heartiest congratulations to him. Having stayed and worked in Bhutan for a number of years, I am aware of the politics in North Bengal and the exploitationby the Marwaris and Bengalis of the simple hill people of this area. In the eighties I was surprised to meet a Member of Parliament from Darjeeling who was a journalist and never belonged to Darjeeling or North Bengal. In fact he was from Punjab and stayed in Delhi.
Regards
Dr. Amitabh Mitra

Saturday, July 14, 2007

नेपाली-जर्मन मेडिकल-ethno Glossary

Nepali-German medical & ethnological Glossary (Karin & Satis Shroff)

Notes on Transliteration: Die Transliteration von Nepali und Stammeswörtern kann manchmal auch für einen Muttersprachler problematisch sein, da die Übersetzungssprachen, nämlich Deutsch und Englisch, nicht die Kehlkopflaute (Gutturale), Vordergaumenlaute (Palatale), Retroflexlaute (Gaumen wird von der Zungespitze berührt), Zahnlaute (Dentale), Lippenlaute (Labiale), Halbvokale und Zischlaute (Aspirierte) haben, und daher die Nepalisprache nur schlecht wiedergegeben werden kann। Oft sind die Wörter in der englischen Form geschrieben (wie in Karunakar Baidyas „Teach Yourself Nepali“ und in Satis Shroffs Nepali Kleine Sprachkunde (Horlemann Verlag). Please download „preeti/sama or any other devnagari script font from गूगल , सोनोग.कॉम, nepalkhabar.com or www.nepalforum.com to read the devnagari part of the document.
Die Nepali-DeutschWörter in diesem Buch folgt der Form von Tara Nath Sharma, wobei Vokale mit Großbuchstaben versehen sind.
Die Übersetzungen von tibetischen und tibeto-birmanischen Wörtern von verschiedenen Autoren sind beibehalten, da es weiter zu Verwirrungen führen könnte, weil die meisten ethnologischen Berichte über Nepal, Tibet und insbesondere Himalayavölker von Ausländern ohne Nepalikenntnisse verfaßt worden sind. R.L. Turner war z.B. ein britischer Forscher (1931), der das Nepali Wort „ chodnu“ 5f8g (verlassen) als „chhornu“ 5f/g übersetzte. Hier ist es deutlich, daß er die gesprochene Form von ha-ada-addha x = ha; 8 = ada; If = akshya) nicht beherrschte. So entstanden Übersetzungsfehler. Obwohl Nepali die Lingua franca der inzwischen 19 Millionen Nepalesen ist, stammen viele Wörter aus der tibeto-birmanischen Sprachgruppe sowie aus dem Urdu, Arabischen und Englischen.

Der Bergbauer in Nepal spricht eine einfache Sprache, aber die Chettris und Brahmanen mit ihren privilegierten Sanskrit-Kenntnissen sprechen sehr differenziert und korrekt. Sanskrit spielt in Nepal die gleiche Rolle wie Latein in Europa. Wie der deutsche Professor auf seinen Lateinschatz zurückgreift, wenn er etwas komplizierter bzw. intellektueller ausdrücken will, tut dies der Brahmane (Bahun, Jotisi) mit dem Sanskrit. Aber dieser ist nicht nur Intellektueller, sondern er übernimmt die Funktion eines Vermittlers zwischen Menschen und Göttern.


Im Gegensatz zu dem relativ einfachen, gesprochenen Nepali, das man z.B. als Trekking-Tourist hört, ist die Schriftsprache wesentlich komplizierter. Dies merkt man sofort, wenn man den „Gorkhapatra“ liest, die „Pflichtlektüre“ des durchschnittlichen Nepalesen, der nicht nur Informationen, sondern auch Stellenangebote usw. sucht. Bevor Nepal eine konstitutionelle Monarchie wurde, sendeten Radio Nepal und das Fernsehen (Nepal TV) ebenfalls ausschließlich auf Nepali. Inzwischen gibt es aber Tendenzen, auch die Sprachen anderer ethnischer Gruppen zu berücksichtigen, die sich bis jetzt vernachlässigt fühlten. Denn in Nepal wird außer Nepali auch Maithili, Newari, Thakali, Tibetisch, Tamangbhasa, Rai- und Kiratkura, Magar- und Limbubhasa gesprochen.

Hier habe ich versucht, die deutschen Äquivalente von Nepali Begriffen bzw. Wörtern so wiederzugeben, wie sie von den Einwohnern Nepals gesprochen werden. Örtliche Varianten von Ausdrucksweisen werden erwähnt, wenn sie wesentlich abweichen.
© Skizze: Satis Shroff)
Vokale:
c = a cf =aa (lang) O = i O = i (lang)
p = u (kurz) p = u (lang) C = ri P = e (lang)

P = ai cf = o cf = au c+ = am
c M = ah
Konsonanten:
Gutturale: (Kehlkopflaute) s v u 3 8
ka kha ga gha ng/anga
Palatale: (Vordergaumenlaute) r 5 h ß
cha/tscha chha dja djha ya
Retroflexelaute: 6 7 8 9 0f
(Gaumen wird von ta tha da dha na
der Zungenspitze berührt)
Dentale: (Zahnlaute) t y b w g
(Wird gelispelt) ta tha da dha na
Labiale: (Lippenlaute) k km a e d
pa pha ba bha ma
Halbvokale: o / n j
Ja ra la wa
Zischlaute: z if ;
scha sa sa
X q 1
Ha tra gya
X (ha) ist ein Aspiratelaut, If (akhhya), q (tra) und 1 (gya) sind Doppelkonsonanten. Die Laute 8=(ada) und 9 (addha) sind Modifikationen von den Retroflexlauten 8 (da) und 9 (dha). Die Konsonanten können generell in zwölf verschiedenen Formen mit der Hilfe von Vokabeln geändert werden, wobei die Vokale zu den Konsonanten addiert werden, um eine Änderung vornehmen zu können.
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Die Nepali Sprache und die Dichter und Schriftsteller Nepals:
Die Öffnung Nepals für westliche Reisende seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hat das Interesse geweckt, mehr über dieses Land, seine Bevölkerung, seine Lebensumstände, und seine Tradition zu erfahren. Dies war Anlass dafür, ausgewählte Beispiele moderner Kurzgeschichten und Gedichte erstmals aus der nepalesischen Sprache ins Deutsche zu übersetzen.
Die Nachfrage nach nepalesischer Literatur über die Grenzen des eigenen Landes hinaus beschränkte sich bisher weitgehend auf englische Übersetzungen. In dieser vorliegenden Anthologie wird nun der Versuch gemacht, dem an nepalesischer Literatur interessierten Leser in deutscher Sprache einige ausgewählte Geschichten der Kurzprosa und Gedichte anzubieten. Die Übersetzer hielten sich weitgehend an die nepalesischen Texte, weshalb die Texte ihren fremden und eigentümlichen Charakter behalten haben.
Vorläufer der vergleichsweise jungen literarischen Tradition Nepals sind Erzählungen und Übersetzungen aus der Sanskritliteratur.
Die nepalesische Kurzgeschichte ist eine Gattung, die in ihrer heutigen Form erst in den frühen dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entstand. In einer relativ kurzen Zeit hat sie einen erstaunlich hohen Grad an Verfeinerung erreicht und wurde zu einem eigenständigen Genre der nepalesischen Prosaliteratur. In ihren Themen geben diese Kurzgeschichten Aufschluss über das Leben der Bewohner im Nepal des zwanzigsten Jahrhunderts.
Wenn man an die Gedichte Nepals des 20. Jahrhunderts denkt, muss man an Dichter wie: Lekhnath Paudyal, Balkrishna Sama und Lakshmiprasad Devkota denken. Nepals vielfältige und anspruchsvolle Literatur ist reich an Gedichten, da fast jeder Schriftsteller auch Gedichte schreibt. Das Gedicht hat immer eine besondere Rolle gespielt, weil es als Mittel benutzt wurde, um sozialkritische und politische Fragen in einer Gesellschaft zu postulieren, in der Regierungen Medien zensierten. Zensusfreie Literatur gibt es in Nepal erst seit November 1990 mit der Umwandlung der absoluten Monarchie in eine konstitutionelle Hindu-Monarchie mit demokratischen Grundprinzipien.
Die nepalesische Literatur beschreibt auch die Situation in anderen Himalayastaaten. Die Hochburg der Nepali Literatur findet man in Kathmandu aber auch in Darjeeling, Kurseong, Kalimpong, Assam, Nagaland und Gangtok (Sikkim). Hier gibt es literarische Gesellschaften und jährlich Auszeichnungen für Nepali Schriftsteller und Dichter. Die bekanntesten Preise sind: Royal Nepal Akademie Preis, Tribhuvan Puraskar, Madan Puraskar, Sajha Preis, Nepali Literatur Gesellschaft Preis (Darjeeling), Nepali Akademie Preis (West Bengalen) und Nationale Literatur Akademie Preis (Delhi).
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Synopsis of Nepali-German Medical & Ethnological Glossary:
This book is an introduction to medical and ethnological terminology collected from the available anthropological literature on Nepal as well as the authors own experiences in Nepal, for one grew up with jhakris, dhamis, bongtings, kusaleys, jotisis and other ethnic healers from the different ethnic groups of Nepal, as well as the traditional ayurvedic, unani and tibetan traditions of medicine, which are well-known and established since centuries in the Himalayas.
This collection does not profess to represent all Nepalese words, but is intended to grow on-line with more interaction with the patients, medical staff (nurses & doctors) and ethnologists through the use of essential feed-back in the form of electronic and snail-mails. If the reader has an interesting observation or suggestion to make, please feel free to send us a line or two.
The Nepalese world that the Nepali poets and writers describe and create is a different one, compared to the western one. It is true that modern technology and globalisation have reached Kathmandu Valley and the bigger towns of the Himalayan Kingdom, but the world outside Kathmandu Valley still remains rural and untouched by modernity.
The trekking tourism has been booming along the much-treaded trails but village-life has changed little. The traditional caste-system prevails. Nepal still has immense problems in the socio-cultural, religious, economic sectors. The rampant corruption in all sectors, with special emphasis in politics, commercial and economic sectors has shaken the beliefs of generations of Nepalis. The much-proclaimed democracy initiated in 1990 hasn't been able to fulfil its promises, and maoistic communism is on the rise in major parts of Nepal , where not only the Nepalis of tibeto-burman origin live, but also in Hindu areas, as though it were a panacea for all of this ailing nation's malady. In Solokhumbu, known for its Everest-trekking route, 300 maoists were killed by the police in 2005.
As time has shown us in the past, there is no genuine cure for all the problems of this country. Nepal's democracy has to learn to crawl before it can walk and after a decade of constitutional democracy, the nation is still in its infancy. The incessant changes of governments and the rise of communism has irritated not only to the people within, but also the comity of aid-giving nations without. Despite the 40,000 NGOs and aid-giving agencies, Nepal still belongs to the Least Developed Countries. There’s definitely something wrong in this nature paradise.
This book cries to be written because there are hardly any books written by Nepali authors. It's always the travelling tourist, geologist, geographer, biologist, climber and ethnologist who writes about Nepal and its people, environment, flora and fauna. The Nepalese are mostly statists in these visit-Nepal-scenarios published in New York, Paris, Munich and Sydney and they are described through western eyes. But there have been generations of thinking and writing Nepalis, who were either educated in old Benares (Varanasi), in British Public Schools in Darjeeling and government schools and colleges in Nepal and India, who have written and published hundreds of books and magazines.
In Patan's Madan Puraskar Library alone, which Mr. Kamal Mani Dixit, Patan's Man of Letters, describes as the "Temple of Nepali language", there are 15,000 Nepali books and 3500 different magazines and periodicals about which the western world hasn't heard or read. A start was made by Michael Hutt of the School of Oriental Studies London, in his English translation of contemporary Nepali prose and verse in Himalayan Voices and Modern Nepali Literature.
The book is aimed at all readers and seeks to contribute towards appreciating the innermost thoughts, fears, delights, hopes and frustrations of the caste-bound, caste-ridden, purity and pollution -obsessed high-caste Indo-aryan Nepalis, and the nonchalant but handicapped tribal Nepalis from different parts and walks of life. Other readers are the increasing number of male and female trekking tourists, climbers seeking their own limits, peace and tranquillity, spiritual experience or a much-needed monologue in the rarefied heights of the Nepal Himalayas.
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Nepal ist ein schmaler Landstreifen, circa 835 km lang und 160 km breit, der die Südabdachung des mittleren Himalaya einnimmt. Der Himalaya, auf Sanskrit "Ort des ewigen Schnee," hat einen zentralen Platz im Glauben und Denken der Völker von Nepal. Sowohl für die Hindus als auch für die Buddhisten ist dieses Gebirge der Ursprung der Welt. Seine höchsten Gipfel werden verehrt als der Sitz der Götter. Auf dem Kailash zum Beispiel ist Shiva geboren worden, und hier meditiert er bis in alle Ewigkeit. Die Flüsse Karnali, Gandaki, Bagmati und Kosi entwässern zum Ganges. Seit Menschengedenken strömen Pilger herbei, um ihre ritueller Opfergaben an den geweihten Stätten niederzulegen. Trekking- Touristen und Bergsteiger aus aller Welt kommen dorthin.
Die Nepali-Bevölkerung stammt von indo-arischen Gruppen (75%), tibetischen und mongolischen MigrantInnen ab und bildet ein Gemisch von hinduistischer und buddhistischer Kultur. Nepali (52%) ist die Lingua franca der 19 Millionen Nepalesen. Die Schrift heißt Devnagari und ist mit dem Sanskrit verwandt. Außer Nepali werden in Nepal 36 Sprachen1 gesprochen, z.B. Newari (3%), Maithli (11%), Bhojpuri (8%), Tharu (4%). Tibetobirmanische Gruppen sprechen Thakali, Tibetisch, Tamangbhasa (3,5%), Magar, Kiratkura (2%Limbu, Rai). Etwa ein Drittel aller Nepalesen siedelt im Terai, und zwar ethnische Gruppen, wie z.B. die Tharus, Danuwars, Majhis, Darais, Rajbansi, Dhimals, Bodos, Dhangar und die Muslime Nepals2.
Die Nepali-Sprache bewegt sich im Rahmen des administrativen Selbstverständnisses. Die Nepali-Counterparts sprechen nur schlecht Englisch aufgrund der Nepali Erziehung und Ausbildung, da die Amtsprache Nepali ist und die Aktenführung ist dementsprechend . Für Besucher aus dem Westen, NGO-Arbeiter3 bzw. Entwicklungshelfer die kein Nepali können, kann es massive Verständigungsprobleme geben. Die Sprache des Nepali-counterparts bewegt sich zwischen privatisierender Nähe und amtlich normativem Stil. Man muß chamäleonartig den Sprachstil wechseln, und sich dem Klientenmilieu anpassen, zwischen elaboriertem und restringiertem Sprachcode, zwischen Verwaltungssprache, Herrschersprache und beratender klientenzentrierte Sprache.
In Nepal gibt es mehr religiöse Feste, als das Jahr Kalendertage hat. Die Daten der religiösen Feste verschieben sich von Jahr zu Jahr, da man in Nepal den Mondkalender benutzt. Der offizielle Kalender heißt Bikram Sambat (BS) und beginnt mit dem Jahr 57 v. Chr., entsprechend ist das Jahr 1995 in Nepal 2051 BS. Ein nepalesisches Jahr4 hat ebenfalls 12 Monate mit jeweils 28 bis 32 Tagen, und alle 3 Jahre kommt ein zusätzlicher Tag hinzu. Der Neujahrbeginn ist Mitte April.
Die dominierende Religion Nepals ist der Hinduismus (89,5%). Dieser ist somit auch die traditionelle Religion der sozial führenden Schichten Nepals, der hohen Kasten der Brahmanen und Chettris, die über die Hälfte der nepalesischen Gesamtbevölkerung ausmachen. Obwohl Gautama Buddha 563 v. Chr. in Südnepal (Lumbini) geboren wurde, ist Nepals Staatsreligion der Hinduismus. In Nepal atmet jeder Schritt Religion. Die zahlreichen Gottheiten wohnen nicht im Himmel, sondern mitten unter den Nepalesen, mit denen ständig durch das tägliche Puja kommuniziert wird, einer Götterverehrung in Form von Opfergaben und Gebeten. Jeder Nepalese betet die Gottheit seiner Wahl an, wobei Hindus zunächst auch nur an eine göttliche Kraft des Universums glauben. Diese ist gestaltlos, allgegenwärtig, allmächtig und allwissend. Hinzu kommen auch Moslems (3%), Anhänger der Kirati-religion, und etwa 50.000 Christen (Stand 1992).
Die im Norden Nepals lebende Bevölkerung befindet sich im Einflußbereich des tibetanischen Buddhismus (5%). Weitab von den Zentren der Hindu-Bevölkerung haben mongolische Gruppen des Nordens (z.B. die Sherpas und Tamangs) hauptsächlich Kontakt mit der tibetanischen Bevölkerung und deren Institutionen gepflegt. Ihre Kultur weist vielfältige tibetanische Merkmale auf. Aus dem Urbuddhismus entwickelte sich seit dem 5.-6.Jh. v. Chr. der Buddhismus des „kleinen Fahrzeuges" u. a. der Theraveda, der zum Hinayana gehört. Von diesem spaltete sich später der Mahayana ab. Der Mahayana-Buddhismus in seiner speziellen Ausformung, dem Vajrayana-Buddhismus mit seinen magischen Praktiken und Geheimlehren, ist heute noch in Nepal lebendig und umfaßt ein komplexes System von Gottheiten und Schutzgeistern.
Das nepalesische Königreich versucht, die Hinduwerte zum Grundgedanken der nepalesischen Verfassung zu machen und die ethnischen Kulturen durch hinduistische Denk- und Verhaltensweisen zu überlagern. An der Spitze eines Hindustaates ist ein "Raja", König Gyanendra Bir Bikram Shahadeva. Viele Nepalesen sehen den König von Nepal als eine Verkörperung des Gottes Vishnu (Erhalter) an. Die absolute Macht des Königs findet ihre Begründung in den besonderen religiös-sozialen Aufgaben, die dem Herrscher aufgrund seiner Geburt und Stellung in der Hindugesellschaft zukommen, seinem raja-dharma.
Nach der Demokratiebewegung von 1990 und 2006 bleibt der König ohne Macht und die faktische Führung liegt bei einem Nationalen Verteidigungsrat unter Vorsitz des Premiers. Nach der Verfassung von 1990 (Artikel 19) unterlag die Religionsausübung dem Hindu-Staat-Prinzip und entspricht ganz dem hinduistischen Verständnis von Religion (Dharma). Jetzt hat jeder das Recht zum Bekenntnis und zur Ausübung der ererbten Religion (Hinduismus, Buddhismus, Animismus, Islamismus etc. in ihrer traditionellen Weise.
Ich selbst komme aus Nepal, wo es 4000005 Schamanen6 (Jhankris, Bijuwa, Dhamis, Bon-priester, Lamas) und andere Naturheiler gibt, und bin in der Kindheit von Naturheilern (Dhami-Jhakri), ayurvedischen, homöopathischen und allopathischen Ärzten behandelt worden. In der Familie gab es eine friedliche Sowohl-als-auch Einstellung, wenn es um Behandlungen von Krankheiten oder Unwohlbefinden ging. Die verschiedenen medizinischen Richtungen existieren friedlich nebeneinander, genauso wie die verschiedenen Religionen wie Bön, Buddhismus, Hinduismus und Islam. Der Nepali ist ein gläubiger Mensch und sucht Kontakt zu seiner Religion, seinen Göttern und Geistern.
Environment and Melting-pot of Nations
In der ökologischen Perspektive kann sich das magicoreligiöse Denken der Einheit von Menschen (in diesem Kontext Nepalis) und der Natur annähern. Menschliche Probleme und Bedürfnisse entstehen aus Transaktionen zwischen den Nepalis und ihrer Umwelt. Wenn ein Klient zum Dhami-Jhakri geht, dann kann es ein Symptom dafür sein, daß die intakte Ganzheit der Umwelt des Nepali Klienten nicht mehr vorhanden ist, und er möchte nach deren Wiederherstellung streben. Hier kommt die Vernetzung ins Spiel: Kontakte mit Verwandten, Nachbarn (Landsleuten falls man sich als Migrant im Ausland befindet) sind wichtig auf der Gefühlsebene. Auf der funktionalen Ebene sind Kontakte mit Institutionen wie staatlichen Krankenhäusern, Health Posts, Beratungsstellen, Schulen, HMG7 Ämtern und Vereinen nötig.
Die Legenden der mongolischen ethnischen Gruppen Nepals sagen, dass deren ursprüngliche Heimat in „Bokim“ und „Pohiung“8, über dem Schnee in Tibet, wäre. Die Sherpas von Khumbu sind zum Beispiel von Tibet in der 16. Jahrhundert emigriert. Wegen dem Weg der Migration tangierten die mongoloid-caucasoide Rassen in die Berge Nepals. Während die mongoloide Rasse den östlichen Teil des Gandakitals übernahmen, haben sich die caucasoide Rassen über das ganze westliche Himalayagebiet verbreitet. Im 12. Jahrhundert war die Khasa-Malla-Macht in ihrem Zenit, und deren Territorium reichte über die Kali-Karnali Ebene. Die Khasas marschierten weiter nach Osten bis zur Gandaki-Ebene und erreichten das Kathmandutal im Jahre1387. Deren Gorkhali Nachkommen eroberten weitere östliche Gebiete bis Sikkim. Die Ambitionen der Gorkhalis, das Territorium von Sutlej bis Tista zu erobern, wurden im Jahre 1815 nur durch das überlegene militärische Arsenal der East India Company gestoppt.
© Satis Shroff Freiburg, im Mai 2006
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Nepali-German Medical & Ethnological Glossary (Satis & Karin-Claudia Shroff)
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1. Mensch, Körper, Psyche, Krankheiten:
amal pitta cdn lkQf amAl pitta (nep.) Azidität, säuerlich
andho cGwf Andho (nep.) blinder Mann; andhi: blinder Frau
andhakaar cGWfsf/ andhAkaar (nep.) Dunkelheit
apaang cfkf8u apAang (nep.) Behinderte
apach ckr apAch (nep.) Indigestion, (uhalai khana pachena: Er konnte das Essen nicht verdauen).
aasu cf:f aAsu (nep.) Tränen (usko halat dekhera mero aasu baghyo: Nachdem ich seinem Zustand sah, floßen mir die Tränen).
aatma cfTdf Aatma (nep.) Seele. (ma marey pachi mero aatma bacchi rahanchha: Wenn ich sterbe, wird meine Seele weiterleben).
aanraa cfG/f aAnraa (nep.) Intestinum, Darm (aanra-bhudi niskiyo: Sowohl der Magen also auch der Darm kamen raus). In der gesprochene Form hört man auch „Aandraa“
aau cf+j aAu (nep.) dysenterie
aulo cfpnf Aulo (nep.) Malai jespalta aulo ko rog lageko chha: Diesmal hat mich die Malaria erwischt.
anuhaar cgxf/ anuhAar(nep.) Gesicht (tapain ko anuhar ko yaad ayo: Ich erinnere mich (oder Denke) an ihr Gesicht).
asamartha c;dy asAmartha (nep.) unfähig, untüchtig, ungeschickt.
aspatal c:ktfn aspAtal (nep.) Spital, Krankenhaus
aulaa cfnf aulAa (nep.) Finger ; budhi-aulaa (Daumen); kanchi-aulaa (Kleinfinger)
aulo lagnu cfnf nfUg aUlo lagnu (nep.) Malaria bekommen (tapailai aulo lageychha: Sie haben Malaria).
ausadhi cfifwL ausAdhi (nep.) Heilmittel. ausadhi pasal: Apotheke/ Pharmacist.
baath afy bAath (nep.) Arthritis, Rheumatismus
balak/bachha afns aRrf bAlak/bAchha (nep.) Kind /Baby. Obwohl ‘bachha’ in Indien und Katmandu weitverbreitet ist, wird normalerweise das Wort für junge Tiere benutzt (z.B. sungur-ko bachha: Ferkel)
bangara af8u/f bAngara (nep.) Kiefer
bahiro alx/f bAhiro (nep.) Taub (männlich); bahiri: Taub (weiblich).
bahula bAhula (nep.) verrückt, geistig verwirrt bzw.behindert (timi kina bahulaeko?: Warum spielst Du so verrückt?)
banta afGtf bAnta (nep.) Erbrechen ( rogi le banta garechha: Der Kranke hat erbrochen).
baudyai afBfo bAudyai (nep.) Krampf
behosi axf;L behosi (nep.) geistesabwesend, zerstreut; behosi pana behosi pAna (nep.) Geistesabwesenheit, Zerstreutheit, Bewußtlos.
bhiringi le/L+uL bhIringi (nep.) Geschlechtskrankheit (Syphilis) syphilitisch bhIringi-ko
bhitamin le6fdLg bhItamin (nep.) Vitamin (phal haru ma dherai bhitamin hunchhan: Im Obst findet man viele Vitamine).
bigyan la1fg bigyAn (nep.) Wissenschaft.
Bish/bikh laif jf lav bikh/bish (nep.) Gift (tyo narile bikh khaye chhey: Die Frau hat Gift genommen).
biphar laKf/ biphAr (nep.) Pocken dfOsf /fu
birsanu a;g Vergessen (maile bhusukkai birse: Ich habe alles vergessen). la; bIrse (vergessen). Syn. bhUlnu (nep.).
bhachhiyo eflrof bhAchhiyo (nep.) gebrochen (usko khutta bhachhiyo: Sein Bein ist gebrochen).
boso af;f boso (nep.) Fett (masuma jyada boso rachha: In dem Fleisch sind sehr viel Fett).
briddha la4 briddha (nep.) alter Mensch, budo (m) a8f / budi (f) a9LdfG5 manchey
budeshkal a8;sfn budeshkal (nep.) Altertum, im Alter
budjnu aO-g Verstehen (budjhnu bhayo?: Haben Sie es verstanden?; maile budjhe: Ich habe es verstanden)
chhare rog 5x/ /fu chhAre rog (nep.) Epilepsie, syn. ld/uL mIragi (nep.); ck:df/ Apasmaar (nep.), Apasmaar ko rogi (epileptisch)
chhaati 5ftL chhAati (nep.) Brust
chhala 5fnf chAala (nep.) Haut (bagh-ko chaala: Tigerfell)
chalaunu rnfpg chAlaunu (nep.) sich bewegen (haath-khutta chalaunu-hos: Bitte bewegen Sie ihre Extremitäten.
chaya rog 5fof /fu chAya rog (nep.) Tuberkulose
chikitsalaya lrlstkfnfo chIkitsalaya (nep.) Health-post; Gesundheitsstation/Klinik
chilaunu lrnfpg chIlaunu (nep.) Jucken (tapaiko ghau chilauchha? Juckt Ihre Wundestelle?)
chiudo lrpF8f chiudo (nep.) Kinn
damko rog bdsf /fu dAmko rog (nep.)/ damko byatha: Asthma bronchiale
daarhi bf/L dAarhi(nep.) Bart (tapainko dari katnu hos: Rasieren Sie Ihren Bart)
dartar 8fs6/ dAktar (nep.) Arzt, Doktor (ramro daktar kaha pahinchha? Wo findet man einen guten Arzt?)
daat bft dAat (nep.) Zahn; Zähne: daatharu; (mero daat dukhyo: Ich habe Zahnschmerzen).
daatko daktar bftsf 8fs6/ dAatko daktar (nep.) Zahnarzt
dhadura bfb/ dhAdura (nep.) Masern; syn. 7pnf ladf/L thEula bImari (nep.) ; bfb/ dAdur (nep.)
dhanus tankaar wgif 6gsf/ dhAnus tankaar (nep.) Tetanus
dhyan Wofg dhyAn (nep.) meditieren, sinnende Betrachtung; religiöse Versenkung.
dhanyabad wGoafb dhAnyabad (nep.) Dankeschön
disa lbzf Durchfall/Diarrhoea (malai disaa lagyo: Ich habe Durchfall. Pakhala (nep.) Kfvfnf
disa lbzf disA(nep.) Stuhl/ Stuhlgang (aadja disa bhayo ki bhayena? Haben Sie Stuhlgang gehabt oder nicht?
disa banda lbzfaGbf dIsa banda (nep.) Obstipation (Engl. Constipation), kostaha badhta sfi7 a4tf
dhaad 9f8 dhAaad (nep.) Wirbelsäule (mero dhaad dukhyo: Ich habe Rückenschmerzen entland der Wirbelsäule). PIth (nep.) Rücken lk7
djibro lhaf djibro (nep.) Zunge
dukhnu bMVg dUkhnu (nep.) schmerzen (malai jaha dukhchha: Ich habe hier schmerzen)
gaala ufnf gAala (nep.) Backe (ladjayo bhani gaala rato hunchha: Die Backen werden rot, wenn man sich schämt).
ghaati 3f6L ghAati (nep.) Hals
ghuda 38f ghudA (nep.) Knie
ghau 3fp ghAu (nep.) Wunde / Schnittwunde (mero ghau jati bhayo: Meine Wunde ist geheilt); rf6 kg chot parnu (sich verletzen)
gidi lubL gIdi (nep.) Gehirn /Hirn (usko gidi chaina: Er hat keine Hirn). Lbdfu 1fg gyAn:Wissen
gidiko jalo sunniney rog lubLsf hfnf ;lgg /fu gIdiko jalo sunniney rog (nep.) Meningitis.
gidjaa luhf gidhAa (nep.) Gaumen
haad xf8 hAad (nep.) haadi x8L hAadi (nep.) Knochen
haat xfy x:t hAat (nep.) Hand (nepalma deiney haatle bhat khana parchha: Man muß Reis mit den rechten Hand essen in Nepal; hastha z.B. Handschrift heißt hastha-akschar.
haidja xhf hAidja (nep.) Cholera
hatkela xfysnf hAtkela (nep.) innere Handfläche
gaad uf8 gAad (nep.) Kropf (goitre)
garbhavat hunu uejtL xg gArbhavati hunu (nep.) Schwanger sein
garbhanirodh-ko aushadhi uejlg/fwsf cfifwL gArbhanirod-ko aushadhi (nep.) Kontrazeptiv
ghati dukhnu 3f6L bMVg ghAti dukhnu (nep.) Halsschmerzen haben (tapaiko ghati dukhchha? Haben Sie Halsschmerzen?)
jhaada ´f8f jhAada (nep.) Durchfall, Diarrhoea
jhakri ßfCL jhAkri (nep.) Shamane, Traditional Healer . Außer den Jhakri gibt es Bijuwa , Dhami, -priester, Lamas, Yeba (Priester, Heiler und Exorcist der Limbus), Bongthing,
jiwan hLjg Das Leben (jiwan yastai chha: So ist das Leben); dt mrIt (nep.) Lebenslos, lghLj nIrjiwa (nep.)
jorni hfgL jorni (nep.) Gelenke (budeshkal-ma jorni dukhchha: Im Alter schmerzen die Knochen)
junga huf jungA (nep.) Schnurbart
juka/juga hsf jugA/ juga (nep.) Ascaris lumbricoides gr askaris Spulwurm: lat lumbricus Regenwurm; Darmwurm
jwaro Hj/f jwAro (nep.) Fieber (birami-lai jwaro ayo: Der Patient hat Fieber).
kaadh / kum sfw, sd kAadh/kum(nep.) Schulter (mero kum-ma deota chha: An meinem Schulter sitzt ein Gott dh. man sollte die Schulter nicht berühren bei Nepalesen).
kaledjo snhf kAledjo (nep.) Leber (kaledjo bina bachna garo parchha: Es ist schwierig ohne Leber zu leben)
kano(m) / kani (f) sfgf sfgL kAno/ kAni (nep.) Einaugig
kaan sfg kAan (nep.) Ohr (usle kaan sundaina: Er hört nichts).
kabjiyat alhoft kAbjeyat (nep.) Obstipation syn. Constipation Obstruktio alvi; Stuhlverstopfung, verzögerte Kotentleerung.
khabar pathaunu va/ k7fpg khAbar pathaunu: Eine Nachricht schicken
khana kharab hunu vfgf v/fa xg khAna khrab hunu (nep.) Lebensmittelvergiftung
kamal pitta sdnlkQf kAmal pitta (nep.) Gelbsucht, Hepatitis
kammar/kambar sd/, sDa/ kAmmar/kAmbar (nep.) Huft (kambar halaunu: die Hüfte schwingen)
kapal skfn kApal (nep.) Haar. Eigentlich bedeutet es Haare, aber wird auch als synonym für Kopf benutzt. (naniharu-ley mero kapal dukhayo: Die Kinder bereiten mir Kopfschmerzen); (kahiley dekhi kapal dukhyo? Seit wann haben Sie Kopfschmerzen?)
karang s/+u kArang(nep.) Rippe (birami-ko karang matra dekhiyo: Man sieht nur die Rippen bei dem Kranken); karang ra chaala hunu (wörtlich Rippen und Haut sein: sehr dehydriert sein, abgemagert, dünn sein, sich in einem klägliche Zustand befinden).
Khana vfgf khAna (nep.) khana /ausadhi khanu bhayo? Haben Sie Nahrung zu sich /Medikamente genommen?
khoki vfsL khoki (nep.) Husten; khoki lagnu Husten haben.
ke bhayo? s eof < kE bhAyo? Was ist passiert?
ke chha? s 5 < Was ist ?
ke garne? s ug < Was soll man machen?
khakar vsf/ khAkar (nep.) Sputum
khoki vfsL khOki (nep.) Husten (malai khoki lagyo: Ich habe husten ).
khutta v§f khuttA (nep.) Fuß
kuhino sOgf kuhino (nep.) Ellenbogen
kurkuchchaa ssrf kurkuchchaa (nep.) Ferse
kustha oder kodh si7 , sf9 kOdh (nep.) Lepra; kusthapidith (Leprakranke), kodhi, kustha-rogi Leprapatient
lagnu nfUg lAgnu (nep.) bekommen, haben (malai ruga lagyo: Ich bin erkältet)
langada n+u8f lAngada gelähmte Person (m), langadi (w).
lata (m) / lati (f) nf6f nf6L lAta/ lAti (nep.) Stumm (lata-ko desh-ma gadha tandheri: Im Land der Stummen, ist der mit dem Kropf der schönste).
madhu meha dwdx mAdhu meha (nep.) Diabetes mellitus
man dg mAn (nep.) Geist
manchey dfG5 mAnchey: männl. Person, Mensch; djawan manchey: erwachsene Mensch, sano manchey: kleine Mensch, thulo manchey: großer Mensch; pudkey manchey: kleinwuchsig, Zwerg, moto manchey: dicke Person (männlich); moti: dicke Frau; dublo (m)/ dubli (f) manchey: dünne Person.
mannu dfGg mAnnu (nep.) annehmen, akzeptieren, übernehmen, hinnehmen, bejahen.
mannasik dfgl;s mAnnasik (nep.) Mental, durch Mental dfgl;stfn mAnashikta-ley (Mentalspital).
manawas shasthra dfgjf; mAnawas shAsthra (nep.) Geisteswissenschaft und seine Prozesse.
manobigyan dgfla1fg mAnobigyan (nep.) Psychologie.
markanu d8sg mArkanu (nep.) Verstauchen (Usko khutta markeychha: Er hat sich Sein Fuß verstaucht
masu df; mAsu (nep.) Fleisch (masu mitho chaina: Der Fleisch schmeckt nicht gut).
mamshapeshi dD;kzL mAmshapeshi (nep.) Muskel
mayal/ mayla dnf mAyal/mayla (nep.) Schmutz, schmutzig, unsauber (mero kameez mayla chha: Mein Hemd ist schmutzig).
mrigaulaa ldufnf mrigAulaa (nep.) Niere (manchey-le afnu mrigaulaa bechnu hudaina: Ein Mensch soll seine Niere nicht verkaufen); gUrda (nep.) ubf
mukh dv mukh (nep.) Mund
murchha parnu d5f kg murchhA parnu (nep.) ohnmächtig werden, kollabieren
mutu d6 mUtu (nep.) Herz (tapaile mero mutu-ma chot garnu bhayo: Sie haben mein Herz verletzt).
naadi gf8L nAadhi (nep.) Handgelenk
naak gfs nAak (nep.) Nase
naaito gfO6f nAaito (nep.) Nabel
nang g8 nAng (nep.) Nagel
nashaa gzf nAshaa(nep.) Vein (daktarle nashaa paayena: Der Arzt hat die Vene nicht gefunden); Pulse von Arteria radialis d6sf ult., gf8L
nidhar lgwf/ nidhAr (Nep.) Stirn
oth cf7 oth (nep.) Lippe
paitala ktfnf pAitala (nep.) Fußsole
pakhuraa kfv/f pAkharaa(nep.) Arm
pakschawat pAkschawat (nep.) paralysis, Lähmung
pani sukauney rog pAni sukauney rog (nep.) Dehydration
pet k6 pEt (nep.) Bauch (malai pet dukhyo: Ich habe Bauchschmerzen).
pagal kfun pAgal (nep.) wahnsinnig, Irre, Wahnsinnige, Geistesgestörte.
pagal khana kfunvfgf pAgal khana (nep.) Irrenhaus, Irrenanstalt, Psychiatrische Anstalt.
pakhala kvnf pAkhala (nep.) /pakhalo Diarrhoea, Durchfall (malai pakhalo ayo: Ich habe Durchfall). Synonym 5/kf6f chEr-pAta lagnu (nep.)
pakhalnu kvfNg pAkhalnu (nep.) waschen (thal pakhalnu-hos: Bitte waschen Sie den Teller).
para sarnu k/f ;g pAra sarnu (nep.) Monatsblurung, Periode, Regel, menstruieren.
phokso KfmfS;f phokso(nep.) Lunge (tb bhayo bhani phoksoharu noksaan hunchha: Bei Tbc werden die Lungen beeinträchtigt).
pinaas lkgf; pinAas (nep.) Stirnhöhlenkatarrh m, Sinusitis f.
pip, mawad kLk , djfb, pip (nep.)/ wAwad Eiter (ghau bata pip ayo: Aus der Wunde kam Eiter heraus).
pir garnu lk/ug sich Sorgen machen (pir na-garnu-hos: Machen Sie sich keine Sorgen.
pisap lk;fk pisAp (nep.) Urin (malai pisab ayena: Ich kann nicht urinieren); syn. dt muth.
pasina kl;gf pAsina (nep.) Schweiß (birami-lai dherai pasina ayo: Der Patient hat viel Schweißausbruch).
pidaula lk8fnf pidAula (nep.) Waden
polnu kfNg pOlnu (nep.) verbrennen (timro haath polyo? Hast Du dein Hand verbrannt?
pran kf0f prAn (nep.) Lebensgeist, Seele.
ragat /ut rAgat (nep.) Blut
ragatmasi parnu /utdf;L kg rAgatmasi parnu (nep.) Dysenterie bekommen
rajswala /fh:jfnf rAjswala (nep.) die Menstruation/ Periode (rajswala samaima bhayeko chaina: Die Periode ist ausgeblieben).
ratopan /ftfkg rAtopan (nep.) Ausschlag
rau /f rAu (nep.) Körperhaar bzw. Haare der Tiere; syn. sz (Kopfhaare); skfn kApaal (Kopfhaare).
ringata l/8u6f ringAta (nep.) uslai ringata lagechaa: Ihm ist schwindelig geworden.
rog /fu rog (nep.) Krankheit (waha rogi hunuhunchha: Er ist Krank); /fuL dfG5 rogi manchey: kranker Mensch.
rudra ghanti ?b 3G6L Adamsapfel (wörtlich: Rudrasglocke). Rudra ist ein vedischer Gott. Pashupati, Herr der Tiere und der Wildnis, und Mahadeva mit gnädigen und schrecklichen Aspekten wie Shiva.
rugha-khoki-jwaro ?3f vfsL Hj/f rughA (nep.) Influenza, (lit. Erkältung-Husten-Fieber)
saas phernu ;f; kmg sAas phernu (nep.) Atmen (mailey saas pherna sakina: Ich konnte nicht atmen), Apnoe.
samartha ;dy sAmartha (nep.) fähig, tüchtig, geschickt.
samdjhanu ;Dßg sich an etwas erinnern (mero barey samdjhanu hai: Bitte denk an mich)
sanchai ;+r Gesund (tapai sanchai hunuhuncha?: Sind Sie Gesund/ Geht es Ihnen gut? Negation: chaaina)
sardi ;bL sArdi (nep.) Erkältung (mero chora-lai sardi lagyo: Mein Sohn hat eine Erkältung).
sarir z/L/ sArir (nep.) Körper.
sarir ko awastha ( ja dasha) z/L/sf cj:tf sArir ko awastha (ya dasha) (nep.) Die Gesundheitszustand (des Körpers).
sarney rog ;g /fu sArney rog (nep.) infektiöse Krankheit
sujan ;hg, kmlng sUjan (nep.), phUlinu (nep.) Schwellung (Med.), Verdickung
sunniyeko awastha ;GgLPsf cj:tf sUnniyeko awastha (nep.) Entzündung
sutna nasaknu ;Tg g;Sg sUtna nasaknu (nep.) nicht schlafen können; Insomnia
swaas nali-ko rog :jf; gnLsf /fu swAas nali-ko rog(nep.) Bronchitis
swasthaya :jf:Yo swAsthaya (nep.) Gesundheit. enf bhAla (nep.) , lg/fuL nIrogi (nep.)
swasthaya purna :jf:Yok0f swAsthaya purna (nep.) in gute Gesundheitszustand.
swikar garnu :jLsf/ ug swikAr garnu (nep.) akzeptieren.
taiphaid 6fOKfmO8 tAiphaid (nep.) Typhus
tauko 6fpsf tAuko(nep.) Kopf
tauko-dukhnu 6fpsf bvg Kopfschmerzen haben (malai tauko dukhyo: Ich habe Kopfschmerzen)
theula 7pnf theula (nep.) Pocken
tighra ltuf tighrA (nep.) Oberschenkel
toknu 6fSg tOknu (nep.) Beißen (kukur-ley malai tokyo: Der Hund hat mich gebißen).
Tusaro-ley khaye-ko tif/fn vfPsf tUsaroley khayeko (nep.) erfroren (sherpako khutta tusaroley khayeko rachha: Der Sherpas Bein ist erfroren); wörtlich khayeko=gefressen.
pd/ Umer (nep.) Alter.
jfs jfs wAk-wak (nep.) Nausea, Übelkeit (malai wak-wak lagera ayo: Ich habe Übelkeit/Nausea/Brechreiz).
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Let’s learn Nepali (Nepali-Deutsch Glossar by Karin-Claudia & Satis Shroff
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Inhalt
Büro, Schreibtisch
Medien, Presse, Verlagswesen
Menschliche Beziehungen
Essen, Trinken, Gewürze
Mensch, Körper, Psyche
Nepals Wildtiere
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Büro, Schreibtisch
afis AfIs (nep.) Büro; ebenfalls karjalaja kArjalaja
akchhyar Akchhyar (nep.) Alphabet (uslai akchhyar lekhna audaina: Er kann nicht Schreiben).
aram ArAm (nep.) Entspannen (aram garnuhos: entspannen Sie sich).
bahun bAhun (nep.) Brahmane; Kastenbezeichnung für Brahmanen des Gebirgsraums
baakas bAakas (nep.) Kisten, Karton
baisaikal bAisaikal (nep.) Fahrrad (mero guru baisaikalma chadera aunubhayo: Mein Lehrer ist auf einem Fahrrad bekommen).
baar bAar (nep.) Tag (adja ke baar ho? Was für ein Tag ist es heute?) z.B. sombar: Montag, mangalbaar: Dienstag; budhabaar: Mittwoch, bihibaar: Donnerstag; sukrabaar: Freitag; sanibaar: Samstag; aitabaar: Sonntag.
barsa bArsa (nep.) Jahr (jo barsa nikkai pahiro ayo: Dieses Jahr gab es mehrere Erdrutsche). Ein synonym für barsa ist sAal. (tapai kati saal kam garnu bhayo? Wieviele Jahre haben Sie gearbeitet?)
batti Licht/ Lampe (andhyaro bhayo, batti bala: Es ist Dunkel, mach das Light an).
benchi bEnchi (nep.) Bänkle
bibhag bIbhag (nep.) Abteilung
bigyapan dinu bigyApan dinu (nep.) ein Inserat aufgeben.
bolaunu bOlaunu (nep.) jemand bestellen
chhata chhAta (nep.) Regenschirm
chasma/chesma chAsma/chesma (nep.) Brille
chim chim (nep.) Birne (chim-batti bigreychha: Die Birne ist kaputt).
chinha signieren
chithi chithi (nep.) Brief; chithi ayo; ein Brief ist gekommen
daradj dAradj (nep.) Schrank
dardjan dArdjan (nep.) Dutzend; adhi dardjan: ein halbes Dutzend (fig inf) eine ganze Menge
dhago dhAgo (nep.) Faden, Schnur
direktor sahib direktor-sahib (nep.) Herr Direktor
file phile(nep.) Ordner; Akte
gaddi gAddi (nep.) Auto; afis ko gaddi Büroauto
galaicha gAlaicha (nep.) Teppich (nepal ma dherai ramro galaicha painchha: Ich Nepal bekommt man schöne Teppiche).
gatay gAtay (nep.) Datum (aAja kati gatey? Was für ein Datum haben wir heute?)In Nepal wird das Hindu Kalender (bikram sambad) benutzt und ist 57 früher als das gregorianische Kalender. Das Jahr 1998AD ist 2055 BS). Wenn man in Nepal oder Indien ‘aAja tati tatikh ho?’ gefragt wird, dann meint man den gregorianischen Kalender. tArikh bedeutet Datum. Obwohl das wird ein ‘kha’ hat, wird es häufig ‘tarik’ ausgesprochen.
gau gAu (nep). Dorf ; gauley: Dorfbewohner (tapain gauley ki shararey? (Sind Sie ein Dorf- oder Stadtbewohner?)
ghadi ghAdi (nep.) Armbanduhr
ghanta ghAnta (nep.) Stunde (tapain ek ghanta pachi aunuhos: Bitte kommen Sie nach eine Stunde)
gilas gIlas (nep.) Glas (gilas ma chia pinohos? Trinken Sie Tee aus einem Glas?)
guru Schullehrer /Lehrer/ spirituelle Meister
hapta hApta (nep.) Woche (jo hapta mero bidha chha: Ich habe Urlaub diese Woche)
istul IstUl (nep.) Stuhl (bhuima nabasa, istul ma basa: Setzt dich auf dem Stuhl, nicht auf dem Boden).
kaichi kAichi (nep.) Schere
kalam kAlam (nep.) Füllfederhalter, Schreibzeug
kam kAm (nep.) Arbeit; kam garnu arbeiten
kagaj kAgaj (nep.) Papier
kotha kOtha (nep.) Zimmer; dera derA (nep.) gemietetes Zimmer
laltin lAltin (nep.) Laterne (laltin balena: Die Laterne brennt nicht).
mahina mAhina (nep.) Monat. Sowohl das Bikram Samvat als auch das gregorianische Kalender haben 365 Tagen und 12 Monaten. Ein nepalesisches Monat hat jeweils 28 bis 32 Tagen, und alle drei Jahre kommt ein zusätzlicher Tag hinzu. Neujahrsbeginn ist Mitte April. Die nepalesische Monate heißen: bAishak
jyEstha ,asadh , shrAwan , bhAdra , asOj/ ashwin , kArtik , mAngsir , pOush , mAgh , phAlgun , chAitra .
mainbatti mAinbatti (nep.) Kerze
masi mAsi (nep.) Tinte mero haathma masi lagechha (Ich habe Tinte auf mein Hand).
mech mEch (nep.) Stuhl
minet mInet (nep.) Minute (tin badjera paach minet bhayo: Es ist fünf nach drei).
naike nAike (nep.) Vorarbeiter
pankha pAkha (nep.) Ventilator (garmi le garda pankha bina teraima basna sakdina: Wegen der Hitze, kann man in der Terai (Flachland) ohne Ventilator nicht leben).
parda/purdah pArda/purdAh (nep.) Vorhang (parda lagayo bhani himal dekhdaina: Wenn man die Vorhänge zieht, sieht man die Himalaya nicht).
parishad pArishad (nep.) Rat (sversammlung).
paryatan karyalaya pAryatan kAryalaya (nep) Tourismusbüro
phone phOn (nep.) Anruf, Telefon; phone ayo phone Ayo (nep.) da kam ein anruf.
pijun pIjun (nep.) Bürobote
prabesh shulka prAbesh shUlka (nep.) Eintrittgebühr
rubber rAbar (nep.) Radiergummi; auch ‘metaune labAr’ genannt, wobei ‘metaune’ Löschen, radieren heißt.
rumal rUmal (nep.) Taschentuch (hawama reshami rumal firiri udchha: In der Wind weht das seidenes Tuch).
saacho sAacho (nep.) Schlüssel (hirdai-ko saacho: Schlüssel zu jemand. Herz; gharko saacho: Der Hausschlüssel).
sachib sAchib (nep.) Sekretär
sallaha sAllaha (nep.) Beratung, Rat(schlag), Anwalt.
saman sAman (nep.) Material, Gepäck; lekhne saman Schreibzeug
sisaakalam sIsaakalam (nep.) Bleistift (yo wahako sisaakalam ho: Dies ist Sein/Ihr Bleistift)
table tÄbel (nep.) Tisch
telephon tElephon (nep.) Telefon
upadeshak upAdeshak (nep.) Berater, Ratgeber (in), Anwalt.
yojana yOjAna (nep.) Projekt
2. Medien, Presse, Verlagswesen (Satis Shroff & Karin-Claudia Shroff)
aat Aat (nep.) Mut, Tapferkeit.
adalat adAlat (nep.) Gericht.
adhikari AdhIkari (nep.) Beamte
adhunik AdhUnik (nep.) modern, neu (zeitlich), avant garde
akhabaar Akhabaar(nep.) Zeitung (The Rising Nepal euta akhabaar ho: TRN ist eine Zeitung.
anubaad Anubad (nep.)Übersetzung
anubaadak Anubadak (nep.) Übersetzer
artha shastra Artha shastra (nep.) politische wissenschaft
artha mantralaya Artha mantralaya (nep.) Finanzministerium
antarikscha-yatri Antaraksha-yatri (nep.) Cosmonaut, Astronaut, Weltraumfahrer.
aawiskaar aAwiskaar (nep.) Erfindung
aawiskaarak aAwiskaar (nep.) Erfinder
ban mantralaya bAn mantralaya (nep.) Forstministerium.
beiman (dialekt baiman) beimAn (nep.) verdorben, faul, korrupt, bestechlich.
bidesh bidesh (nep.) Ausland, überall(hin); syn. pardesh pArdesh (nep.) Ausland.
bijok bijok (nep.) Elend, Not, Trübsal, Jammer, Leid, Elendsgestalt
chapakhana chApakhana (nep.) Druckmaschine
dhoka dhokA (nep.) falsch darstellen, verdrehen; dhoka dinu
durghatana durghAtana (nep.) Unglück, Unglücksfall, Mißgeschick.
git Lied (Narayan Gopal-ko githaru ramro chhan: Narayan Gopals Lieder sind schön)
gitkaar Liederschreiber, Liedermacher/ Lyricist
griha mantralaya grihA mantralaya (nep.) Innenministerium
hakim hAkim (nep.) Vorgesetzte, Chef, Abteilungsleiter
haraph hAraph (nep.) Paragraph
hul hul (nep.) Pöbel, Mob, Pöbelhaufen; hulmul pöbelhaft.
hulaki hUlaki (nep.) Briefträger
itihaas itihAas (nep.) Geschichte
itihaaskar Geschichtler
jalsrot mantralaya jAlsrot mantralaya (nep.) Ministerium für Wasserressorcen
kalam kAlam (nep.) Schreibzeug, Füllfederhalter
katha kAtha (nep.) Geschichte, Erzählung.
kathaakaar kAthakaar (nep.) Schriftsteller
katha sangra kAtha sangra (nep.) Geschichtenband bzw. Anthologie.
khojiniti khOjiniti (nep.) neugierig, suchend, genau.
kranti krAnti (nep.) Schlag, Streich, Staatsstreich.
laaj lAaj (nep.) beschieden, anständig, anspruchslos, mäßig.
lekh lEkh (nep.) Artikel.
lekhak lEkhak (nep.) Schriftsteller, Verfasser.
lipi lIpi (nep.) Manuskript
magnu mAgnu (nep.) Bettlen; magne manchey: Bettler
mantralaya mAntralaya (nep.) Ministerium
mantralaya (krishi) krIshi mAntralaya (nep.) Agrarministerium.
mantralaya (raksha) rAksha mAntralaya (nep.) Verteidigungsministerium.
mantralaya (shiksha-tatha-sanskriti) shIkshA-tatha-sanskriti mantralaya (nep.) Ministerium für Erziehung und Kultur.
masi mAsi (nep.) Tinte
milaunu mIlaunu (nep.) sich (ver)mischen, mengen, sich arrangieren.
nakkali nAkkuli (nep.) modisch orientiert, chic.
naya khabar nAya khabar (nep.) neue Nachricht; synonym taja khabar tAja khabar frische, neue Nachrichten.
nirdeshak nIrdeshAk (nep.) Direktor
nirash hunu nIrAsh hunu (nep.) traurig sein, getrübt, jämmerlich, kläglich, schlimm, arg dunkel, düster (Farbe).
nyaya tatha kanun mantralaya nyAya tatha kanun mantralaya (nep.) Ministerium für Gesetz und Justiz.
pradhan mantri prAdhan mantri (nep.) Premierminister
pradhan nyayadhis prAdhan nyAyadhis (nep.) Hauptrichter
pradhan senapati prAdhan senApati (nep.) Oberbefehlshaber der Streitkräfte
parrastra mantralaya pArrastra mantralaya (nep.) Außenministerium
paley pAley (nep.) Aufpasser, Postbote, Laufbursche im Büro der Post erledigt, Tee bringt etc.
patra pAtra (nep.) Brief, Gorkhapatra (Regierungsblatt), Prem(patra): Liebes (brief).
patrika pAtrika (nep.) Zeitschrift.
patrakar pAtrakar (nep.) Journalist.
prahari prAhari (nep.) Polizei
prakashan prAkashan (nep.) Verlag.
prakashak prAkashak (nep.) Verleger.
prakashit garnu prAkashit garnu (nep.) Proklamieren, Drucken, bekannt geben
prachar (garnu) prAchar garnu (nep.) veröffentlichen, predigen, im Rundfunk ansagen
pustak pustAk (nep.) Lehrbuch
raja rAja (nep.) König
rajkumar rAjkumar (nep.) Prinz
rajkumari rAjkumari (nep.) Prinzessin
rajnitik sambandhi rAjnitik sambandhi (nep.) politisch
rajnitigya rAjnitigya (nep.) Politiker
rajniti premi rAjnitipremi (nep.) Politiker, Liebhaber von Politik
rajyamantri rAjyamantri (nep.) Staatsminister
rani rAni (nep.) Königin
sahayak mantri sAhayak mantri (nep.) Assistent Minister/Hilfsminister
saahitya sAahitya (nep.) Literatur.
samrath sAmrath (nep.) Kaiser
sangit sAngit(nep.) Musik (malai nepali lokgit manparchha: Ich mag Nepali Volksmusik).
sangitkaar sAngitkaar (nep.) Musiker (Komponist (tapailai kun sangitkaar manparchha? Welche Musiker/Komponist mögen Sie?).
shabdahosh shAbdakosh (nep.) Wörterbuch
sahityakaar sAhityakaar (nep.) Literat /Schriftsteller
samachar sAmachar (nep.) Nachricht
samachar-patra sAmachar-patra (nep.) Zeitung
sampadak sAmpadak (nep.) Redakteur.
sampadakiya sAmpadakiya (nep.) Leitartikel (editorial).
sangit sAngit (nep.) Musik
sangitkar sAngitkar (nep.) Musiker
shaikshik shAikshik (nep.) akademisch, Universitäts...; rein theoretisch;
shiksha shikshA (nep.) Lehre.
swastha mantralaya swAstha mantralaya (nep.) Gesundheitsministerium.
takkar tAkkar (nep.) Krach, Absturz, auf et. fahren, fliegen, fallen, stürzen etc.; takkar khanu kollidieren, zusammenstoßen.
ulta chapnu ultA chapnu (nep.) verdrucken, verkehrt drucken, Druckfehler.
upanyaas upAnyaas (nep.) Roman
upanyaaskaar upAnyaaskar (nep.) Romancier, Schriftsteller, Krimiautor
wakil wAkil (nep.) Anwalt
yuwaraj yUwaraj (nep.) Kronprinz
yuwaraji yUwaraji (nep.) Kronprinzessin
3. menschliche Beziehungen (SS & KS)
achanak achAnak (nep.) plötzlich, abrupt, unvermittelt, zusammenhanglos.
badmas bAdmas (nep.) Shurke, abscheulich, gemein.
baphrebap Welch ein Wunder! Donnerwetter!
bhul bhul (nep.) Fehler, sich irren in (dat.), verkennen, falsch, auffassen, mißverstehen, verwechseln, aus versehen.
bhetnu sich treffen (pheri bhetaula: Wir werden uns wiedersehen)
chalan chAlan (nep.) Kultur, Sitten.
charitrik chAritrik (nep.) moralisch, sittlich (gut).
chattu chAttu (nep.) Betruger, Cleverle.
chodnu chodnu (nep.) verlassen, sich scheiden lassen
choda patra garnu choda-pAtra garnu (nep.) Scheidung, die Scheidung einreichen.
daya dAya (nep.) Barmheizigkeit, Gnade, in jemands Gewalt sein; nirdajya nirdAyi (nep.) gnadenlos, herzlos.
dhoka dhokA(nep.) Tür (dhoka bandha gara: Schließ die Tür ).
dindinai dindinAi (nep.) jeden Tag, täglich
ekdam ekdAm (nep.) absolut, unbeschränkt, vollkommen unvermischt, unbedingt.
ekkoro ekkOro (nep.) hartnäckig, starrsinn, eigensinnig.
ghrina garnu ghrIna garnu(nep.) jem. Haßen, vermeiden.
jaslepani jAslepani (nep.) Jeder (jo kaam jaslepani garnu sakchha: Diese Arbeit kann von jedem verrichtet werden).
jaat jAat (nep.) Kaste; jaat ke ho ? jAat ke ho? Was ist deine Kaste? (Stammesangehörigkeit bei den Bergstämme Nepals z.B. Gurungs, Rais, Limbus, Tamangs etc.); jaat janu jAat janu (nep.) die eigene Kaste verlieren.
jepani jEpani (nep.) Alles (ma jepani kaam garchhu: Ich nehme jede Arbeit).
kaka kAka (nep.) Onkel (der Ehemann des Vaters Schwester) auch genannt phupajyu
kasailaipani kAsailaipani (nep.) Niemandem (jo kura kasailaipani bhannu hudaina: Diese Nachricht darf niemand erfahren).
kehi-kehi kEhi-kehi (nep.) manche
laj lagnu lAj lagnu (nep.) schüchtern, spröde.
lobhi lObhi (nep.) geizig, filzig, geizig (sein): lobh (-garnu).
logne manche lOgne mAnchey (nep.) männliche Person.
man mAn (nep.) Sinn, Gemüt, Geist, Verstand, Meinung, Absicht, Neigung, Lust, Wille, Gedächtnis, Achtsamkeit, Sorge.
man parnu mAn (nep.) Mögen (malai man parchha: Ich mag) Negation: man pardaina)
madhuro mAdhuro (nep.) mild, sanft.
manaba mAnaba (nep.) Mensch, menschlich, Menschheit.
maph Vergeben, sich Entschuldigen, Verziehen (malai maph garnu hos!: Bitte verziehen Sie mir)
maya mAya (nep.) Liebe, Illusion (ma timilai dherai maya garchhu: Ich habe Dich sehr gerne /Ich liebe Dich sehr); hamro jiwan maya ho: Unsere Leben ist eine Illussion).
milap milAp (nep.) Beziehung.
nata nAta (nep.) Verwandtschaft.
nokar nOkar (nep.) Diener (m), nokarni (f) Dienerin
paisa pAisa (nep.) Münze/ Geld (ma sanga paisa chaina: Ich habe kein Geld).
parkhanu Warten (ekchin parkhanu: Bitte warten Sie einen Augenblick).
pakka pAkka (nep.) Sicher (pakka ho? Ist es Sicher?)
prem prEma (nep.) Liebe, mögen
prem patra prEm-pAtra (nep.) Liebesbrief.
prem pratik prEm prAtik, prem chino (nep.) Liebeszeichen.
prema sakta hunu prEmA shakta hunu (nep.) sich verlieben in.
premi prEmi (nep.) LiebhaberIn. waha sangitko premi hunuhunchha: Sie ist ein Musikliebhaberin.
samskriti sAmskriti (nep.) kulturell, auf Kultur bezogen.
sanchai sAnchai (nep.) Wohlbefinden (tapailai sanchai chha? Geht es Ihnen gut?)
sankha garnu sAnkha garnu (nep.) jem. Mißtrauen.
sanu bahini sAnu-bahini (nep.) kleine Schwester.
sanu bhai sAnu-bhai (nep.) kleiner Bruder.
sikchyak sikchyAk (nep.) Lehrer
sukha sUkha (nep.) Glück; sukhi sukhi (nep.) glücklich.
sundarta sUndarta (nep.) Schönheit. Rajkumari Dianako sundarta: Prinzessin Dianas Schönheit.
thulobhai thUlo bhAi (nep.) größer Bruder.
thulo buba thUlo bUba (nep.) Onkel, Vaters älteste Bruder oder der Ehemann von Mutters älteste Schwester.
yogyata yOgyAta (nep.) Fähigkeit.
Geschmack:
amilo Amilo (nep.) kagati amilo chha: Die Zitrone ist säuerlich)
bhok bhOk (nep.) Hunger (malai bhok lagyo: Ich habe Hunger)
guliyo gUliyo (nep.) Suß (chini guliyo hunchha: Zucker ist suß).
khanu khAnu (nep.) essen (bhat khanu hos: Bitte fangen Sie an Reis zu essen) ; nepalma sabaile dal-bhat khanchan: In Nepal essen alle Leute Linsen-und-Reis.
nunilo nUnilo (nep.) salzig (nun nunilo hunchha: Der Salz ist salzig).
paknu pAknu (nep.) Kochen (bhat pakyo: Der Reis ist fertig (gekocht).
piro pIro (nep.) scharf (khursani piro chha: Die Chillies sind scharf)
tirkha tIrkha (nep.) Durst (malai tirkha lagyo: Ich habe Durst)
tito tito (nep.) Bitter (yo aushadhi dherai titi chha: Dieses Medikament ist sehr Bitter).
Gewürze (masala):
achar Achar (nep.) Eingelegtes (Pickel) oder frischgemachte Beilage mit Tomaten, Chillies, Salz, Zwiebel und Knoblauch.
adhuwa Adhuwa (nep.) Ingwer
alaichi Alaichi (nep.) Kardamon
amchur Amchur (nep.) Mangopulver
amili Amili (nep.) Tamarind
batis masala bAtis masala (nep.) zwei und dreißig Gewürze, Gewürzmischung.
besar bEsar (nep.) Tumeric pulver.
chini chIni (nep.) Zucker
dalchini dAlchini (Nep.) Zimt m.
dhaniya dhAniya (nep.) Koriander, grüne Koriander: hariyo dhaniya
dhulo dhUlo (nep.) pulverisiert, gemahlene Gewürze.
maha mAha (nep.) Honig
methi mEthi (nep.) Fenchel
garam masala gAram masala(nep.) Gewürzmischung
hing hIng (nep.) Asa foetida
jeera jEerA (nep.) Cumin
kesar, kesari kEsar, kesAri (nep.) Safran.
khana khAna (nep.) Essen, Nahrung, Menü.
khursani khUrsani (nep.) Chilipulver, Cayenne Pfeffer.
lwang lwAng (nep.) clovesGewürznelke f., Nelkenöl (lwangko tel)
marich mArich (nep.) Schwarze Pfeffer.
mula mUla (nep.) Radieschen.
nun nUn (nep.) Salz. mailey tapainko nun khaye: Ich bin Ihnen verpflichtet
marich mArich (nep.) Pfeffer (marichay keti: zorniges Mädchen)
sirkha sIrkha (nep.) Essig
sop sOp (nep.) Fenchel
tarkari tArkari (nep.) Currysoße.
tejpat tEjpat (nep.) Lorbeerblätter.
tel tEl (nep.) Öl
til tIl (nep.) Sesamkörner ; tilko biu: Sesamen samen.
tori tOri (nep.) Senf; tori-ko tel: Senföl;
tulasi tUlasi (nep.) Basilikum
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Getränke (trinken: pinu)
biyar bIyar (nep.) Bier. ( tOngba: Hirsebier; chyAng : Reisbier)
chiya chIya (nep.) Tee; phika chiya: Tee ohne Zucker und Milch. Dudh chiya: Milchtee mit Zucker.
kalo kafee kAlo Kafee (nep.) Schwarzer Kaffee; dudh kafee: Milchkaffee
raksi rAksi (nep.) Schnaps
ras / jhol rAs (nep.)/ jhOl (nep.) Umgangsprache
kagati chiya Zitronen Tee
pani pAni (nep.); chiso pani: kaltes Wasser; tato pani: warmes Wasser oder warmes Heilwasser
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Gemüse: sabji
alu Alu (nep.) Kartoffel
banda kopi bAnda kopi (nep.) Weißkohl, Weißkraut.
bhanta bhAnta (nep.) Aubergine.
bhatmas bhAtmas (nep.) Sojabohnen wird in Nepal geröstet und als Beilage gegessen.
chiau chIau (nep.) Pilze
dhaniya dhAniya (nep.) Koriander.
iskus Iskus (nep.) Squash, auch kubindo, skul genannt.
gajar gAjar (nep.) Möhren, Karotten.
golbheda gOlbheda (nep.), tamatar, rambheda sind Synonyme für Tomaten.
gundruk-ko-sag gUndruk-ko-sag (nep.) chive (Allium tuberosum), wird auch getrocknet in den winter Monaten als Suppe gegessen.
kakro kAkro (nep.) Gurke.
khursani khUrsani (nep.) Chillies je nach Farbe: hariyo-, rato-khursani: Rot-, Grüne Chillies.
kuirilo kUirilo (nep.) Spargel.
lasun lAsun (nep.) Knoblauch.
matar mAtar (nep.) Erbsen, in Katmandutal auch kerau/ kosa genannt.
mula mUla (nep.) Radieschen.
palang-ko-sag pAlang-ko-sag (nep.) Spinat.
pharsi phArsi (nep.) Kürbis
phul kopi phUl kopi (nep.) Blumenkohl; auch ‘kauli’ genannt in Katmandutal (cauliflower).
pyaj pyAj (nep.) Zwiebel.
raya-ko-sag rAyako-sAg (nep.) Senfblätter, die auch als tarkari (söße) gegessen werden.
saag sAag(nep.) Grünesalatblätter (die als saag-ko-tarkari zubereitet werden.
sibhi sImi (nep.) Bohnen; hariyo s.: Grunebohnen, seto s. :weiße Bohnen, rato s.:Rote Bohnen.
sisnu sIsnu (nep.) Brennessel, wird als acar oder als Suppe gegessen.
chukandhar chUkandhar(nep.) Rote Beete.
taba/tama/tusa tAba/tAma/tusA (nep.) Bambusschoten.
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Obst: phal-phul
ambak Ambak (nep.) Guava, auch ‘amba’ genannt.
angur Angur (nep.) Trauben.
aap Aap (nep.) Mango.
badam bAdam (nep.) Nüße, Erdnüße. Badam-ko-tel: Erdnußöl.
bayar bAyar (nep.) Beeren.
bhogatay bhOgatay (nep.) nepalesische Grapefruit.
bhui katar bhUi kAtar (nep.) Pine-apple.
kaju kAju (nep.) Cashewnüße.
kera kEra (Nep.) Banana.
khajur khAjur (nep.) Datteln.
kharbhuja khArbhuja (nep.) Musk/ Moschus Melone.
khurpani khUrpani (nep.) Aprikosen.
kismis kIsmis (nep.) Rosinen, auch ‘dakh’ genannt.
mewa mEwa (nep.) Papaya.
nariyal nAriyal (nep.) Kokosnuß.
naspati nAspati (nep.) Pear.
nimbu nImbu (nep.) Limone, auch ‘kagati’ bzw. ‘nibuwa’ genannt.
okhar okhar (nep.) Walnuß, wird auch für rituelle Zwecke benutzt.
phalphul phAlphul (nep.) Früchte. Phul: Blumen, daher würde es wörtlich Früchte u. Blumen bedeuten.
rukh katar rUhk kAtar (nep.) Jack-fruit.
suntala sUntala (nep.) Orangen, Clementinen.
syau syAu (nep.) Apfel, auch ‘eifal’ genannt.
tarbhuja tArbhuja (nep.) Wassermelone.
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Milchprodukte: dudh ko mithai-haru/khaney chiij-haru
makhan mAkhan (nep.) Butter
cheej chEej (nep.) Käse
churpi chUrpi (nep.) Kasein (ganz hart und muß zerkaut werden in mehrere Stunden im Mund und dient als nepali-tibetische Kaugummi. Die Nepalis kauen auch Betelnuß gerne (supari )
tar tAr (nep.) Sahne, Krem
ghiu ghIu (nep.) ghee (auf Hindi) reine Butter
khuwa baraf khUwA bAraf (nep.) Eiskrem
dahi dAhi (nep.) Joghurt
dudh dUdh (nep.) Milch; gaiko dudh: Kuhmilch; chauriko dudh: Yakmilch, barkrako dudh: Ziegenmilch
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Fleisch: masu/shikar
bangur/ sungur (ko-masu) bAngur/sUngur (nep.) Wild- bzw. Schweinefleisch.
badhel bAdhel (nep.) Wildschwein.
bheda (ko-masu) bhEdA-ko-masu (nep.) Lamm (fleisch).
boka (ko-masu) bOkA (nep.) Ziegenbock (fleisch).
chaurigai (ko-masu) chAurigai (nep.) Yakfleisch
masu mAsu (nep.) Fleisch. Der Suffix sagt um was für eine Fleischsorte es sich handelt (...-ko-masu)
khasi khAsi (nep.) kastrierte Ziegenbock.
kukhra kUkhra-ko-masu (nep.) Hähnchenfleisch.
macha mAcha (nep.) Fisch.
ranga-ko-masu rAnga-ko-mAsu (nep.) Büffelfleisch (asiatische Büffel).
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Tier Anatomie: djantuz-ko jiu
akha Akha (nep.) Auge(en): akha (-haru).
andhra Andhra (nep.) Darm
bhudi bhUdi (nep.) Bauch, Magen.
bhutla bhUtla (nep.) Fell, Haare, bhutlay: haarig, bei Menschen ‘kapal’: Haare.
chati chAti (nep.) Brust
daat dAat (nep.) Zähne.
dhadr dhAdr (nep.) Rücken.
ghati ghAti (nep.) Hals.
gidi gIdi (nep.) Gehirn.
jibro jIbro (nep.) Zunge.
kalejo kAlejo (nep.) Leber.
kan kAn (nep.) Ohr
khutta khUtta (nep.) Beine.
kum kUm (nep.) Schulter.
mutu mUtu (nep.) Herz.
ragat rAgat (nep.) Blut. Ragati: Blutsöße
sasit sAsit (nep.) Würst
tauko tAuko (nep.) Kopf.
tigra tIgra (nep.) Oberschenkel.
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Tiere und Vögeln: pashu ra chari
badar bAdar (nep.) Affe
badel bAdel (nep.) Wildschwein
bagh bAgh (nep.) Tiger (bagh-chaal euta nepalko khel ho: Bagh-Chaal (Tigermanoeuvre) ist eine von Nepals (Brett) Spiele.
bhagera bhAgera (nep.) Spatz
bangur bAngur (nep.) Schwein
bhaley bhAley (nep.) Hahn
bhalu bhAlu (nep.) Bär
bhaisi bhAisi (nep.) Wasserbüffel
bheda bhEda (nep.) Schaf
bhyaguta bhyAguta (nep.) Frosch
biralo/biralu bIralo/bIralu Katze
boka bOka (nep.) Ziegenbock
bwaso bwAso (nep.) Wolf
chamero chAmero (nep.) Fledermaus
chariharu chAriharu (nep.) Vögel
chil chil (nep.) Adler
chituwa chituwa (nep.) Leopard
daphey-chari dAphey-chari (nep.) Himalaya Fasan (daphey nepal-ko rastra chari ho: Der Fasan -Lopophorus impejanus- ist Nepals Nationalvogel).
dzo dzO (nep.) Kreuzung zwischen Yak und Rind.
gadha gAdha (nep.) Esel.
gaida gAida (nep.) Nashorn, Rhinoceros (chitwan ma dherai gaida chan: In Chitwan gibt es viele Nashorner).
gharial ghArial (nep.) Der Ghavial (Gavialis gangeticus) lebt in Flüssen und ernährt sich Fischen. Er hat eine schlankere Schnauze als der Sumpfkrokodil (Crocodylus palustris) und ist länger (5m). Der Narayani verfügt mit 40 ausgewachsenen Ghavials/Gharials über die größte wildlebende Population dieser Art. Es gibt ein Gharialzüchtungsprojekt bei Kasara Durbar(Chitwan).
ghoda ghOda (nep.) Pferd (ma ghoda chadeko chuina: Ich habe noch nie ein Pferd geritten).
giddha gIddha (nep.) Geier (masanghat-ma dherai giddha chan: Am Leichenplatz sind viele Geier).
gohi gOhi (nep.) Krokodil
goru goru (nep.) Ochse
haas hAas (nep.) Ente
hathi hAthi (nep.) Elefant
jarayo jArayo (nep.) Hirsch (ranibaan-ma jarayo dekhey: Ich habe ein Hirsch gesehen in der Königinswald).
jureli jUreli (nep.) Nachtigall
kaag kAag (nep.) Rabe
kasturi kAsturi (nep.) Moschushirsch
khachaar khAchaar (nep.) Maulesel
kharayo khArayo (nep.) Hase
koyali koyAli (nep.) Kuckuck
kukhura kukhura (nep.) Huhn/ Hähnchen
latokosero lAtokosero (nep.) Eule
macha mAcha (nep.) Fisch
mayur/madjur mAyur/madjur (nep.) Pfau
mirga/mriga mirgA / mrigA (nep.) Hirsch
musa mUsa (nep.) Maus (ganesh bhagwan musama chadnu huncha: Der Gott Ganesh reitet auf einem Maus).
nyuri-musa nyUri-musa (nep.) n, plural (-haru) Mungo m.
parewa pArewa (nep.) Taube
phyauro phyAuro (nep.) Fuchs
saadhe sAadhe (nep.) Bulle
sarpa sArpa (nep.) Schlange (nepalma char-sai kisimka sarpaharu painchan: In Nepal findet man 400 sorten von Schlangen).
singha /simha singhA/simhA (nep.) Löwe
suga sUga (nep.) Papagai (sugajasto: Papageienhaft adj.
titra titrA (nep.) Rebhuhn (Familie Phasianidae)
yak yAk (nep.) Hochgebirgsrind (Bos grunniens) ist das größte Bergtier, hat ein dickes Fell und bewohnt die kältesten, wildesten und unwirtschaftlichsten Gegenden.
yeti yeti (nep.) Mystisches, menschenähnliches Wesen, das in den größten höhen Nepals lebt und von der Regierung anerkannt ist als ein Eigentum Nepals. (Das Bindeglied zwischen dem Menschen und seinen Affenvorfahren ?).
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Flora: phul-paath
chameli chAmeli (nep.) Jasmin
godawari godAwari (nep.) Chrysantheme f.
gulab gUlab (nep.) Rose
kamal-ko-phul kAmal (nep.) Seerose, Lotusblume
kumud kUmud(nep.) Lilie
lahurey phul lAhurey phul (nep.) Dahlien.
laliguras lAliguras (nep.) Rhododendron arboreum (die Nationaleblume Nepals)
lalupattey lAlupatey (nep.) Poinsettia, Weihnachtsstern m
sayapatri sAyapatri (nep.) Tagetes, Studentenblume f; Ringelblume f.
sungabha sungAbha (nep.) Orchidee f.
suryamukhi sUryamukhi (nep.) Sonnenblume
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Nepals Wildtiere: nepalko djantu-haru
aibex Aibex (nep.) Himalaya Ibex oder Steinbock (Capra ibex). Habitat: Den Himalaya Ibex/Steinbock findet man auf beide Seiten des Himalaya, west von der Sutlej Fluß über die Baumgrenze.
arna Arna (nep.) Wasserbüffel (Bubalis bubalus). Habitat: Etwa 45 von den Wasserbüffel findet man im östlichen Tarai. Manche findet man auch auf der Gangesebene und Brahmaputra Fluß in Assam.
badel bAdel (nep.) Wildschwein/Wildeber (m) (Sus scrofa cristatus). Es ist ein großes, schwergebautes Tier. Habitat: Er lebt in der Nähe von Wasser und wälzt sich in seichten Teichen. Die Heimat des Wildschweins reicht von Indian, Nepal, Birma, Thailand, Sri Lanka bis Westmalaysia.
bampudkey sungur bAmpudke suUngur (nep.) Zwergschwein (Sus salvanius) wurde von Hodgson zuerst aus Nepal beschrieben, später fand man heraus, daß er mit dem Wildschwein verwandt war. Habitat: Im südlichen Taraiwälder von Ostnepal und auch in Sikkim, Bhutan und Assam.
baadar bAadar (nep.) gewöhnliche Rhesusaffe/ Macaque (Macaca mulatta). Habitat: Der Rhesusaffe ist an einer vielzahl von Standorten zu finden z.B. in den Tempelanlagen von Pashupatinath und Swayambhu und in anderen Städte, Dorfer. Bauernhöfe, Wälder und Berge. An allen Standorten wird der Rhesusaffe vom Menschen in Ruhe gelassen und sie leben in hochorganisierten Trupps..
bagh bAgh (nep.) Der Tiger (Panthera tigris). In Nepal beherrscht er die Zentrum des Royal Chitwan National Park. Er mag Beutetiere wie Wildschweine und Hirsche. Der Bestand an Tigern in Chitwan wird auf 100 geschätzt, wenn man verschiedene Alterstufen mitrechnet.
barasingha bArasingha (nep.) Sumpfhirsch (Cervus duvauceli) findet man in den sumpfigen gräßer des Taraiwälder, besonders in Sukla Phanta (Kanchanpur).
bharal bhAral (nep.) Blaueschaf (Pseudoss nayaur). Er sieht aus wie eine Kreuzung zwischen Schaf und Ziege. Die Lamas von Shey Gompa (Dhaulagiri Zone) schutzen ein Herd von Bharal, weil sie sehr zahm sind. (Siehe Peter Mathiesens Buch ‘The Snow Leopard und George Schallers Buch ‘Mountain Monarchs’. Der Bharal grast in offenen Hügellandschaften. Es lebt im Himalaya und Trans-Himalaya und ist bis ins östliche Ladakh und Bhutan verbreitet.
buaso bUaso (nep.) Der Wolf (Canis lupus) Habitat: Er lebt zu zweit oder in Familiengruppen auf hügeligen, felsigen Gegenden von östliche Solukhumbu und westliche Dolpo Distrikt (Nepal).
chamero chAmero (nep.) Fledermaus (kira khaney chamero: Insektfressender Fledermaus). In Nepal findet man 30 sorten von Fledermäuse.
chittal chIttal (nep.) Gepunktete Hirsch (Axis axis).Habitat: Man findet den Chittal häufig in der Tarai, und in Katmandus Gokarnawald.
chituwa chItuwa (nep.) Der Leopard (Panthera pardus) ist das erfolgreichste Raubtier. Tiger und Panther jagen zum Teil die gleichen Tierarten. Der Leopard ist kleiner als der Löwen und Tiger. Er frißt alles, von Mäuse bis Rindern und kann zu einer Plage werden, weil er nicht mal die Haustiere in Ruhe läßt. Man findet den Leopard in Sikkim und Nepal. Aber auch in Indien, Birma, Sri Lanka, Afrika, Turkei, Südostasien und Nord Korea.
chhuchundro chhUchundro (nep.) Spitzmaus; engl. shrew; Grey Musk Shrew (Suncus murinus) Graumoschus Spitzmaus. Der Spitzmaus wird im nepalesischen mit Ganesh assoziert. Habitat: In den Häusern von Katmandu bzw. Nepal.
chinkara chInkara (nep.) Indische Gazelle (Gazella gazella). Habitat: Man findet die Gazelle in Nordwest- und Zentral Indien. Eine tibetische Verwandte (Procapra picticaudata) findet man in nord-ost Ladakh und in das tibetische Plateau.
chiru ChIru (nep.) Tibetische Antelope (Pantholops hodgsoni). Wie der Name sagt, findet man dieses Tier in Tibet, Ladakh und Himalayaplateau neben der tibetische Grenze.
dumsi dUmsi (nep.) Stachelschwein (Hystrix indica). Habitat: Himalayas von Nepal und Indien bis Sri Lanka.
gaida gAida (nep.) Nashorn (Rhinoceros unicornis). Nasnörner findet man in der Raptital von Chitwan. In Nepal ist das Nasnorn auf dem 100 rupee Schein abgebildet und daher heißt ein hunderter Schein auch ‘ein Nashorn’. Nepals Nashörner sind leider gefährdet.
gauri gai gAuri gai(nep.) Gaur (Bos gaurus). In der Siwalikkette lebt der Gaur, das beeindruckendste unter den Huftieren. Habitat: In den Wälder um Devi Tal, Tamar Tal, Dumaria und Khagendramalli anzugreffen.
ghoral ghOral (nep.)Wildziegenantelop (Nemorhaedus goral). Gorals trifft man meist auf der Fahrt entlang der hügeligen Strasse nach Kanda, auf der Gosaikundpilgerweg neben Dunche, Ramche oder in Helambu. Regional sind sie verteilt von Kashmir bis Assam.
gohi gOhi (nep.) Krokodil Es gibt zwei sorten von Krokodilen in Nepal. Der Govial (Gavialus gangeticus) kann 20 meter lang sein und hat eine lange, schmale Mund um Fische zu fangen. Habitat: In der Taraiflüße. Der Sumpfkrokodil (Crocodolus palustris) ist 10 meter lang und ist im Sumpf und Flüsse zu finden. Normalerweise frißt er Fische aber attakiert alle Tiere in seiner Nähe (Hunde, Hirsche, Wasservögel, Leoparden, Affen und sogar Menschen.
him chituwa hIm chItuwa (nep.) Der Schnee Leopard (Panthera uncia) ist von Natur aus sehr vorsichtig und daher wird er selten gesichtet. Habitat: Er kommt von Nepal und über die ganze Länge des Himalaya vor, Kashmir bis Arunanchal Pradesh (Indien). Er ist in großen Höhen zu Hause, bleibt im Winter auch oben. Im Sommer jagt er Himalaya-Ziegen, -Schafe, Bharal und Steinböcke am Rande der Schneegrenze. Sein Fell ist leider sehr begehrt und steht Gemäß dem nepalesischen und indischen Gesetz zum Schutz der Wildtiere unter schutz.
hundar hUndar (nep.) Die Streifenhyäne (Hyaena hyaena) gehören zu den weit verbreitesten Raubtiere in Indien und Nepal. Sie ist ein Aasfresser, greift auch Tiere an, denn ihre körperliche Evolution machte aus ihnen perfekte Tötungsmaschinen. Das Eisenharte Zubeißen macht ihren Angriff erfolgreich. Habitat: Man findet die Streifenhyäne in den niedrigen Bergen und Schluchten des West-Nepals.
jangali bakhra jAngali bAkhra (nep.) Wildziege (Capra hircus). Habitat: Wildziegen findet man in Südwestasien von der Bolanpaß bis in den Kaukasen.
jangali gadha jAngali gAdha (nep.) Wildesel (Equus hemionus). Habitat: Im norden Nepals.
jangali hathi jAngali hAthi (nep.) asiatische Wildelefant (Elephas maximus). Man findet den Wildelephant in den Wäldern von Kanchanpur und Bardia.
jangali jantu jAngali jantu (nep.) Wildtiere: wild animals (engl.)
jangali kukur jAngali kUkur (nep.) Der Wildhund ( Cuon alpinus) ist in Indien und im Himalaya zu findet und ist weit verbreitet bis zu den Alteiberge, Manchuria und Ost-Malaysia. Er jagt wilde Schafe und Ziegen im Himalaya. In tiefergelegenen Gebieten lebt er im Wald. Wie der Wolf jagt er auch in Rudeln.
jarayo jArayo (nep.) Hirsch. Habitat: Taraiwälder. Sambar (Cervus unicolor) findet man in Nepal, Indien, Sri Lanka und in den meisten Südostasiatischen Ländern.
jhadi-sungur jhAdi-sungur (nep.) Langohrige Igel (Hemiechinus auritus collaris); Hedgehog (engl.).
jharal jhAral (nep.) Himalaya Tahr (Hemitragus jemlahicus) Habitat: Er kommt im gesamten Himalaya von Pir Panjir bis nach Sikkim und Bhutan vor und bewohnt verschiedene Vegetationszonen bis 4500 m Höhe.
kalo bhalu kAlo bhAlu (nep.) Himalaya Schwarzbär (Selenarctos thibetanus) Habitat: In den niedriger gelegenen Himalayabergen ist der Schwarzbär zu Hause und trägt ein typisches V-Zeichen auf der Brust Er ist in Kashmir, Nepal und in Assam anzutreffen und mag besonders bewaldete Hänge. Der Himalaya Schwarzbär frißt Früchte, Beeren, Honig und auch Mais von den Feldern.
kasturi mriga kAsturi mrIga (nep). Moschushirsch (Moschus moschiferus) sind sehr klein. Sie leben in Birkenwälder und essen Blumen, Kräuter und Flechte. Die männliche Tiere produzieren Moschus, was sehr begehrt ist für Perfume.
kharayo khArayo (nep.) wollige Hase (Lepus oiostolus). Habitat: Tibet, nord Nepal und Sikkim.
kiang kIang (nep.) Halbesel (Equus hemionus kiang) ist die tibetische Unterart des indischen Halbesels. Habitat: Den Halbesel findet man im tibetischen Plateau und in den Ebenen von Nord-Ladakh.
krishnasagar krIshna sAgar (nep.) Schwarze Antilope (Antilope cervicapra) bevorzugt offenes Flachland und vermeidet Wälder und Gebirge. Man fand sie früher in den Wäldern von Banke und Bardia in Nepal.
laguna lAguna (nep.) Schweinhirsch (Axis porcinus); Hog deer (engl.). Chitwanbesucher auf Elefantenrücken auf Rhinocerospirsch mit der Kamera sind, bekommen gelegentlich die Gelegenheit die laguna zu sehen. Laguna kann man auch in Gokarnawald(Katmandu) besichtigen.
langur lAngur (nep.) Hulman Langur (Presbytis entellus) auch Hanuman Langur genannt. Er wird von 16 Unterarten repräsentiert. Habitat: Langurs findet man in Nepal in Helambu, Goropani und neben Ghandrung oder entlang der Taraiflüsse. Er ist in Kashmir über der Schneegrenze, im Süden auf Sri Lanka, in Rajisthan und in Birma zu finden. Der größte Feind von Langurs ist der Leopard.
muso kharayo mUso khArayo (nep.) Himalayan Haus-Hase (Ochotona roylei), auch Pika genannt, findet man oberhalb der Baumgrenze. Habitat: Himalaya, Europa und Nordamerika.
nayan nAyan (nep.) Marco-Polo-Schaf (Ovis ammon poli). Die nordliche Rasse wurde von Marco Polo beschrieben, besonders wegen deren lange, spiralige Horner.. Das Marco-polo-Schaf kommt auch im russischen Pamirgebirge und im Wakhan-Korridor Afghanistans und in Hunza vor.findeter Nayan findet man auf dem tibetischen Plateau von nordlichen Ladhak bis Sikkim. Das große tibetische Schaf (Ovis ammon hodgsoni)ist das größte wildlebende Schaf. Habitat: Das langbeinige Tier bewohnt das Tran-Himalaya-Plateau. Sein natürlicher Feind ist der tibetische Wolf, das bedeutendste Raubtier des Trans-Himalaya.
nilogai nIlgai (nep.) Blaue Antelope (Boselaphus tragocamelus). Habitat: Man findet sie in Nepals Tarai und in den offene Wälder von Indien. Sie sind verwandt mit Kühe und werden daher in Ruhe gelassen.
rato bhalu rAto bhAlu (nep.) Der Braunbär (Ursus arctos isabellinus) ist beheimatet oberhalb der Baumgrenze in den offenen, kahlen Himalayawiesen. In den kalten Wintermonaten überwintert er in den Berghängen in Hölen und stöbert nach Insekten, Wühlmäuse und Murmeltiere.
rato pheauro phEauro (nep) der Rotfuchs (Vulpes vulpes) hat lange rötlicher, seidiger Pelz. Er lebt in Weiden an Flußufern und in bewohnten Gegenden. Seine Beute ist überwiegend Nagetiere einschließlich Eichhörnchen. Habitat. Er lebt im Himalaya und in der nordlichen Hemisphäre.
rato sano panda rAto sAno pAnda (nep.) Der Kleine Panda (Ailurus fulgens) hat einen runden Kopf, zugespitzte Ohren und eine kurze Schnauze. Habitat: Dieser Panda kommt in Nepal, Sikkim und im Ost-Himalaya vor und lebt auf einer Höhe von 1500m. Er hat ein vegetarisches Speiseplan (Gräser, Würzeln, Blätter, Obst).
ratuwa, ratey mriga rAtuwa,rAtey mrIga nep.) Rothirsch (Muntiacus muntjak) . Diese Hirschart bellt wie ein Hund, daher wird es als ‘Barking Deer’. Habitat: In Nepal findet man Sie in 5000m höhe.
saalak sAalak (nep.) Pangolin /Scaly Anteater (Manis crassicaudata).
saas sAas (nep.) ganges Delphine (Platanista gangetica) Habitat: Ganges und Nepals Flüsse wie Koshi und Gandaki in der Tarai (Flachland).
sloth bhalu sloth bhAlu (nep.) Der Lippenbär (Melursus ursinus) ist eine zottige Kreatur mit langem Haar. In der Monsunzeit ist ein Lippenbär (engl. sloth bear) sehr auf Insektennahrung (Termiten, Bienen bzw. Honig) angewiesen. In der Nähe von menschenlichen Siedlungen lebende Lippenbären mögen es, Mais und Zuckerfelder heimzusuchen. Lippenbären weden 4o Jahre alt.
syal syAl (nep.) Der Goldschakal (Canis aureus) hat seiner Heimat in Südostasien, Europa, Nepal, Indien, Birma und Thailand.Er lebt von Aas und jagt auch selber. In Nepal findet man den Goldschakal neben Siedlungen (Städte, Dörfer) oder bestellte Felder in den Mittelland und Tarai. Er ist Nachts zu hören, wenn er heult und er hat eine Lebenserwartung von 12 Jahren.
talpa tAlpa (nep.) Maulwurf; Habitat: kurzschwanz Maulwurf (Talpa miccrura) findet man in Nepal ab 3000m.
thar thAr (nep.) Serau (Capricornis sumatraensis); engl. Serow. Habitat: Diese Gattung der Ziegelantelope kommen im Western und Osten des Himalaya vor.
thulo malayali lokharke malayaische Rieseneichhörnchen (Ratufa bicolor)
udhney lokharke udhney lokharke (nep.) Fliegende Eichhörnchen. Im Himalaya findet man 3 Genera (Petaurista, Hylopetes und Belomys).
yak yAk (nep.) Wildyak (Bos grunniens) ist am besten an hügeliges Terrain des tibetischen Plateau und in Nepal angepaßt. Das Yak ist das größte Bergtier.
yati yAti (nep.) Um den Yeti oder Abominal Snowman gibt es viele Geschichten die von den Khumbusherpas, Tamangs (sokpa-stories) und andere Nepalistämme erzählt werden. 1951 photographierte der Brite Eric Shipton auf dem oberen Melung-Gletscher (Rowaling Himal). Sogar Reinhold Messner 52, (schaffte alle Achttausender) sagte im Juli 1997 ‘Ich habe den Yeti gefunden. Ich brauchte 13 Jahre, um hinter sein Geheimnis zu kommen.’ Das Kloster oberhalb von Periche beherbergt im ersten Stock den ominösen Yeti-Skalp bzw. die Yeti-Hand. Die nepalesische Regierung hat Gesetze erlassen, die das Töten des Yeti verbieten und dieses Wesen zum Volkseigentum erklären.
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Copyright © Karin-Claudia Shroff & Satis Shroff 2006, Freiburg
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1 ebd.: S.198
2 Münzinger-Archiv: Internationales Handbuch, Länder aktuell 1996 S. 51-52.
3 NGO= Non-governmental Organisation(Nichtregierungsorganisation) ; GO= Government Organisation(Regierungsorganisation)
4 Nationalfeiertag ist am 11. Januar (Tag der Einheit), 9. November (Verfassungstag), und 28. Dezember (Geburtstag des König Birendra Bir Bikram Shahadeva).
5 Bhattrai, Binod: Mit Stachelschweinschmuck und Salztabletten, TAZ 20.2.88.
6 Schamane: Nach manchen etymologischen Erklärungen kam das Wort aus dem Sanskrit durch chinesisch-buddhistische Vermittlungen ins Mandschu-Tungusische. Im Pali bedeutet schamana, im Sanskrit shramana soviel wie „buddhistischer Mönch, Asket“. Der Zwischenterminus lautete im Chinesischen sha-men. Sie war bei den altaischen Türken kam, bei den Jakuten ojon, bei den Burjaten böö, den Mittelasiaten bakshi, den Samojeden tadibe, den Lappen noita, den Finnen tietöjö und den Ungarn taltos. In Nepal werden die Schamanen allg. als „Dhami-Jhakri“ bezeichnet.
7 HMG:His Majesty’s Government of Nepal
8 Gurung, Harka Bahadur: Dimensions of Development, Mrs. Saroj Gurung Hrsg. Katmandu 1989 S.239.