Welcome to Contemporary Writings by Satis Shroff (Freiburg)

Hi Everybody! Writing is something wonderful, whether you write poems or prose (short-stories, fiction, non-fiction) and it's great to express yourself and let the reader delve into your writings and share the emotions that you have experienced through the use of verbs, the muscles of a story, as my Creative Writing Prof Bruce Dobler at the University of Freiburg, Germany) used to say. I'd like to share my Contemporary Writings with YOU! Happy reading.

Sincerely,

Satis Shroff

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Wednesday, April 9, 2008

Buddhism in Nepal (Satis Shroff)

The Dalai Lama and the holy tibetan script
Der Buddhismus war ursprünglich eine philosophische Reformbewegung, eine von vielen, die aus der Krise der vedisch-brahmanischen Religion im 6. Jahrhundert v. Chr. resultierten. Der historische Buddha wurde um 563 v. Chr. in Lumbini, im Süden des heutigen Nepal, nahe der Stadt Kapilavastu, als Prinz Siddhartha geboren. Nach seinem Familiennamen Shakya wurde er später auch Buddha Shakyamuni genannt.Die Mutter Maya war eine Prinzessin aus dem Geschlecht der Koliya von Devadaha. Ihre Schwester Mahapajapati übernahm die Pflege des Kindes, da Maya eine Woche nach der Geburt starb.
Im Mahayana Buddhismus tragen auch göttliche Wesen, die sich nie in menschlichen Leibern verkörpern, den Namen Buddha. Sie werden als Transzendente Buddhas bezeichnet, früher war der Ausdruck Dhyani-Buddhas üblich. Sie stellen die geistigen Mächte dar, die die Welt regieren, Vairocana in der Mitte, Aksobhya im Osten, Ratnasambhava im Süden, Amitabha im Westen, Amogasiddhi im Norden. In Nepal zieren die Bilder dieser fünf Buddhas den Türsturz jedes buddhistischen Hauses.
Im Alter von neunundzwanzig Jahren verließ der Buddha eines Nachts heimlich seine Familie und den elterlichen Fürstenhof und zog sieben Jahre als Wanderasket umher. Unter dem Bodhi-Baum (Pappelfeigenbaum) in Bodh Gaya erlangte er die Erleuchtung, die Einsicht in das Wesen des Daseins und seiner Überwindung. Später erhielt er zahlreiche Ehrentitel, vor allem Shakyamuni (der Weise der Shakyas), Jina (Sieger) und Tathagata (der Vollendete, wörtlich der ‚So-Gegangene‘.
Der Buddhismus sucht nach der letzten Ursache von Sünde und Leid und entdeckt, daß es kein Selbst oder Ich gibt. Der Buddha verkündete keine neue Religion, im Gegenteil, seine Lehre vertrat eine atheistische Weltauffassung.
Die Vorzeichen eines Lebensweges: Buddhas Lehre ist nichts mehr als die Vorzeichnung eines Lebensweges. Über andere Fragen wie Gott, Seele und die Welt. Auskunft zu geben, erklärte er für nutzlos. Seine Ansichten darüber lassen sich aber aus seiner Lehre erkennen. Sie fußt auf Samkhya-Gedanken. Der Buddha bekennt sich zu einem vollständigen Atheismus und Akosmismus, d.h. er leugnet jedes substantielle Sein, Gott, Seele und die Welt. Es gibt nur ein Werden und Vergehen ohne wirkliche Grundlage in einem anfang- und endlosen Kreislauf, dem Sansara.
Die Welt, der Gott und der Mensch sind eine Summe von physischen und psychischen Erscheinungen in ständigem Fluß, wobei die vorhergehende die nachfolgende bestimmt. Jedes Wesen gleicht einer Flamme, die scheinbar eine Substanz, in Wirklichkeit aber ein stetig voranschreitender Verbrennungsprozeß ist. In der Summe der Erscheinungen (Körperlichkeit, Empfindungen, Vorstellungen, Gestaltungen, Bewußtsein) die ein Mensch nennt, bewirkt das Karma des abgeschlossenen Lebens die Art des neuen Daseins, das ein tierisches, menschliches oder göttliches sein kann. Diese ruhelose Aufeinanderfolge ist das große Leid der Welt, das Aufhören des Kreislaufs ist die Ruhe des Nirvana1.
Die "vier edlen Wahrheiten:"Den Weg zum Nirvana will der Buddha, so wie er ihn selbst gegangen ist, auch seinen Jüngern lehren. Es ist ein Mittelweg zwischen dem Weg der weltlichen Menschen und dem Weg der sich kasteienden Asketen. So verkündet er, zum ersten Male in der Benares-Predigt, die "vier edlen Wahrheiten2". Es sind die folgenden:
1) Die Wahrheit vom Leid: Alles Dasein ist Leiden3.
2) Die Wahrheit von der Entstehung des Leidens: Aus der Unwissenheit als letztem Grund entstehen die Lebensäußerungen, als verhängnisvollste der Durst, d.h. das Haften am Dasein.
3) Die Wahrheit von der Aufhebung des Leidens: Das Aufhören der Lebensäußerungen, namentlich des Durstes, führt zum Ziel.
4) Die Wahrheit vom Weg der Aufhebung des Leidens: Auf dem edlen achtteiligen Pfad führt der Weg zur Erlösung: Rechte Einsicht, rechtes Wollen, rechtes Wort, rechte Tat, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Gedenken, rechtes Sichversenken.
Unter den Lebensregeln finden sich Anleitungen zum sittlichen Handeln, die auf dem Wege voranhelfen; so wird vor allem das Wohlwollen empfohlen. Da aber auch Freude und Liebe und alle guten Handlungen Karma hinterlassen und zu einem neuen Dasein zwingen, sind sie auf den höheren Stufen zu meiden. Der Weise verharrt in völlig seelischer Untätigkeit. Der Weg Buddhas bedeutet ein Selbsterlösung ohne göttliche Hilfe, ohne selbstlose Menschenliebe, ohne Tugendübung. Nur die wenigen, die sich zur völligen Weltflucht entschließen, können diesen Weg gehen.
Der ursprüngliche Buddhismus ist deshalb wesentlich ein Mönchsreligion. Genaue Vorschriften, die zum Teil von Buddha herrühen mögen, regeln das Leben der Mönche und der Mönchsgemeinde (Sanga).
Die Heilswege und ihr Ziel: Der Buddhismus wurde durch innere Spaltungen geschwächt. Mit dem ersten nachchristlichen Jahrhundert begann in Nordindien eine Umwandlung, wodurch sich der Buddhismus klar in zwei Religionen spaltet: das Hinayana (Kleine Fahrzeug), das nur die wenigen Mönche zum Nirvana zu führen verspricht, und das Mahayana (Große Fahrzeug), das allen Menschen einen leichten Weg der Erlösung zeigen will. Die Entwicklung vollzieht sich unter dem Einfluß der alten Volksreligion und des Bhaktigedankens. Das Mahayana nähert sich der brahmanischen Religion und erleichterte die Aufsaugung durch dieselbe. Ein wichtiger Weg des Mahayana ist aber der des Vertrauens auf den Buddha und seine Lehre. Das Vertrauen (shraddha) auf den Buddha und seine Lehre fordert die ganze Person. So kann es von Tugenden und Selbstzucht begleitet, zur Erlösung führen. Das Erlösungsziel ist das Nirvana. Es wird in der Buddhaschaft erreicht, in der Erkenntnis des Illusionscharakters (Maya) des Sansara.
Im Mahayana ist es das Einswerden mit dem Absoluten, das einen andauernden Glückszustand mit sich bringt. Dies ist das Jenseits, und dieses Jenseits ist das Ziel aller derer, die im großen Fahrzeug zur Erlösung streben. Zum Jenseits des Nirvana führen alle "Fahrzeuge" im Buddhismus, zu einer Erlösung, über deren Beschaffenheit kein Wort möglich ist. Mit der Erlösung aber hat die Lehre ihr Ende.
Der freiwillige Verzicht auf Erlösung:
Die Bodhisattvas: In der neuen religiösen Richtung tritt Buddha als milder Gott vor uns. Man erhebt ihn zu einem einzigartigen göttlichen Wesen, dem Urbuddha, von dem ungezählte Ausstrahlungen erfolgen. Das sind die Dhyanabuddhas in der oberen Welt, sodann die Bodhisattvas, die Vollendeten, die auf das Nirvana verzichten, um den Menschen zu helfen, endlich die irdischen Buddhas, deren letzter Sakyamuni war. Der Grund hiervon ist das "Große Mitleid", das alle Bodhisattvas für die Wesen empfinden und das sie zur Tätigkeit für die Wesen treibt. Sie versuchen, die Leiden der Sansara auf sich zu ziehen, und umgekehrt ist es ihnen möglich, das durch ihre Verdienste gesammelte Karma auf andere zu übertragen. So sind die Bodhisattvas deutlicher Ausdruck für die Möglichkeit der Fremderlösung.
Der große Dhyanabuddha im gegenwärtigen Zeitalter ist Amitabha, der im Paradies des Westens thronende allbarmherzige Erlösergott, der alle, die ihn anrufen, selig macht. Der mächtige Bodhisattva der Gegenwart ist Avalokiteshvara4, der in seiner Hilfsbereitschaft auch vor Sünde und Höllenqual nicht zurückschreckt. Dazu finden die hinduistischen Götter Aufnahme in den Buddhismus.
Erzwungene Kastensystem in Nepal: Unter König Jayastathi Malla (1382-1395) wurden die Buddhisten unter Berufung auf die von Sankaracharya durchgeführten Maßnahmen, in ein rigoroses, neu geschaffenes Kastensystem eingegliedert. Außerdem wurde die Verwaltung und Jurisdiktion gestrafft. Man unterstellte, daß die unverheirateten Mönche ursprünglich aus der Bahun- (Brahmanen) oder Chettri- (Kshatriya) Kaste gekommen waren und nachdem sie gezwungen worden waren zur Heirat und Fortzupflanzung, sollten sie diesen Kasten weiter angehören. Zuunterst in dem hinduistischen Kastengefüge in Nepal stehen die unberührbaren Kasten, unter anderem die Kami (Schmiede), die Sarki (Schuster) und die Damai, die zwei Beschäftigungen ausüben: Sie sind Schneider und Musikanten. Die frühe Geschichte Nepals läßt Stämme, aber keine rigorose Kastenordnung erkennen.
Die Erlösung als das Ende des Strebens: Im Buddhismus redet man nicht nur von Wissen, das die Kausalität des Entstehens hebt sondern auch vom Nichtwissen, das die Bildung karmagestaltender Triebkräfte nach sich zieht. Die Triebkräfte sind die Urheber allen Strebens; da sie vom Nichtwissen freigesetzt wurden, bilden sie ein Bewußtsein aus, das sich dann im Einzelnen niederläßt. So kommt eine Individualität zustande, die nicht mehr ein leeres Bewußtsein trägt, sondern ein durch Eindrücke, Empfindungen, Bedürfnisse, Gier bzw. Streben angefülltes Organ.

Als Folge des Strebens tritt mit dem Lebenshang das karmische werden. Es realisiert sich als Wiedergeburt, und damit als Wiedereintritt in den Sansara, ins Dasein, ins Leid5. Das Streben ist das, was den Sansara bewegt und die Erlösung verhindert. Das Erlösungsstreben findet man auch im Hinduismus; hier wird das Streben selbst als Ursache des Leides erkannt. Das Streben nach guten Taten bewirkt eine bessere Wiedergeburt, nicht aber die Erlösung. Und Streben muß sich immer auf die Illusion des Ich richten, also auf das Nichtwissen. Läßt man diese Illusion als Wissender fallen, so erscheint die gesamte Welt des Samsara als eine Illusion. Im Durchschauen dieser Illusion (Maya) besteht die Erlösung, die in der völligen Aufgabe allen Strebens und der vollkommenen Ruhe des Geistes erreicht wird. Mit dem Verlöschen allen Strebens ist das Samsara überwunden.
Der Tod im Buddhismus: In den Himalayaregionen Nepals, wo die Bevölkerung überwiegend buddhistisch sind, findet man Manisteine und Chortens. Die Toten werden begraben und Chortens (Pukangs) als Denkmäler errichtet. Wenn ein Lama stirbt, dann muß ein anderer Lama das Feuerholz bei der Verbrennungszeremonie anzünden. Im Gegensatz zu dem hinduistischen Todesritual darf der Sohn des Verstorbenen die Todesreste seiner Eltern nicht anzünden.
Einer der wichtigsten Texte des tibetischen Buddhismus ist das Totenbuch "Bardo Thodol"6. Trotz seines Namens und der Tatsache, daß dieses Buch am Bett der Sterbenden von den Mönchen vorgelesen wird, ist es ein Buch des Lebens. Bardo heißt "Zwischenraum" (‘bar’ bedeutet zwischen, und ‘do’ heißt Insel ). Es ist nicht nur das Intervall des nachtodlichen Schwebezustandes, sondern vielmehr der Schwebezustand in der Situation des Lebens. Die Bardo-Erfahrung ist Teil unserer grundlegenden psychologischen Struktur. Dieses Buch erhält nicht nur eine Botschaft für jene, die bald sterben oder bereits gestorben sind, sondern auch eine Botschaft für jene, die bereits geboren sind.
Geburt und Tod widerfahren jedermann andauernd, genau in diesem Augenblick. Es besteht ein Konflikt zwischen dem Körper und dem Bewußtsein, und es gibt die dauernde Erfahrung von Tod und Geburt. Die Buddhisten in Nepal betrachten den Tod nicht als besonders unangenehme oder schwierige Situation. Der sterbende Mensch hat Anteil an seiner eigenen Festigkeit. Wenn man gefaßt ist, dann wird die Person im Bardo-Zustand automatisch davon angezogen. Mit anderen Worten: man sollte den sterbenden Menschen eine sehr geistes-gegenwärtige Situation präsentieren. Man sollte auf ihn eingehen, sich füreinander gegenseitig öffnen und das Zusammentreffen von zwei Seelen entwickeln.
Die Botschaft des Totenbuches ist folgende: Die Verwirrungen des Lebens werden durch die dualistische Sicht des Menschen verursacht. Indem er das Bardo Thodol aufmerksam liest oder hört, wird der Mensch befreit und in einem nicht-dualistischen Zustand versetzt, in dem sich die Verwirrungen in Weisheit umwandeln.
Im Mahayana Buddhismus gibt es die Lehre eines höchsten Gottes bzw. eines Ur-Prinzips, des Adi Buddha. Aus diesem entspringen die fünf Dhyani Buddhas, die als Verkörperung der fünf ursprünglichen Elemente, aus denen der Kosmos besteht, angesehen wurden. In der Regel werden die einzelnen Gottheiten mit der Miniaturfigur ihres jeweiligen Dhyani Buddha, aus dem sie emanierten, im Kopfschmuck gezeigt. Dabei werden die Bodhisattvas als Söhne der jeweiligen Dhyani Buddhas mit ihrem Buddha-Shaktis angesehen.
Obwohl die Erlösungswege von Hinduismus und Buddhismus verschieden sind, so gleichen sich die zwei Religionen in der Annahme des Sansara, die die Einmaligkeit des Lebens auf der Erde ablehnt und einen Kreislauf von Wiederbeburten setzt. Die ausgleichende Gerechtigkeit vollzieht sich selbst in der Qualität der Wiedergeburten. Im Christentum wird mit der Überzeugung der Einzigkeit des menschlichen Lebens auch die eines personalen, allmächtigen Gottes verbunden.
Während es für den Hindu keine einzige, fest umrissene, alleinseligmachende Wahrheit gibt, ist die Zuflucht zur Lehre für den Buddhisten unerlässlich.

1 Zustand jenseits von Sinneswahrnehmung und irdischem Bewußtsein im absoluten Sein. Im Buddhismus Ziel des Befreiungsstrebens nach Lösung aus dem Rade der Wiedergeburten (samsara). Bei Buddha bedeutet der Tod das Eingehen ins Nirvana und wird daher als Parinirvana bezeichnet.
2 Väth, Alfons: Die Inder, Herder Freiburg 1934 S. 20.
3 Dukkha: Pali
4 Avalokiteshvara: Der zu dem Transzendenten Buddha Amitabha und dem als Mensch inkarnierten Gautama Buddha gehörende Bodhisattva, als Allerbarmer und Retter aus allen Nöten angerufen, in 108 Aspekten, in Nepal identisch mit Macchendranath.
5 Sowohl in Hinduismus und Buddhismus ist das Grundproblem des Menschen das Leid (z.B. Krankheit). Ursache dieses Leids ist die Begierde (z.B. nach Gesundheit), dessen Wurzel wiederum die Illusion (Maya) ist. Überwunden werden kann das Leid also nicht durch Handeln. Was verlangt wird, ist eine Änderung der Einstellung d.h. die Loslösung.
6 Fremantle, Franziska, Trungpa, Chögyam: Das Totenbuch der Tibeter, Eugen Diederichs Verlag München 1991 S.34.

Thursday, April 3, 2008

Dalai Lama's Realpolitik of Peace, Tolerance, Dialogue



Commentary on Tibet:
Dalai Lama’s Realpolitik: Gold Medals versus Human Rights (Satis Shroff)


The Chinese poet Dong Guanfu writes in his blog: “We cannot win the heart of the Tibetans if we only develop their economy. If we cannot manage to understand this, then many other conflicts will follow. There’s no denying that one of the reasons of staging the Olympic Games is that we want to make money. But the greater value of the Games is to strengthen and rejuvenate the spirit of a nation. How many spiritual values can we convey by way of the Olympic torch? This is a question that has to be weighed by the whole Chinese folk, especially the ruling part members (in Beijing). ”
The Dalai Lama has threatened to resign as the political leader of the Tibetans in Tibet and the diaspora (USA, India, Nepal and Switzerland), but the protests within Tibet has been rising although Tibet has been hermetically sealed for foreign journalists, and the nabbed demonstrators have been put to show as terrorists, their own outmoded arms on display (Royal Enfield rifles from World War II), knives and a few cartridges. A young monk was shown on TV welcoming and thanking the Chinese Army soldiers as ‘saviours’ by putting the traditional khada scarves on their heads.
Never before was a farce staged so badly. It was sickening to watch it, propaganda at its worst. The foreign journalists were obliged to leave Lhasa so that the Chinese propaganda could function without democratic impediments. And the views that have emerged through Xinhuan and Chinese TV are conspicuous through their slanted reporting to the benefit of the rulers in Beijing. The selected foreign-press was invited to Lhasa but this time the younger generation of Tibetan lamas were shown in tears with the words in their mouths, “Tibet is not free!” You could only feel a numbness and a lump in your throat.
The world knew already in 2001 that Peking put not only the Tibetans under pressure but consequently cracked down on intellectuals and other Tibetan people, and went even so far as to hang them en masse as political criminals. It is ironical that the International Olympic Committee awarded the Games to Beijing. One hopes that this will be a lesson to the Olympic Committee, if they are ever in a dilemma of staging the Games in similar countries, where the rights of the individuals are suppressed, and human rights are trampled upon. This goes against the Olympic spirit. But the question of morality and ethics doesn’t seem to arise when political lobbyists are at work, and economic and commercial gains are also a part of the game, in this case, Games. The privileged party elite of Peking and the organisers of many western countries seem to have a common opinion as far as the Olympic Games are concerned, and they all come up with: how could be punish our own sportsmen and women by not letting them take part in the competitions? Think of the gold medal possibilities that might be lost.
A sportsman with ethos and integrity would be ashamed to take part in the competitions. Most of the organising and participating nations are against boycotting the Games “because it would damage the sport and the contestants (sic).” On the one side, we have competitors wanting to take part in the Games no matter what it costs. On the other side, there are the one-party organisers in Beijing who see the Tibetans as disturbing elements led by the Dalai Lama clique, although they know very well that this is a cheap lie, fabricated to suits their purpose. Thanks to the Olympic Games 2008, the Chinese elite are in the international limelight, and have been ignoring the critical views of the rest of the world’s leaders and world organisations, and using them for their own purposes. The march of the Chinese troops in Lhasa has shown the real face of China.
What are gold medals worth in terms of humanity? A dark shadow has been cast upon the Olympics 2008 and August is nearing, but Peking is adamant. It’s still playing the olde, hackneyed melody, instead of listening to the Tibetans and the conscience of the world that are demanding equal human rights and justice, tolerance and respect for China’s minorities. The sportsmen and women have got nothing to lose their fame in the form of gold medals and money from future sponsors, but the Tibetans and the Chinese have a lot to win in terms of human values, tolerance, compassion and togetherness---a Miteinander.
I met an old German lady yesterday on my way from downtown Freiburg and she said, “Herr Shroff, you should have seen the film about the Lhasa-Peking train in Fernsehen. It was fantastic. They even have oxygen-masks, like in the Airbus, for the passengers who feel weak. How thoughtful of them!”
It is a fact that China has opened to the economic benefits of the western world, but in the jurisprudence sector, China this big Asian giant, is still an underdeveloped country and more paragraphs on human and individual rights have yet to be added before China’s Communist Party can speak of equal rights like others in the comity of nations. China’s leaders have been keeping its own Han-folk in the dark through the usage of propaganda by treating the Tibetans who protest in public as criminals. But the worst part of this propaganda war is that the Han-Chinese have become gullible and actually believe the theatre that has all the while been presented by Xinhua and CCTV. Moreover, the Han-Chinese believe that they freed the poor Tibetans from slavery and feudalism. The reality is, however, complex, because the Tibetan folk have their own script, scriptures, their own history of development, their mentality, psyche, religion, traditions and rich culture. When you see a Tibetan monk or youth throwing stones, it is a metaphor of a David who is trying to raise his hand against a Goliath (Han-Chinese), and this protest has nothing to do with criminality in the ordinary sense of the word. The real crime was committed when Han-Chinese overran the Tibetan Plateau and robbed the Tibetans of their religion, language, culture and outlawed them after the principle: A good Tibetan is a Han-Tibetan.
There was a time when the Dalai Lama was a welcome guest, as the spititual and temporal ruler of Tibet, and he was feted by rich and poor alike, by academicians and statesmen. Even the town of Freiburg showed that we were in solidarity with him, his folk and his cause. Now we are silent when Tibet needs us. The Olympic spirit and Machtpolitik should not be allowed to go hand in hand. We have had parallels in Berlin in 1936 and Moscow in 1980. The International Olympic Committee has made a terrible mistake in awarding Peking, at this stage of its power-politics, the privilege of staging the Olympic Games.
Come August and the Games are really staged in Beijing, this will be the unkindest cut for the people of Tibet, the peace-loving Dalai Lama, the man who was awarded the Nobel Prize for Peace in Stockholm, lest we forget, by the western world. The Dalai Lama has been all along constantly following a pragmatic Realpolitik, for the only way to bring China to reason is through the practice of patience, far-sightedness, pragmatism and non-violence in the spirit of Gandhiji and Martin Luther King.
The Dalai Lama has been quoted as saying that China’s re-settlement policy is a “demographic aggression” and that China is a Police-State with “the rule of terror.” How are the Europeans reacting to all this? The EU Commissioner Ferrero Waldner threatened with an Olympia boycott and the EU foreign minister demanded that Peking should carry out a dialogue with the Dalai Lama. According to the French Foreign Minister Bernard Kouchner, the EU foreign ministers want to invite the Dalai Lama to Brussels. The EU parliament has already extended its invitation to the Dalai Lama, the spiritual leader of Tibet. China’s Jiang Yu from the Ministry of Foreign Affairs naturally protested.
Tibet and China are an unequal brotherhood sealed by fate, destiny, kismet, history. Tibet was ignored for centuries but globalisation has caught up with Peking after the Han-Chinese marched into Lhasa and the Dalai Lama was forced to flee or face imprisonment.
It can only be hoped that the Beijing government gives up the path of brutal confrontation, does a bit of soul searching and turns to the peaceful path of conflict solution through dialogue at the same eye-level, and not from above-to-below with its minorities. Since the Chinese and Tibetans (government in exile at Dharamsala) obviously are not in a position to carry out talks together, it would be better if Beijing consented to talks with UN mediators.
There is no denying that the Olympic Games are a competitive festival of sports and cultures, but how can people of different cultures celebrate when war-tanks and the Chinese Army are holding the Tibetan folk back in Lhasa, “Jhokang-market, and people in the provinces of Sichuan, Gansu, Tongren (Rebkong) in the province Qinghai? The situation is similar to 1989 when ten thausand Tibetans demonstrated against the Chinese regime.In those days Perking imposed military rule over Lhasa, and sent its People’s Army to the streets. Hundreds of monks were imprisoned, many were shot.
Today, a new generation of monks and Tibetan angry youth have grown up and are only trying to fight for their human rights, as members of Homo sapiens. Even the Dalai Lama spoke of more autonomy, mind you, within the framework of the Chinese constitution. What the Tibetans want are equal rights and freedom from the cultural domination of thousands of Han Chinese, who have been re-settled by Beijing’s policy makers with the result that the Tibetans have become a minority in their own country. This is certainly not what the Tibetans and the western world understand under ‘autonomy.’
For centuries Tibet was the ‘autonomous region’ of China. But the Tibetans have been deprived of their very autonomy with the creation of a Chinese governor. China has in the past regarded the Himalayan countries as its phalanx, and has fought fiercely against India in 1962 over the border areas. There’s a Hindi-Chini bhai-bhai atmosphere, as the two big South Asian powers vie with each other for economic and commercial gains and cooperation, as evident newly between the Indian and Chinese troops that took part in military exercises. I remember a similar military exercise at the invitation of the Indian Army. A Chinese general had been invited and the Indian Army demonstrated its fire-power. The Chinese general applauded the firepower of his neighbour, then added: “Wonderful, but can you produce this same firepower under Himalayan conditions?” And truly enough, in 1962 the Chinese troops had a better fire-power than the Indians and were no match for the thoroughly trained mountain divisions of China.
The Lingua franca of Tibet is not Tibetan now but Standard Chinese, for the Han Chinese are out to develop Tibet and its people culturally, economically, socially and psychologically after the motto: there’s no better culture than the Han culture.
In the Kindergardens and schools of Tibet most of the lessons are held in Chinese, and not Tibetan. If one speaks Tibetan, one risks losing one’s job. When the Tibetan parents speak with the teachers they are obliged to do so only in Chinese, even though they are Tibetans. If this isn’t cultural imperialism, then what is it?
Even though some athletes are showing character and personal integrity by protesting as individuals spontaneously, the majority, however, do want to take part in the Games. Like for instance the German spear-thrower Christina Obergföll who said: “The boycott would steal the chance of a lifetime.” The manager of Sabine Spitz (mountain-bike discipline) said: “The boycott will only punish the athletes.”
Beijing has to listen to the Dalai Lama and his followers in the West, and in Tibet, and take to dialogue, instead of playing the hardliner and condemning and slandering His Holiness and his ‘so-called clique.’ The former spiritual and temporal ruler of Tibet has serious and sincere intentions as far as the future of Tibet is concerned The communist politicians in Beijing have to realise that the only way to peace and stability in this former poverty-stricken country of monks, farmers and nomads is not through the use of force (Gewalt) but through well-meant consessions through dialogue, and by raising the status of the Tibetans to that of the Han-Chinese, and letting and encouraging them to develop Tibet together, and not by regarding Tibet’s wonderful culture and religion as something inferior and exotic. We can all learn from Tibet’s rich culture. Beijing has more to gain if it follows the path of peace, tolerance and Miteinander (togetherness) instead of using cheap propaganda to stage a Peking Opera with Tibetans as the culprits, which no one with a conscience, character and integrity wants to see. The scenario is well-known in the western world and no propaganda in this world can help the Chinese government in this particular issue.
The Han and other Chinese have the chance to prove to the world that they can practice social welfare and social development by giving the Tibetans the same autonomy, same status as the other Chinese. Otherwise, Beijing’s political goals remain a farce, reminiscent of George Orwell’s ‘Animal Farm’: all animals are equal, but some are more equal than the others.
The Ocean of Wisdom (Satis Shroff)
Tenzin Gyatso, the spiritual and former
Temporal ruler of Tibet,
Came to a town in the Black Forest
And conquered the hearts of the Freiburger.
A lama in a back limousine,
Applauded by hundreds of Europeans and Asians.
You could feel the goose-pimples in your body,
Tears of joy came to your eyes.
His Holiness prays and blesses
The Tibet Kailash Haus,
A thousand Tibetan prayer flags
Flutter merrily in the wind,
Carrying the mumbled words to Himmel.
At the Freiburger Town Council
Says the lama:
‘Nations, races, social classes
Even religions are secondary.
What is important is that
We are all human beings.
Even the sun breaks through the clouds
When Tenzin Gyatso folds his hands,
Smiles from the balcony,
And throws flying kisses
To the German masses.
Even Petrus seems to be smile in Heaven.
The Ambassador of Peace
Hopes for a peaceful change,
In Tibet, the Roof of the World,
Where the economy booms
Under the control of the Chinese,
But where democracy and human rights
Are still stifled.
I remember seeing His Holiness
As a child in the foothills of the Himalayas,
As he fled across the Abode of the Snows.
Crowds thronged with snow white khadas,
To greet the Dalai Lama.
And here was I in Germany
With my humble prayers,
And there His Holiness,
Blessing us all,
The personification of the Ocean of Wisdom.
A seventy-two year old monk,
With the charisma and spontaneity of a child.
A message which said:
‘Whether you are a Christian, Buddhist or atheist,
If you have compassion for humans,
You can’t be wrong.’
What counts are the inner values
Within us:
Love, forgiveness, tolerance and self-discipline.
Religions help us to make these values even stronger.
Like the inner love and dialogue,
Between a mother and a child,.
To create a Century of Dialogue.

Saturday, July 14, 2007

नेपाली-जर्मन मेडिकल-ethno Glossary

Nepali-German medical & ethnological Glossary (Karin & Satis Shroff)

Notes on Transliteration: Die Transliteration von Nepali und Stammeswörtern kann manchmal auch für einen Muttersprachler problematisch sein, da die Übersetzungssprachen, nämlich Deutsch und Englisch, nicht die Kehlkopflaute (Gutturale), Vordergaumenlaute (Palatale), Retroflexlaute (Gaumen wird von der Zungespitze berührt), Zahnlaute (Dentale), Lippenlaute (Labiale), Halbvokale und Zischlaute (Aspirierte) haben, und daher die Nepalisprache nur schlecht wiedergegeben werden kann। Oft sind die Wörter in der englischen Form geschrieben (wie in Karunakar Baidyas „Teach Yourself Nepali“ und in Satis Shroffs Nepali Kleine Sprachkunde (Horlemann Verlag). Please download „preeti/sama or any other devnagari script font from गूगल , सोनोग.कॉम, nepalkhabar.com or www.nepalforum.com to read the devnagari part of the document.
Die Nepali-DeutschWörter in diesem Buch folgt der Form von Tara Nath Sharma, wobei Vokale mit Großbuchstaben versehen sind.
Die Übersetzungen von tibetischen und tibeto-birmanischen Wörtern von verschiedenen Autoren sind beibehalten, da es weiter zu Verwirrungen führen könnte, weil die meisten ethnologischen Berichte über Nepal, Tibet und insbesondere Himalayavölker von Ausländern ohne Nepalikenntnisse verfaßt worden sind. R.L. Turner war z.B. ein britischer Forscher (1931), der das Nepali Wort „ chodnu“ 5f8g (verlassen) als „chhornu“ 5f/g übersetzte. Hier ist es deutlich, daß er die gesprochene Form von ha-ada-addha x = ha; 8 = ada; If = akshya) nicht beherrschte. So entstanden Übersetzungsfehler. Obwohl Nepali die Lingua franca der inzwischen 19 Millionen Nepalesen ist, stammen viele Wörter aus der tibeto-birmanischen Sprachgruppe sowie aus dem Urdu, Arabischen und Englischen.

Der Bergbauer in Nepal spricht eine einfache Sprache, aber die Chettris und Brahmanen mit ihren privilegierten Sanskrit-Kenntnissen sprechen sehr differenziert und korrekt. Sanskrit spielt in Nepal die gleiche Rolle wie Latein in Europa. Wie der deutsche Professor auf seinen Lateinschatz zurückgreift, wenn er etwas komplizierter bzw. intellektueller ausdrücken will, tut dies der Brahmane (Bahun, Jotisi) mit dem Sanskrit. Aber dieser ist nicht nur Intellektueller, sondern er übernimmt die Funktion eines Vermittlers zwischen Menschen und Göttern.


Im Gegensatz zu dem relativ einfachen, gesprochenen Nepali, das man z.B. als Trekking-Tourist hört, ist die Schriftsprache wesentlich komplizierter. Dies merkt man sofort, wenn man den „Gorkhapatra“ liest, die „Pflichtlektüre“ des durchschnittlichen Nepalesen, der nicht nur Informationen, sondern auch Stellenangebote usw. sucht. Bevor Nepal eine konstitutionelle Monarchie wurde, sendeten Radio Nepal und das Fernsehen (Nepal TV) ebenfalls ausschließlich auf Nepali. Inzwischen gibt es aber Tendenzen, auch die Sprachen anderer ethnischer Gruppen zu berücksichtigen, die sich bis jetzt vernachlässigt fühlten. Denn in Nepal wird außer Nepali auch Maithili, Newari, Thakali, Tibetisch, Tamangbhasa, Rai- und Kiratkura, Magar- und Limbubhasa gesprochen.

Hier habe ich versucht, die deutschen Äquivalente von Nepali Begriffen bzw. Wörtern so wiederzugeben, wie sie von den Einwohnern Nepals gesprochen werden. Örtliche Varianten von Ausdrucksweisen werden erwähnt, wenn sie wesentlich abweichen.
© Skizze: Satis Shroff)
Vokale:
c = a cf =aa (lang) O = i O = i (lang)
p = u (kurz) p = u (lang) C = ri P = e (lang)

P = ai cf = o cf = au c+ = am
c M = ah
Konsonanten:
Gutturale: (Kehlkopflaute) s v u 3 8
ka kha ga gha ng/anga
Palatale: (Vordergaumenlaute) r 5 h ß
cha/tscha chha dja djha ya
Retroflexelaute: 6 7 8 9 0f
(Gaumen wird von ta tha da dha na
der Zungenspitze berührt)
Dentale: (Zahnlaute) t y b w g
(Wird gelispelt) ta tha da dha na
Labiale: (Lippenlaute) k km a e d
pa pha ba bha ma
Halbvokale: o / n j
Ja ra la wa
Zischlaute: z if ;
scha sa sa
X q 1
Ha tra gya
X (ha) ist ein Aspiratelaut, If (akhhya), q (tra) und 1 (gya) sind Doppelkonsonanten. Die Laute 8=(ada) und 9 (addha) sind Modifikationen von den Retroflexlauten 8 (da) und 9 (dha). Die Konsonanten können generell in zwölf verschiedenen Formen mit der Hilfe von Vokabeln geändert werden, wobei die Vokale zu den Konsonanten addiert werden, um eine Änderung vornehmen zu können.
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Die Nepali Sprache und die Dichter und Schriftsteller Nepals:
Die Öffnung Nepals für westliche Reisende seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hat das Interesse geweckt, mehr über dieses Land, seine Bevölkerung, seine Lebensumstände, und seine Tradition zu erfahren. Dies war Anlass dafür, ausgewählte Beispiele moderner Kurzgeschichten und Gedichte erstmals aus der nepalesischen Sprache ins Deutsche zu übersetzen.
Die Nachfrage nach nepalesischer Literatur über die Grenzen des eigenen Landes hinaus beschränkte sich bisher weitgehend auf englische Übersetzungen. In dieser vorliegenden Anthologie wird nun der Versuch gemacht, dem an nepalesischer Literatur interessierten Leser in deutscher Sprache einige ausgewählte Geschichten der Kurzprosa und Gedichte anzubieten. Die Übersetzer hielten sich weitgehend an die nepalesischen Texte, weshalb die Texte ihren fremden und eigentümlichen Charakter behalten haben.
Vorläufer der vergleichsweise jungen literarischen Tradition Nepals sind Erzählungen und Übersetzungen aus der Sanskritliteratur.
Die nepalesische Kurzgeschichte ist eine Gattung, die in ihrer heutigen Form erst in den frühen dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entstand. In einer relativ kurzen Zeit hat sie einen erstaunlich hohen Grad an Verfeinerung erreicht und wurde zu einem eigenständigen Genre der nepalesischen Prosaliteratur. In ihren Themen geben diese Kurzgeschichten Aufschluss über das Leben der Bewohner im Nepal des zwanzigsten Jahrhunderts.
Wenn man an die Gedichte Nepals des 20. Jahrhunderts denkt, muss man an Dichter wie: Lekhnath Paudyal, Balkrishna Sama und Lakshmiprasad Devkota denken. Nepals vielfältige und anspruchsvolle Literatur ist reich an Gedichten, da fast jeder Schriftsteller auch Gedichte schreibt. Das Gedicht hat immer eine besondere Rolle gespielt, weil es als Mittel benutzt wurde, um sozialkritische und politische Fragen in einer Gesellschaft zu postulieren, in der Regierungen Medien zensierten. Zensusfreie Literatur gibt es in Nepal erst seit November 1990 mit der Umwandlung der absoluten Monarchie in eine konstitutionelle Hindu-Monarchie mit demokratischen Grundprinzipien.
Die nepalesische Literatur beschreibt auch die Situation in anderen Himalayastaaten. Die Hochburg der Nepali Literatur findet man in Kathmandu aber auch in Darjeeling, Kurseong, Kalimpong, Assam, Nagaland und Gangtok (Sikkim). Hier gibt es literarische Gesellschaften und jährlich Auszeichnungen für Nepali Schriftsteller und Dichter. Die bekanntesten Preise sind: Royal Nepal Akademie Preis, Tribhuvan Puraskar, Madan Puraskar, Sajha Preis, Nepali Literatur Gesellschaft Preis (Darjeeling), Nepali Akademie Preis (West Bengalen) und Nationale Literatur Akademie Preis (Delhi).
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Synopsis of Nepali-German Medical & Ethnological Glossary:
This book is an introduction to medical and ethnological terminology collected from the available anthropological literature on Nepal as well as the authors own experiences in Nepal, for one grew up with jhakris, dhamis, bongtings, kusaleys, jotisis and other ethnic healers from the different ethnic groups of Nepal, as well as the traditional ayurvedic, unani and tibetan traditions of medicine, which are well-known and established since centuries in the Himalayas.
This collection does not profess to represent all Nepalese words, but is intended to grow on-line with more interaction with the patients, medical staff (nurses & doctors) and ethnologists through the use of essential feed-back in the form of electronic and snail-mails. If the reader has an interesting observation or suggestion to make, please feel free to send us a line or two.
The Nepalese world that the Nepali poets and writers describe and create is a different one, compared to the western one. It is true that modern technology and globalisation have reached Kathmandu Valley and the bigger towns of the Himalayan Kingdom, but the world outside Kathmandu Valley still remains rural and untouched by modernity.
The trekking tourism has been booming along the much-treaded trails but village-life has changed little. The traditional caste-system prevails. Nepal still has immense problems in the socio-cultural, religious, economic sectors. The rampant corruption in all sectors, with special emphasis in politics, commercial and economic sectors has shaken the beliefs of generations of Nepalis. The much-proclaimed democracy initiated in 1990 hasn't been able to fulfil its promises, and maoistic communism is on the rise in major parts of Nepal , where not only the Nepalis of tibeto-burman origin live, but also in Hindu areas, as though it were a panacea for all of this ailing nation's malady. In Solokhumbu, known for its Everest-trekking route, 300 maoists were killed by the police in 2005.
As time has shown us in the past, there is no genuine cure for all the problems of this country. Nepal's democracy has to learn to crawl before it can walk and after a decade of constitutional democracy, the nation is still in its infancy. The incessant changes of governments and the rise of communism has irritated not only to the people within, but also the comity of aid-giving nations without. Despite the 40,000 NGOs and aid-giving agencies, Nepal still belongs to the Least Developed Countries. There’s definitely something wrong in this nature paradise.
This book cries to be written because there are hardly any books written by Nepali authors. It's always the travelling tourist, geologist, geographer, biologist, climber and ethnologist who writes about Nepal and its people, environment, flora and fauna. The Nepalese are mostly statists in these visit-Nepal-scenarios published in New York, Paris, Munich and Sydney and they are described through western eyes. But there have been generations of thinking and writing Nepalis, who were either educated in old Benares (Varanasi), in British Public Schools in Darjeeling and government schools and colleges in Nepal and India, who have written and published hundreds of books and magazines.
In Patan's Madan Puraskar Library alone, which Mr. Kamal Mani Dixit, Patan's Man of Letters, describes as the "Temple of Nepali language", there are 15,000 Nepali books and 3500 different magazines and periodicals about which the western world hasn't heard or read. A start was made by Michael Hutt of the School of Oriental Studies London, in his English translation of contemporary Nepali prose and verse in Himalayan Voices and Modern Nepali Literature.
The book is aimed at all readers and seeks to contribute towards appreciating the innermost thoughts, fears, delights, hopes and frustrations of the caste-bound, caste-ridden, purity and pollution -obsessed high-caste Indo-aryan Nepalis, and the nonchalant but handicapped tribal Nepalis from different parts and walks of life. Other readers are the increasing number of male and female trekking tourists, climbers seeking their own limits, peace and tranquillity, spiritual experience or a much-needed monologue in the rarefied heights of the Nepal Himalayas.
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Nepal ist ein schmaler Landstreifen, circa 835 km lang und 160 km breit, der die Südabdachung des mittleren Himalaya einnimmt. Der Himalaya, auf Sanskrit "Ort des ewigen Schnee," hat einen zentralen Platz im Glauben und Denken der Völker von Nepal. Sowohl für die Hindus als auch für die Buddhisten ist dieses Gebirge der Ursprung der Welt. Seine höchsten Gipfel werden verehrt als der Sitz der Götter. Auf dem Kailash zum Beispiel ist Shiva geboren worden, und hier meditiert er bis in alle Ewigkeit. Die Flüsse Karnali, Gandaki, Bagmati und Kosi entwässern zum Ganges. Seit Menschengedenken strömen Pilger herbei, um ihre ritueller Opfergaben an den geweihten Stätten niederzulegen. Trekking- Touristen und Bergsteiger aus aller Welt kommen dorthin.
Die Nepali-Bevölkerung stammt von indo-arischen Gruppen (75%), tibetischen und mongolischen MigrantInnen ab und bildet ein Gemisch von hinduistischer und buddhistischer Kultur. Nepali (52%) ist die Lingua franca der 19 Millionen Nepalesen. Die Schrift heißt Devnagari und ist mit dem Sanskrit verwandt. Außer Nepali werden in Nepal 36 Sprachen1 gesprochen, z.B. Newari (3%), Maithli (11%), Bhojpuri (8%), Tharu (4%). Tibetobirmanische Gruppen sprechen Thakali, Tibetisch, Tamangbhasa (3,5%), Magar, Kiratkura (2%Limbu, Rai). Etwa ein Drittel aller Nepalesen siedelt im Terai, und zwar ethnische Gruppen, wie z.B. die Tharus, Danuwars, Majhis, Darais, Rajbansi, Dhimals, Bodos, Dhangar und die Muslime Nepals2.
Die Nepali-Sprache bewegt sich im Rahmen des administrativen Selbstverständnisses. Die Nepali-Counterparts sprechen nur schlecht Englisch aufgrund der Nepali Erziehung und Ausbildung, da die Amtsprache Nepali ist und die Aktenführung ist dementsprechend . Für Besucher aus dem Westen, NGO-Arbeiter3 bzw. Entwicklungshelfer die kein Nepali können, kann es massive Verständigungsprobleme geben. Die Sprache des Nepali-counterparts bewegt sich zwischen privatisierender Nähe und amtlich normativem Stil. Man muß chamäleonartig den Sprachstil wechseln, und sich dem Klientenmilieu anpassen, zwischen elaboriertem und restringiertem Sprachcode, zwischen Verwaltungssprache, Herrschersprache und beratender klientenzentrierte Sprache.
In Nepal gibt es mehr religiöse Feste, als das Jahr Kalendertage hat. Die Daten der religiösen Feste verschieben sich von Jahr zu Jahr, da man in Nepal den Mondkalender benutzt. Der offizielle Kalender heißt Bikram Sambat (BS) und beginnt mit dem Jahr 57 v. Chr., entsprechend ist das Jahr 1995 in Nepal 2051 BS. Ein nepalesisches Jahr4 hat ebenfalls 12 Monate mit jeweils 28 bis 32 Tagen, und alle 3 Jahre kommt ein zusätzlicher Tag hinzu. Der Neujahrbeginn ist Mitte April.
Die dominierende Religion Nepals ist der Hinduismus (89,5%). Dieser ist somit auch die traditionelle Religion der sozial führenden Schichten Nepals, der hohen Kasten der Brahmanen und Chettris, die über die Hälfte der nepalesischen Gesamtbevölkerung ausmachen. Obwohl Gautama Buddha 563 v. Chr. in Südnepal (Lumbini) geboren wurde, ist Nepals Staatsreligion der Hinduismus. In Nepal atmet jeder Schritt Religion. Die zahlreichen Gottheiten wohnen nicht im Himmel, sondern mitten unter den Nepalesen, mit denen ständig durch das tägliche Puja kommuniziert wird, einer Götterverehrung in Form von Opfergaben und Gebeten. Jeder Nepalese betet die Gottheit seiner Wahl an, wobei Hindus zunächst auch nur an eine göttliche Kraft des Universums glauben. Diese ist gestaltlos, allgegenwärtig, allmächtig und allwissend. Hinzu kommen auch Moslems (3%), Anhänger der Kirati-religion, und etwa 50.000 Christen (Stand 1992).
Die im Norden Nepals lebende Bevölkerung befindet sich im Einflußbereich des tibetanischen Buddhismus (5%). Weitab von den Zentren der Hindu-Bevölkerung haben mongolische Gruppen des Nordens (z.B. die Sherpas und Tamangs) hauptsächlich Kontakt mit der tibetanischen Bevölkerung und deren Institutionen gepflegt. Ihre Kultur weist vielfältige tibetanische Merkmale auf. Aus dem Urbuddhismus entwickelte sich seit dem 5.-6.Jh. v. Chr. der Buddhismus des „kleinen Fahrzeuges" u. a. der Theraveda, der zum Hinayana gehört. Von diesem spaltete sich später der Mahayana ab. Der Mahayana-Buddhismus in seiner speziellen Ausformung, dem Vajrayana-Buddhismus mit seinen magischen Praktiken und Geheimlehren, ist heute noch in Nepal lebendig und umfaßt ein komplexes System von Gottheiten und Schutzgeistern.
Das nepalesische Königreich versucht, die Hinduwerte zum Grundgedanken der nepalesischen Verfassung zu machen und die ethnischen Kulturen durch hinduistische Denk- und Verhaltensweisen zu überlagern. An der Spitze eines Hindustaates ist ein "Raja", König Gyanendra Bir Bikram Shahadeva. Viele Nepalesen sehen den König von Nepal als eine Verkörperung des Gottes Vishnu (Erhalter) an. Die absolute Macht des Königs findet ihre Begründung in den besonderen religiös-sozialen Aufgaben, die dem Herrscher aufgrund seiner Geburt und Stellung in der Hindugesellschaft zukommen, seinem raja-dharma.
Nach der Demokratiebewegung von 1990 und 2006 bleibt der König ohne Macht und die faktische Führung liegt bei einem Nationalen Verteidigungsrat unter Vorsitz des Premiers. Nach der Verfassung von 1990 (Artikel 19) unterlag die Religionsausübung dem Hindu-Staat-Prinzip und entspricht ganz dem hinduistischen Verständnis von Religion (Dharma). Jetzt hat jeder das Recht zum Bekenntnis und zur Ausübung der ererbten Religion (Hinduismus, Buddhismus, Animismus, Islamismus etc. in ihrer traditionellen Weise.
Ich selbst komme aus Nepal, wo es 4000005 Schamanen6 (Jhankris, Bijuwa, Dhamis, Bon-priester, Lamas) und andere Naturheiler gibt, und bin in der Kindheit von Naturheilern (Dhami-Jhakri), ayurvedischen, homöopathischen und allopathischen Ärzten behandelt worden. In der Familie gab es eine friedliche Sowohl-als-auch Einstellung, wenn es um Behandlungen von Krankheiten oder Unwohlbefinden ging. Die verschiedenen medizinischen Richtungen existieren friedlich nebeneinander, genauso wie die verschiedenen Religionen wie Bön, Buddhismus, Hinduismus und Islam. Der Nepali ist ein gläubiger Mensch und sucht Kontakt zu seiner Religion, seinen Göttern und Geistern.
Environment and Melting-pot of Nations
In der ökologischen Perspektive kann sich das magicoreligiöse Denken der Einheit von Menschen (in diesem Kontext Nepalis) und der Natur annähern. Menschliche Probleme und Bedürfnisse entstehen aus Transaktionen zwischen den Nepalis und ihrer Umwelt. Wenn ein Klient zum Dhami-Jhakri geht, dann kann es ein Symptom dafür sein, daß die intakte Ganzheit der Umwelt des Nepali Klienten nicht mehr vorhanden ist, und er möchte nach deren Wiederherstellung streben. Hier kommt die Vernetzung ins Spiel: Kontakte mit Verwandten, Nachbarn (Landsleuten falls man sich als Migrant im Ausland befindet) sind wichtig auf der Gefühlsebene. Auf der funktionalen Ebene sind Kontakte mit Institutionen wie staatlichen Krankenhäusern, Health Posts, Beratungsstellen, Schulen, HMG7 Ämtern und Vereinen nötig.
Die Legenden der mongolischen ethnischen Gruppen Nepals sagen, dass deren ursprüngliche Heimat in „Bokim“ und „Pohiung“8, über dem Schnee in Tibet, wäre. Die Sherpas von Khumbu sind zum Beispiel von Tibet in der 16. Jahrhundert emigriert. Wegen dem Weg der Migration tangierten die mongoloid-caucasoide Rassen in die Berge Nepals. Während die mongoloide Rasse den östlichen Teil des Gandakitals übernahmen, haben sich die caucasoide Rassen über das ganze westliche Himalayagebiet verbreitet. Im 12. Jahrhundert war die Khasa-Malla-Macht in ihrem Zenit, und deren Territorium reichte über die Kali-Karnali Ebene. Die Khasas marschierten weiter nach Osten bis zur Gandaki-Ebene und erreichten das Kathmandutal im Jahre1387. Deren Gorkhali Nachkommen eroberten weitere östliche Gebiete bis Sikkim. Die Ambitionen der Gorkhalis, das Territorium von Sutlej bis Tista zu erobern, wurden im Jahre 1815 nur durch das überlegene militärische Arsenal der East India Company gestoppt.
© Satis Shroff Freiburg, im Mai 2006
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Nepali-German Medical & Ethnological Glossary (Satis & Karin-Claudia Shroff)
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1. Mensch, Körper, Psyche, Krankheiten:
amal pitta cdn lkQf amAl pitta (nep.) Azidität, säuerlich
andho cGwf Andho (nep.) blinder Mann; andhi: blinder Frau
andhakaar cGWfsf/ andhAkaar (nep.) Dunkelheit
apaang cfkf8u apAang (nep.) Behinderte
apach ckr apAch (nep.) Indigestion, (uhalai khana pachena: Er konnte das Essen nicht verdauen).
aasu cf:f aAsu (nep.) Tränen (usko halat dekhera mero aasu baghyo: Nachdem ich seinem Zustand sah, floßen mir die Tränen).
aatma cfTdf Aatma (nep.) Seele. (ma marey pachi mero aatma bacchi rahanchha: Wenn ich sterbe, wird meine Seele weiterleben).
aanraa cfG/f aAnraa (nep.) Intestinum, Darm (aanra-bhudi niskiyo: Sowohl der Magen also auch der Darm kamen raus). In der gesprochene Form hört man auch „Aandraa“
aau cf+j aAu (nep.) dysenterie
aulo cfpnf Aulo (nep.) Malai jespalta aulo ko rog lageko chha: Diesmal hat mich die Malaria erwischt.
anuhaar cgxf/ anuhAar(nep.) Gesicht (tapain ko anuhar ko yaad ayo: Ich erinnere mich (oder Denke) an ihr Gesicht).
asamartha c;dy asAmartha (nep.) unfähig, untüchtig, ungeschickt.
aspatal c:ktfn aspAtal (nep.) Spital, Krankenhaus
aulaa cfnf aulAa (nep.) Finger ; budhi-aulaa (Daumen); kanchi-aulaa (Kleinfinger)
aulo lagnu cfnf nfUg aUlo lagnu (nep.) Malaria bekommen (tapailai aulo lageychha: Sie haben Malaria).
ausadhi cfifwL ausAdhi (nep.) Heilmittel. ausadhi pasal: Apotheke/ Pharmacist.
baath afy bAath (nep.) Arthritis, Rheumatismus
balak/bachha afns aRrf bAlak/bAchha (nep.) Kind /Baby. Obwohl ‘bachha’ in Indien und Katmandu weitverbreitet ist, wird normalerweise das Wort für junge Tiere benutzt (z.B. sungur-ko bachha: Ferkel)
bangara af8u/f bAngara (nep.) Kiefer
bahiro alx/f bAhiro (nep.) Taub (männlich); bahiri: Taub (weiblich).
bahula bAhula (nep.) verrückt, geistig verwirrt bzw.behindert (timi kina bahulaeko?: Warum spielst Du so verrückt?)
banta afGtf bAnta (nep.) Erbrechen ( rogi le banta garechha: Der Kranke hat erbrochen).
baudyai afBfo bAudyai (nep.) Krampf
behosi axf;L behosi (nep.) geistesabwesend, zerstreut; behosi pana behosi pAna (nep.) Geistesabwesenheit, Zerstreutheit, Bewußtlos.
bhiringi le/L+uL bhIringi (nep.) Geschlechtskrankheit (Syphilis) syphilitisch bhIringi-ko
bhitamin le6fdLg bhItamin (nep.) Vitamin (phal haru ma dherai bhitamin hunchhan: Im Obst findet man viele Vitamine).
bigyan la1fg bigyAn (nep.) Wissenschaft.
Bish/bikh laif jf lav bikh/bish (nep.) Gift (tyo narile bikh khaye chhey: Die Frau hat Gift genommen).
biphar laKf/ biphAr (nep.) Pocken dfOsf /fu
birsanu a;g Vergessen (maile bhusukkai birse: Ich habe alles vergessen). la; bIrse (vergessen). Syn. bhUlnu (nep.).
bhachhiyo eflrof bhAchhiyo (nep.) gebrochen (usko khutta bhachhiyo: Sein Bein ist gebrochen).
boso af;f boso (nep.) Fett (masuma jyada boso rachha: In dem Fleisch sind sehr viel Fett).
briddha la4 briddha (nep.) alter Mensch, budo (m) a8f / budi (f) a9LdfG5 manchey
budeshkal a8;sfn budeshkal (nep.) Altertum, im Alter
budjnu aO-g Verstehen (budjhnu bhayo?: Haben Sie es verstanden?; maile budjhe: Ich habe es verstanden)
chhare rog 5x/ /fu chhAre rog (nep.) Epilepsie, syn. ld/uL mIragi (nep.); ck:df/ Apasmaar (nep.), Apasmaar ko rogi (epileptisch)
chhaati 5ftL chhAati (nep.) Brust
chhala 5fnf chAala (nep.) Haut (bagh-ko chaala: Tigerfell)
chalaunu rnfpg chAlaunu (nep.) sich bewegen (haath-khutta chalaunu-hos: Bitte bewegen Sie ihre Extremitäten.
chaya rog 5fof /fu chAya rog (nep.) Tuberkulose
chikitsalaya lrlstkfnfo chIkitsalaya (nep.) Health-post; Gesundheitsstation/Klinik
chilaunu lrnfpg chIlaunu (nep.) Jucken (tapaiko ghau chilauchha? Juckt Ihre Wundestelle?)
chiudo lrpF8f chiudo (nep.) Kinn
damko rog bdsf /fu dAmko rog (nep.)/ damko byatha: Asthma bronchiale
daarhi bf/L dAarhi(nep.) Bart (tapainko dari katnu hos: Rasieren Sie Ihren Bart)
dartar 8fs6/ dAktar (nep.) Arzt, Doktor (ramro daktar kaha pahinchha? Wo findet man einen guten Arzt?)
daat bft dAat (nep.) Zahn; Zähne: daatharu; (mero daat dukhyo: Ich habe Zahnschmerzen).
daatko daktar bftsf 8fs6/ dAatko daktar (nep.) Zahnarzt
dhadura bfb/ dhAdura (nep.) Masern; syn. 7pnf ladf/L thEula bImari (nep.) ; bfb/ dAdur (nep.)
dhanus tankaar wgif 6gsf/ dhAnus tankaar (nep.) Tetanus
dhyan Wofg dhyAn (nep.) meditieren, sinnende Betrachtung; religiöse Versenkung.
dhanyabad wGoafb dhAnyabad (nep.) Dankeschön
disa lbzf Durchfall/Diarrhoea (malai disaa lagyo: Ich habe Durchfall. Pakhala (nep.) Kfvfnf
disa lbzf disA(nep.) Stuhl/ Stuhlgang (aadja disa bhayo ki bhayena? Haben Sie Stuhlgang gehabt oder nicht?
disa banda lbzfaGbf dIsa banda (nep.) Obstipation (Engl. Constipation), kostaha badhta sfi7 a4tf
dhaad 9f8 dhAaad (nep.) Wirbelsäule (mero dhaad dukhyo: Ich habe Rückenschmerzen entland der Wirbelsäule). PIth (nep.) Rücken lk7
djibro lhaf djibro (nep.) Zunge
dukhnu bMVg dUkhnu (nep.) schmerzen (malai jaha dukhchha: Ich habe hier schmerzen)
gaala ufnf gAala (nep.) Backe (ladjayo bhani gaala rato hunchha: Die Backen werden rot, wenn man sich schämt).
ghaati 3f6L ghAati (nep.) Hals
ghuda 38f ghudA (nep.) Knie
ghau 3fp ghAu (nep.) Wunde / Schnittwunde (mero ghau jati bhayo: Meine Wunde ist geheilt); rf6 kg chot parnu (sich verletzen)
gidi lubL gIdi (nep.) Gehirn /Hirn (usko gidi chaina: Er hat keine Hirn). Lbdfu 1fg gyAn:Wissen
gidiko jalo sunniney rog lubLsf hfnf ;lgg /fu gIdiko jalo sunniney rog (nep.) Meningitis.
gidjaa luhf gidhAa (nep.) Gaumen
haad xf8 hAad (nep.) haadi x8L hAadi (nep.) Knochen
haat xfy x:t hAat (nep.) Hand (nepalma deiney haatle bhat khana parchha: Man muß Reis mit den rechten Hand essen in Nepal; hastha z.B. Handschrift heißt hastha-akschar.
haidja xhf hAidja (nep.) Cholera
hatkela xfysnf hAtkela (nep.) innere Handfläche
gaad uf8 gAad (nep.) Kropf (goitre)
garbhavat hunu uejtL xg gArbhavati hunu (nep.) Schwanger sein
garbhanirodh-ko aushadhi uejlg/fwsf cfifwL gArbhanirod-ko aushadhi (nep.) Kontrazeptiv
ghati dukhnu 3f6L bMVg ghAti dukhnu (nep.) Halsschmerzen haben (tapaiko ghati dukhchha? Haben Sie Halsschmerzen?)
jhaada ´f8f jhAada (nep.) Durchfall, Diarrhoea
jhakri ßfCL jhAkri (nep.) Shamane, Traditional Healer . Außer den Jhakri gibt es Bijuwa , Dhami, -priester, Lamas, Yeba (Priester, Heiler und Exorcist der Limbus), Bongthing,
jiwan hLjg Das Leben (jiwan yastai chha: So ist das Leben); dt mrIt (nep.) Lebenslos, lghLj nIrjiwa (nep.)
jorni hfgL jorni (nep.) Gelenke (budeshkal-ma jorni dukhchha: Im Alter schmerzen die Knochen)
junga huf jungA (nep.) Schnurbart
juka/juga hsf jugA/ juga (nep.) Ascaris lumbricoides gr askaris Spulwurm: lat lumbricus Regenwurm; Darmwurm
jwaro Hj/f jwAro (nep.) Fieber (birami-lai jwaro ayo: Der Patient hat Fieber).
kaadh / kum sfw, sd kAadh/kum(nep.) Schulter (mero kum-ma deota chha: An meinem Schulter sitzt ein Gott dh. man sollte die Schulter nicht berühren bei Nepalesen).
kaledjo snhf kAledjo (nep.) Leber (kaledjo bina bachna garo parchha: Es ist schwierig ohne Leber zu leben)
kano(m) / kani (f) sfgf sfgL kAno/ kAni (nep.) Einaugig
kaan sfg kAan (nep.) Ohr (usle kaan sundaina: Er hört nichts).
kabjiyat alhoft kAbjeyat (nep.) Obstipation syn. Constipation Obstruktio alvi; Stuhlverstopfung, verzögerte Kotentleerung.
khabar pathaunu va/ k7fpg khAbar pathaunu: Eine Nachricht schicken
khana kharab hunu vfgf v/fa xg khAna khrab hunu (nep.) Lebensmittelvergiftung
kamal pitta sdnlkQf kAmal pitta (nep.) Gelbsucht, Hepatitis
kammar/kambar sd/, sDa/ kAmmar/kAmbar (nep.) Huft (kambar halaunu: die Hüfte schwingen)
kapal skfn kApal (nep.) Haar. Eigentlich bedeutet es Haare, aber wird auch als synonym für Kopf benutzt. (naniharu-ley mero kapal dukhayo: Die Kinder bereiten mir Kopfschmerzen); (kahiley dekhi kapal dukhyo? Seit wann haben Sie Kopfschmerzen?)
karang s/+u kArang(nep.) Rippe (birami-ko karang matra dekhiyo: Man sieht nur die Rippen bei dem Kranken); karang ra chaala hunu (wörtlich Rippen und Haut sein: sehr dehydriert sein, abgemagert, dünn sein, sich in einem klägliche Zustand befinden).
Khana vfgf khAna (nep.) khana /ausadhi khanu bhayo? Haben Sie Nahrung zu sich /Medikamente genommen?
khoki vfsL khoki (nep.) Husten; khoki lagnu Husten haben.
ke bhayo? s eof < kE bhAyo? Was ist passiert?
ke chha? s 5 < Was ist ?
ke garne? s ug < Was soll man machen?
khakar vsf/ khAkar (nep.) Sputum
khoki vfsL khOki (nep.) Husten (malai khoki lagyo: Ich habe husten ).
khutta v§f khuttA (nep.) Fuß
kuhino sOgf kuhino (nep.) Ellenbogen
kurkuchchaa ssrf kurkuchchaa (nep.) Ferse
kustha oder kodh si7 , sf9 kOdh (nep.) Lepra; kusthapidith (Leprakranke), kodhi, kustha-rogi Leprapatient
lagnu nfUg lAgnu (nep.) bekommen, haben (malai ruga lagyo: Ich bin erkältet)
langada n+u8f lAngada gelähmte Person (m), langadi (w).
lata (m) / lati (f) nf6f nf6L lAta/ lAti (nep.) Stumm (lata-ko desh-ma gadha tandheri: Im Land der Stummen, ist der mit dem Kropf der schönste).
madhu meha dwdx mAdhu meha (nep.) Diabetes mellitus
man dg mAn (nep.) Geist
manchey dfG5 mAnchey: männl. Person, Mensch; djawan manchey: erwachsene Mensch, sano manchey: kleine Mensch, thulo manchey: großer Mensch; pudkey manchey: kleinwuchsig, Zwerg, moto manchey: dicke Person (männlich); moti: dicke Frau; dublo (m)/ dubli (f) manchey: dünne Person.
mannu dfGg mAnnu (nep.) annehmen, akzeptieren, übernehmen, hinnehmen, bejahen.
mannasik dfgl;s mAnnasik (nep.) Mental, durch Mental dfgl;stfn mAnashikta-ley (Mentalspital).
manawas shasthra dfgjf; mAnawas shAsthra (nep.) Geisteswissenschaft und seine Prozesse.
manobigyan dgfla1fg mAnobigyan (nep.) Psychologie.
markanu d8sg mArkanu (nep.) Verstauchen (Usko khutta markeychha: Er hat sich Sein Fuß verstaucht
masu df; mAsu (nep.) Fleisch (masu mitho chaina: Der Fleisch schmeckt nicht gut).
mamshapeshi dD;kzL mAmshapeshi (nep.) Muskel
mayal/ mayla dnf mAyal/mayla (nep.) Schmutz, schmutzig, unsauber (mero kameez mayla chha: Mein Hemd ist schmutzig).
mrigaulaa ldufnf mrigAulaa (nep.) Niere (manchey-le afnu mrigaulaa bechnu hudaina: Ein Mensch soll seine Niere nicht verkaufen); gUrda (nep.) ubf
mukh dv mukh (nep.) Mund
murchha parnu d5f kg murchhA parnu (nep.) ohnmächtig werden, kollabieren
mutu d6 mUtu (nep.) Herz (tapaile mero mutu-ma chot garnu bhayo: Sie haben mein Herz verletzt).
naadi gf8L nAadhi (nep.) Handgelenk
naak gfs nAak (nep.) Nase
naaito gfO6f nAaito (nep.) Nabel
nang g8 nAng (nep.) Nagel
nashaa gzf nAshaa(nep.) Vein (daktarle nashaa paayena: Der Arzt hat die Vene nicht gefunden); Pulse von Arteria radialis d6sf ult., gf8L
nidhar lgwf/ nidhAr (Nep.) Stirn
oth cf7 oth (nep.) Lippe
paitala ktfnf pAitala (nep.) Fußsole
pakhuraa kfv/f pAkharaa(nep.) Arm
pakschawat pAkschawat (nep.) paralysis, Lähmung
pani sukauney rog pAni sukauney rog (nep.) Dehydration
pet k6 pEt (nep.) Bauch (malai pet dukhyo: Ich habe Bauchschmerzen).
pagal kfun pAgal (nep.) wahnsinnig, Irre, Wahnsinnige, Geistesgestörte.
pagal khana kfunvfgf pAgal khana (nep.) Irrenhaus, Irrenanstalt, Psychiatrische Anstalt.
pakhala kvnf pAkhala (nep.) /pakhalo Diarrhoea, Durchfall (malai pakhalo ayo: Ich habe Durchfall). Synonym 5/kf6f chEr-pAta lagnu (nep.)
pakhalnu kvfNg pAkhalnu (nep.) waschen (thal pakhalnu-hos: Bitte waschen Sie den Teller).
para sarnu k/f ;g pAra sarnu (nep.) Monatsblurung, Periode, Regel, menstruieren.
phokso KfmfS;f phokso(nep.) Lunge (tb bhayo bhani phoksoharu noksaan hunchha: Bei Tbc werden die Lungen beeinträchtigt).
pinaas lkgf; pinAas (nep.) Stirnhöhlenkatarrh m, Sinusitis f.
pip, mawad kLk , djfb, pip (nep.)/ wAwad Eiter (ghau bata pip ayo: Aus der Wunde kam Eiter heraus).
pir garnu lk/ug sich Sorgen machen (pir na-garnu-hos: Machen Sie sich keine Sorgen.
pisap lk;fk pisAp (nep.) Urin (malai pisab ayena: Ich kann nicht urinieren); syn. dt muth.
pasina kl;gf pAsina (nep.) Schweiß (birami-lai dherai pasina ayo: Der Patient hat viel Schweißausbruch).
pidaula lk8fnf pidAula (nep.) Waden
polnu kfNg pOlnu (nep.) verbrennen (timro haath polyo? Hast Du dein Hand verbrannt?
pran kf0f prAn (nep.) Lebensgeist, Seele.
ragat /ut rAgat (nep.) Blut
ragatmasi parnu /utdf;L kg rAgatmasi parnu (nep.) Dysenterie bekommen
rajswala /fh:jfnf rAjswala (nep.) die Menstruation/ Periode (rajswala samaima bhayeko chaina: Die Periode ist ausgeblieben).
ratopan /ftfkg rAtopan (nep.) Ausschlag
rau /f rAu (nep.) Körperhaar bzw. Haare der Tiere; syn. sz (Kopfhaare); skfn kApaal (Kopfhaare).
ringata l/8u6f ringAta (nep.) uslai ringata lagechaa: Ihm ist schwindelig geworden.
rog /fu rog (nep.) Krankheit (waha rogi hunuhunchha: Er ist Krank); /fuL dfG5 rogi manchey: kranker Mensch.
rudra ghanti ?b 3G6L Adamsapfel (wörtlich: Rudrasglocke). Rudra ist ein vedischer Gott. Pashupati, Herr der Tiere und der Wildnis, und Mahadeva mit gnädigen und schrecklichen Aspekten wie Shiva.
rugha-khoki-jwaro ?3f vfsL Hj/f rughA (nep.) Influenza, (lit. Erkältung-Husten-Fieber)
saas phernu ;f; kmg sAas phernu (nep.) Atmen (mailey saas pherna sakina: Ich konnte nicht atmen), Apnoe.
samartha ;dy sAmartha (nep.) fähig, tüchtig, geschickt.
samdjhanu ;Dßg sich an etwas erinnern (mero barey samdjhanu hai: Bitte denk an mich)
sanchai ;+r Gesund (tapai sanchai hunuhuncha?: Sind Sie Gesund/ Geht es Ihnen gut? Negation: chaaina)
sardi ;bL sArdi (nep.) Erkältung (mero chora-lai sardi lagyo: Mein Sohn hat eine Erkältung).
sarir z/L/ sArir (nep.) Körper.
sarir ko awastha ( ja dasha) z/L/sf cj:tf sArir ko awastha (ya dasha) (nep.) Die Gesundheitszustand (des Körpers).
sarney rog ;g /fu sArney rog (nep.) infektiöse Krankheit
sujan ;hg, kmlng sUjan (nep.), phUlinu (nep.) Schwellung (Med.), Verdickung
sunniyeko awastha ;GgLPsf cj:tf sUnniyeko awastha (nep.) Entzündung
sutna nasaknu ;Tg g;Sg sUtna nasaknu (nep.) nicht schlafen können; Insomnia
swaas nali-ko rog :jf; gnLsf /fu swAas nali-ko rog(nep.) Bronchitis
swasthaya :jf:Yo swAsthaya (nep.) Gesundheit. enf bhAla (nep.) , lg/fuL nIrogi (nep.)
swasthaya purna :jf:Yok0f swAsthaya purna (nep.) in gute Gesundheitszustand.
swikar garnu :jLsf/ ug swikAr garnu (nep.) akzeptieren.
taiphaid 6fOKfmO8 tAiphaid (nep.) Typhus
tauko 6fpsf tAuko(nep.) Kopf
tauko-dukhnu 6fpsf bvg Kopfschmerzen haben (malai tauko dukhyo: Ich habe Kopfschmerzen)
theula 7pnf theula (nep.) Pocken
tighra ltuf tighrA (nep.) Oberschenkel
toknu 6fSg tOknu (nep.) Beißen (kukur-ley malai tokyo: Der Hund hat mich gebißen).
Tusaro-ley khaye-ko tif/fn vfPsf tUsaroley khayeko (nep.) erfroren (sherpako khutta tusaroley khayeko rachha: Der Sherpas Bein ist erfroren); wörtlich khayeko=gefressen.
pd/ Umer (nep.) Alter.
jfs jfs wAk-wak (nep.) Nausea, Übelkeit (malai wak-wak lagera ayo: Ich habe Übelkeit/Nausea/Brechreiz).
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Let’s learn Nepali (Nepali-Deutsch Glossar by Karin-Claudia & Satis Shroff
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Inhalt
Büro, Schreibtisch
Medien, Presse, Verlagswesen
Menschliche Beziehungen
Essen, Trinken, Gewürze
Mensch, Körper, Psyche
Nepals Wildtiere
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Büro, Schreibtisch
afis AfIs (nep.) Büro; ebenfalls karjalaja kArjalaja
akchhyar Akchhyar (nep.) Alphabet (uslai akchhyar lekhna audaina: Er kann nicht Schreiben).
aram ArAm (nep.) Entspannen (aram garnuhos: entspannen Sie sich).
bahun bAhun (nep.) Brahmane; Kastenbezeichnung für Brahmanen des Gebirgsraums
baakas bAakas (nep.) Kisten, Karton
baisaikal bAisaikal (nep.) Fahrrad (mero guru baisaikalma chadera aunubhayo: Mein Lehrer ist auf einem Fahrrad bekommen).
baar bAar (nep.) Tag (adja ke baar ho? Was für ein Tag ist es heute?) z.B. sombar: Montag, mangalbaar: Dienstag; budhabaar: Mittwoch, bihibaar: Donnerstag; sukrabaar: Freitag; sanibaar: Samstag; aitabaar: Sonntag.
barsa bArsa (nep.) Jahr (jo barsa nikkai pahiro ayo: Dieses Jahr gab es mehrere Erdrutsche). Ein synonym für barsa ist sAal. (tapai kati saal kam garnu bhayo? Wieviele Jahre haben Sie gearbeitet?)
batti Licht/ Lampe (andhyaro bhayo, batti bala: Es ist Dunkel, mach das Light an).
benchi bEnchi (nep.) Bänkle
bibhag bIbhag (nep.) Abteilung
bigyapan dinu bigyApan dinu (nep.) ein Inserat aufgeben.
bolaunu bOlaunu (nep.) jemand bestellen
chhata chhAta (nep.) Regenschirm
chasma/chesma chAsma/chesma (nep.) Brille
chim chim (nep.) Birne (chim-batti bigreychha: Die Birne ist kaputt).
chinha signieren
chithi chithi (nep.) Brief; chithi ayo; ein Brief ist gekommen
daradj dAradj (nep.) Schrank
dardjan dArdjan (nep.) Dutzend; adhi dardjan: ein halbes Dutzend (fig inf) eine ganze Menge
dhago dhAgo (nep.) Faden, Schnur
direktor sahib direktor-sahib (nep.) Herr Direktor
file phile(nep.) Ordner; Akte
gaddi gAddi (nep.) Auto; afis ko gaddi Büroauto
galaicha gAlaicha (nep.) Teppich (nepal ma dherai ramro galaicha painchha: Ich Nepal bekommt man schöne Teppiche).
gatay gAtay (nep.) Datum (aAja kati gatey? Was für ein Datum haben wir heute?)In Nepal wird das Hindu Kalender (bikram sambad) benutzt und ist 57 früher als das gregorianische Kalender. Das Jahr 1998AD ist 2055 BS). Wenn man in Nepal oder Indien ‘aAja tati tatikh ho?’ gefragt wird, dann meint man den gregorianischen Kalender. tArikh bedeutet Datum. Obwohl das wird ein ‘kha’ hat, wird es häufig ‘tarik’ ausgesprochen.
gau gAu (nep). Dorf ; gauley: Dorfbewohner (tapain gauley ki shararey? (Sind Sie ein Dorf- oder Stadtbewohner?)
ghadi ghAdi (nep.) Armbanduhr
ghanta ghAnta (nep.) Stunde (tapain ek ghanta pachi aunuhos: Bitte kommen Sie nach eine Stunde)
gilas gIlas (nep.) Glas (gilas ma chia pinohos? Trinken Sie Tee aus einem Glas?)
guru Schullehrer /Lehrer/ spirituelle Meister
hapta hApta (nep.) Woche (jo hapta mero bidha chha: Ich habe Urlaub diese Woche)
istul IstUl (nep.) Stuhl (bhuima nabasa, istul ma basa: Setzt dich auf dem Stuhl, nicht auf dem Boden).
kaichi kAichi (nep.) Schere
kalam kAlam (nep.) Füllfederhalter, Schreibzeug
kam kAm (nep.) Arbeit; kam garnu arbeiten
kagaj kAgaj (nep.) Papier
kotha kOtha (nep.) Zimmer; dera derA (nep.) gemietetes Zimmer
laltin lAltin (nep.) Laterne (laltin balena: Die Laterne brennt nicht).
mahina mAhina (nep.) Monat. Sowohl das Bikram Samvat als auch das gregorianische Kalender haben 365 Tagen und 12 Monaten. Ein nepalesisches Monat hat jeweils 28 bis 32 Tagen, und alle drei Jahre kommt ein zusätzlicher Tag hinzu. Neujahrsbeginn ist Mitte April. Die nepalesische Monate heißen: bAishak
jyEstha ,asadh , shrAwan , bhAdra , asOj/ ashwin , kArtik , mAngsir , pOush , mAgh , phAlgun , chAitra .
mainbatti mAinbatti (nep.) Kerze
masi mAsi (nep.) Tinte mero haathma masi lagechha (Ich habe Tinte auf mein Hand).
mech mEch (nep.) Stuhl
minet mInet (nep.) Minute (tin badjera paach minet bhayo: Es ist fünf nach drei).
naike nAike (nep.) Vorarbeiter
pankha pAkha (nep.) Ventilator (garmi le garda pankha bina teraima basna sakdina: Wegen der Hitze, kann man in der Terai (Flachland) ohne Ventilator nicht leben).
parda/purdah pArda/purdAh (nep.) Vorhang (parda lagayo bhani himal dekhdaina: Wenn man die Vorhänge zieht, sieht man die Himalaya nicht).
parishad pArishad (nep.) Rat (sversammlung).
paryatan karyalaya pAryatan kAryalaya (nep) Tourismusbüro
phone phOn (nep.) Anruf, Telefon; phone ayo phone Ayo (nep.) da kam ein anruf.
pijun pIjun (nep.) Bürobote
prabesh shulka prAbesh shUlka (nep.) Eintrittgebühr
rubber rAbar (nep.) Radiergummi; auch ‘metaune labAr’ genannt, wobei ‘metaune’ Löschen, radieren heißt.
rumal rUmal (nep.) Taschentuch (hawama reshami rumal firiri udchha: In der Wind weht das seidenes Tuch).
saacho sAacho (nep.) Schlüssel (hirdai-ko saacho: Schlüssel zu jemand. Herz; gharko saacho: Der Hausschlüssel).
sachib sAchib (nep.) Sekretär
sallaha sAllaha (nep.) Beratung, Rat(schlag), Anwalt.
saman sAman (nep.) Material, Gepäck; lekhne saman Schreibzeug
sisaakalam sIsaakalam (nep.) Bleistift (yo wahako sisaakalam ho: Dies ist Sein/Ihr Bleistift)
table tÄbel (nep.) Tisch
telephon tElephon (nep.) Telefon
upadeshak upAdeshak (nep.) Berater, Ratgeber (in), Anwalt.
yojana yOjAna (nep.) Projekt
2. Medien, Presse, Verlagswesen (Satis Shroff & Karin-Claudia Shroff)
aat Aat (nep.) Mut, Tapferkeit.
adalat adAlat (nep.) Gericht.
adhikari AdhIkari (nep.) Beamte
adhunik AdhUnik (nep.) modern, neu (zeitlich), avant garde
akhabaar Akhabaar(nep.) Zeitung (The Rising Nepal euta akhabaar ho: TRN ist eine Zeitung.
anubaad Anubad (nep.)Übersetzung
anubaadak Anubadak (nep.) Übersetzer
artha shastra Artha shastra (nep.) politische wissenschaft
artha mantralaya Artha mantralaya (nep.) Finanzministerium
antarikscha-yatri Antaraksha-yatri (nep.) Cosmonaut, Astronaut, Weltraumfahrer.
aawiskaar aAwiskaar (nep.) Erfindung
aawiskaarak aAwiskaar (nep.) Erfinder
ban mantralaya bAn mantralaya (nep.) Forstministerium.
beiman (dialekt baiman) beimAn (nep.) verdorben, faul, korrupt, bestechlich.
bidesh bidesh (nep.) Ausland, überall(hin); syn. pardesh pArdesh (nep.) Ausland.
bijok bijok (nep.) Elend, Not, Trübsal, Jammer, Leid, Elendsgestalt
chapakhana chApakhana (nep.) Druckmaschine
dhoka dhokA (nep.) falsch darstellen, verdrehen; dhoka dinu
durghatana durghAtana (nep.) Unglück, Unglücksfall, Mißgeschick.
git Lied (Narayan Gopal-ko githaru ramro chhan: Narayan Gopals Lieder sind schön)
gitkaar Liederschreiber, Liedermacher/ Lyricist
griha mantralaya grihA mantralaya (nep.) Innenministerium
hakim hAkim (nep.) Vorgesetzte, Chef, Abteilungsleiter
haraph hAraph (nep.) Paragraph
hul hul (nep.) Pöbel, Mob, Pöbelhaufen; hulmul pöbelhaft.
hulaki hUlaki (nep.) Briefträger
itihaas itihAas (nep.) Geschichte
itihaaskar Geschichtler
jalsrot mantralaya jAlsrot mantralaya (nep.) Ministerium für Wasserressorcen
kalam kAlam (nep.) Schreibzeug, Füllfederhalter
katha kAtha (nep.) Geschichte, Erzählung.
kathaakaar kAthakaar (nep.) Schriftsteller
katha sangra kAtha sangra (nep.) Geschichtenband bzw. Anthologie.
khojiniti khOjiniti (nep.) neugierig, suchend, genau.
kranti krAnti (nep.) Schlag, Streich, Staatsstreich.
laaj lAaj (nep.) beschieden, anständig, anspruchslos, mäßig.
lekh lEkh (nep.) Artikel.
lekhak lEkhak (nep.) Schriftsteller, Verfasser.
lipi lIpi (nep.) Manuskript
magnu mAgnu (nep.) Bettlen; magne manchey: Bettler
mantralaya mAntralaya (nep.) Ministerium
mantralaya (krishi) krIshi mAntralaya (nep.) Agrarministerium.
mantralaya (raksha) rAksha mAntralaya (nep.) Verteidigungsministerium.
mantralaya (shiksha-tatha-sanskriti) shIkshA-tatha-sanskriti mantralaya (nep.) Ministerium für Erziehung und Kultur.
masi mAsi (nep.) Tinte
milaunu mIlaunu (nep.) sich (ver)mischen, mengen, sich arrangieren.
nakkali nAkkuli (nep.) modisch orientiert, chic.
naya khabar nAya khabar (nep.) neue Nachricht; synonym taja khabar tAja khabar frische, neue Nachrichten.
nirdeshak nIrdeshAk (nep.) Direktor
nirash hunu nIrAsh hunu (nep.) traurig sein, getrübt, jämmerlich, kläglich, schlimm, arg dunkel, düster (Farbe).
nyaya tatha kanun mantralaya nyAya tatha kanun mantralaya (nep.) Ministerium für Gesetz und Justiz.
pradhan mantri prAdhan mantri (nep.) Premierminister
pradhan nyayadhis prAdhan nyAyadhis (nep.) Hauptrichter
pradhan senapati prAdhan senApati (nep.) Oberbefehlshaber der Streitkräfte
parrastra mantralaya pArrastra mantralaya (nep.) Außenministerium
paley pAley (nep.) Aufpasser, Postbote, Laufbursche im Büro der Post erledigt, Tee bringt etc.
patra pAtra (nep.) Brief, Gorkhapatra (Regierungsblatt), Prem(patra): Liebes (brief).
patrika pAtrika (nep.) Zeitschrift.
patrakar pAtrakar (nep.) Journalist.
prahari prAhari (nep.) Polizei
prakashan prAkashan (nep.) Verlag.
prakashak prAkashak (nep.) Verleger.
prakashit garnu prAkashit garnu (nep.) Proklamieren, Drucken, bekannt geben
prachar (garnu) prAchar garnu (nep.) veröffentlichen, predigen, im Rundfunk ansagen
pustak pustAk (nep.) Lehrbuch
raja rAja (nep.) König
rajkumar rAjkumar (nep.) Prinz
rajkumari rAjkumari (nep.) Prinzessin
rajnitik sambandhi rAjnitik sambandhi (nep.) politisch
rajnitigya rAjnitigya (nep.) Politiker
rajniti premi rAjnitipremi (nep.) Politiker, Liebhaber von Politik
rajyamantri rAjyamantri (nep.) Staatsminister
rani rAni (nep.) Königin
sahayak mantri sAhayak mantri (nep.) Assistent Minister/Hilfsminister
saahitya sAahitya (nep.) Literatur.
samrath sAmrath (nep.) Kaiser
sangit sAngit(nep.) Musik (malai nepali lokgit manparchha: Ich mag Nepali Volksmusik).
sangitkaar sAngitkaar (nep.) Musiker (Komponist (tapailai kun sangitkaar manparchha? Welche Musiker/Komponist mögen Sie?).
shabdahosh shAbdakosh (nep.) Wörterbuch
sahityakaar sAhityakaar (nep.) Literat /Schriftsteller
samachar sAmachar (nep.) Nachricht
samachar-patra sAmachar-patra (nep.) Zeitung
sampadak sAmpadak (nep.) Redakteur.
sampadakiya sAmpadakiya (nep.) Leitartikel (editorial).
sangit sAngit (nep.) Musik
sangitkar sAngitkar (nep.) Musiker
shaikshik shAikshik (nep.) akademisch, Universitäts...; rein theoretisch;
shiksha shikshA (nep.) Lehre.
swastha mantralaya swAstha mantralaya (nep.) Gesundheitsministerium.
takkar tAkkar (nep.) Krach, Absturz, auf et. fahren, fliegen, fallen, stürzen etc.; takkar khanu kollidieren, zusammenstoßen.
ulta chapnu ultA chapnu (nep.) verdrucken, verkehrt drucken, Druckfehler.
upanyaas upAnyaas (nep.) Roman
upanyaaskaar upAnyaaskar (nep.) Romancier, Schriftsteller, Krimiautor
wakil wAkil (nep.) Anwalt
yuwaraj yUwaraj (nep.) Kronprinz
yuwaraji yUwaraji (nep.) Kronprinzessin
3. menschliche Beziehungen (SS & KS)
achanak achAnak (nep.) plötzlich, abrupt, unvermittelt, zusammenhanglos.
badmas bAdmas (nep.) Shurke, abscheulich, gemein.
baphrebap Welch ein Wunder! Donnerwetter!
bhul bhul (nep.) Fehler, sich irren in (dat.), verkennen, falsch, auffassen, mißverstehen, verwechseln, aus versehen.
bhetnu sich treffen (pheri bhetaula: Wir werden uns wiedersehen)
chalan chAlan (nep.) Kultur, Sitten.
charitrik chAritrik (nep.) moralisch, sittlich (gut).
chattu chAttu (nep.) Betruger, Cleverle.
chodnu chodnu (nep.) verlassen, sich scheiden lassen
choda patra garnu choda-pAtra garnu (nep.) Scheidung, die Scheidung einreichen.
daya dAya (nep.) Barmheizigkeit, Gnade, in jemands Gewalt sein; nirdajya nirdAyi (nep.) gnadenlos, herzlos.
dhoka dhokA(nep.) Tür (dhoka bandha gara: Schließ die Tür ).
dindinai dindinAi (nep.) jeden Tag, täglich
ekdam ekdAm (nep.) absolut, unbeschränkt, vollkommen unvermischt, unbedingt.
ekkoro ekkOro (nep.) hartnäckig, starrsinn, eigensinnig.
ghrina garnu ghrIna garnu(nep.) jem. Haßen, vermeiden.
jaslepani jAslepani (nep.) Jeder (jo kaam jaslepani garnu sakchha: Diese Arbeit kann von jedem verrichtet werden).
jaat jAat (nep.) Kaste; jaat ke ho ? jAat ke ho? Was ist deine Kaste? (Stammesangehörigkeit bei den Bergstämme Nepals z.B. Gurungs, Rais, Limbus, Tamangs etc.); jaat janu jAat janu (nep.) die eigene Kaste verlieren.
jepani jEpani (nep.) Alles (ma jepani kaam garchhu: Ich nehme jede Arbeit).
kaka kAka (nep.) Onkel (der Ehemann des Vaters Schwester) auch genannt phupajyu
kasailaipani kAsailaipani (nep.) Niemandem (jo kura kasailaipani bhannu hudaina: Diese Nachricht darf niemand erfahren).
kehi-kehi kEhi-kehi (nep.) manche
laj lagnu lAj lagnu (nep.) schüchtern, spröde.
lobhi lObhi (nep.) geizig, filzig, geizig (sein): lobh (-garnu).
logne manche lOgne mAnchey (nep.) männliche Person.
man mAn (nep.) Sinn, Gemüt, Geist, Verstand, Meinung, Absicht, Neigung, Lust, Wille, Gedächtnis, Achtsamkeit, Sorge.
man parnu mAn (nep.) Mögen (malai man parchha: Ich mag) Negation: man pardaina)
madhuro mAdhuro (nep.) mild, sanft.
manaba mAnaba (nep.) Mensch, menschlich, Menschheit.
maph Vergeben, sich Entschuldigen, Verziehen (malai maph garnu hos!: Bitte verziehen Sie mir)
maya mAya (nep.) Liebe, Illusion (ma timilai dherai maya garchhu: Ich habe Dich sehr gerne /Ich liebe Dich sehr); hamro jiwan maya ho: Unsere Leben ist eine Illussion).
milap milAp (nep.) Beziehung.
nata nAta (nep.) Verwandtschaft.
nokar nOkar (nep.) Diener (m), nokarni (f) Dienerin
paisa pAisa (nep.) Münze/ Geld (ma sanga paisa chaina: Ich habe kein Geld).
parkhanu Warten (ekchin parkhanu: Bitte warten Sie einen Augenblick).
pakka pAkka (nep.) Sicher (pakka ho? Ist es Sicher?)
prem prEma (nep.) Liebe, mögen
prem patra prEm-pAtra (nep.) Liebesbrief.
prem pratik prEm prAtik, prem chino (nep.) Liebeszeichen.
prema sakta hunu prEmA shakta hunu (nep.) sich verlieben in.
premi prEmi (nep.) LiebhaberIn. waha sangitko premi hunuhunchha: Sie ist ein Musikliebhaberin.
samskriti sAmskriti (nep.) kulturell, auf Kultur bezogen.
sanchai sAnchai (nep.) Wohlbefinden (tapailai sanchai chha? Geht es Ihnen gut?)
sankha garnu sAnkha garnu (nep.) jem. Mißtrauen.
sanu bahini sAnu-bahini (nep.) kleine Schwester.
sanu bhai sAnu-bhai (nep.) kleiner Bruder.
sikchyak sikchyAk (nep.) Lehrer
sukha sUkha (nep.) Glück; sukhi sukhi (nep.) glücklich.
sundarta sUndarta (nep.) Schönheit. Rajkumari Dianako sundarta: Prinzessin Dianas Schönheit.
thulobhai thUlo bhAi (nep.) größer Bruder.
thulo buba thUlo bUba (nep.) Onkel, Vaters älteste Bruder oder der Ehemann von Mutters älteste Schwester.
yogyata yOgyAta (nep.) Fähigkeit.
Geschmack:
amilo Amilo (nep.) kagati amilo chha: Die Zitrone ist säuerlich)
bhok bhOk (nep.) Hunger (malai bhok lagyo: Ich habe Hunger)
guliyo gUliyo (nep.) Suß (chini guliyo hunchha: Zucker ist suß).
khanu khAnu (nep.) essen (bhat khanu hos: Bitte fangen Sie an Reis zu essen) ; nepalma sabaile dal-bhat khanchan: In Nepal essen alle Leute Linsen-und-Reis.
nunilo nUnilo (nep.) salzig (nun nunilo hunchha: Der Salz ist salzig).
paknu pAknu (nep.) Kochen (bhat pakyo: Der Reis ist fertig (gekocht).
piro pIro (nep.) scharf (khursani piro chha: Die Chillies sind scharf)
tirkha tIrkha (nep.) Durst (malai tirkha lagyo: Ich habe Durst)
tito tito (nep.) Bitter (yo aushadhi dherai titi chha: Dieses Medikament ist sehr Bitter).
Gewürze (masala):
achar Achar (nep.) Eingelegtes (Pickel) oder frischgemachte Beilage mit Tomaten, Chillies, Salz, Zwiebel und Knoblauch.
adhuwa Adhuwa (nep.) Ingwer
alaichi Alaichi (nep.) Kardamon
amchur Amchur (nep.) Mangopulver
amili Amili (nep.) Tamarind
batis masala bAtis masala (nep.) zwei und dreißig Gewürze, Gewürzmischung.
besar bEsar (nep.) Tumeric pulver.
chini chIni (nep.) Zucker
dalchini dAlchini (Nep.) Zimt m.
dhaniya dhAniya (nep.) Koriander, grüne Koriander: hariyo dhaniya
dhulo dhUlo (nep.) pulverisiert, gemahlene Gewürze.
maha mAha (nep.) Honig
methi mEthi (nep.) Fenchel
garam masala gAram masala(nep.) Gewürzmischung
hing hIng (nep.) Asa foetida
jeera jEerA (nep.) Cumin
kesar, kesari kEsar, kesAri (nep.) Safran.
khana khAna (nep.) Essen, Nahrung, Menü.
khursani khUrsani (nep.) Chilipulver, Cayenne Pfeffer.
lwang lwAng (nep.) clovesGewürznelke f., Nelkenöl (lwangko tel)
marich mArich (nep.) Schwarze Pfeffer.
mula mUla (nep.) Radieschen.
nun nUn (nep.) Salz. mailey tapainko nun khaye: Ich bin Ihnen verpflichtet
marich mArich (nep.) Pfeffer (marichay keti: zorniges Mädchen)
sirkha sIrkha (nep.) Essig
sop sOp (nep.) Fenchel
tarkari tArkari (nep.) Currysoße.
tejpat tEjpat (nep.) Lorbeerblätter.
tel tEl (nep.) Öl
til tIl (nep.) Sesamkörner ; tilko biu: Sesamen samen.
tori tOri (nep.) Senf; tori-ko tel: Senföl;
tulasi tUlasi (nep.) Basilikum
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Getränke (trinken: pinu)
biyar bIyar (nep.) Bier. ( tOngba: Hirsebier; chyAng : Reisbier)
chiya chIya (nep.) Tee; phika chiya: Tee ohne Zucker und Milch. Dudh chiya: Milchtee mit Zucker.
kalo kafee kAlo Kafee (nep.) Schwarzer Kaffee; dudh kafee: Milchkaffee
raksi rAksi (nep.) Schnaps
ras / jhol rAs (nep.)/ jhOl (nep.) Umgangsprache
kagati chiya Zitronen Tee
pani pAni (nep.); chiso pani: kaltes Wasser; tato pani: warmes Wasser oder warmes Heilwasser
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Gemüse: sabji
alu Alu (nep.) Kartoffel
banda kopi bAnda kopi (nep.) Weißkohl, Weißkraut.
bhanta bhAnta (nep.) Aubergine.
bhatmas bhAtmas (nep.) Sojabohnen wird in Nepal geröstet und als Beilage gegessen.
chiau chIau (nep.) Pilze
dhaniya dhAniya (nep.) Koriander.
iskus Iskus (nep.) Squash, auch kubindo, skul genannt.
gajar gAjar (nep.) Möhren, Karotten.
golbheda gOlbheda (nep.), tamatar, rambheda sind Synonyme für Tomaten.
gundruk-ko-sag gUndruk-ko-sag (nep.) chive (Allium tuberosum), wird auch getrocknet in den winter Monaten als Suppe gegessen.
kakro kAkro (nep.) Gurke.
khursani khUrsani (nep.) Chillies je nach Farbe: hariyo-, rato-khursani: Rot-, Grüne Chillies.
kuirilo kUirilo (nep.) Spargel.
lasun lAsun (nep.) Knoblauch.
matar mAtar (nep.) Erbsen, in Katmandutal auch kerau/ kosa genannt.
mula mUla (nep.) Radieschen.
palang-ko-sag pAlang-ko-sag (nep.) Spinat.
pharsi phArsi (nep.) Kürbis
phul kopi phUl kopi (nep.) Blumenkohl; auch ‘kauli’ genannt in Katmandutal (cauliflower).
pyaj pyAj (nep.) Zwiebel.
raya-ko-sag rAyako-sAg (nep.) Senfblätter, die auch als tarkari (söße) gegessen werden.
saag sAag(nep.) Grünesalatblätter (die als saag-ko-tarkari zubereitet werden.
sibhi sImi (nep.) Bohnen; hariyo s.: Grunebohnen, seto s. :weiße Bohnen, rato s.:Rote Bohnen.
sisnu sIsnu (nep.) Brennessel, wird als acar oder als Suppe gegessen.
chukandhar chUkandhar(nep.) Rote Beete.
taba/tama/tusa tAba/tAma/tusA (nep.) Bambusschoten.
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Obst: phal-phul
ambak Ambak (nep.) Guava, auch ‘amba’ genannt.
angur Angur (nep.) Trauben.
aap Aap (nep.) Mango.
badam bAdam (nep.) Nüße, Erdnüße. Badam-ko-tel: Erdnußöl.
bayar bAyar (nep.) Beeren.
bhogatay bhOgatay (nep.) nepalesische Grapefruit.
bhui katar bhUi kAtar (nep.) Pine-apple.
kaju kAju (nep.) Cashewnüße.
kera kEra (Nep.) Banana.
khajur khAjur (nep.) Datteln.
kharbhuja khArbhuja (nep.) Musk/ Moschus Melone.
khurpani khUrpani (nep.) Aprikosen.
kismis kIsmis (nep.) Rosinen, auch ‘dakh’ genannt.
mewa mEwa (nep.) Papaya.
nariyal nAriyal (nep.) Kokosnuß.
naspati nAspati (nep.) Pear.
nimbu nImbu (nep.) Limone, auch ‘kagati’ bzw. ‘nibuwa’ genannt.
okhar okhar (nep.) Walnuß, wird auch für rituelle Zwecke benutzt.
phalphul phAlphul (nep.) Früchte. Phul: Blumen, daher würde es wörtlich Früchte u. Blumen bedeuten.
rukh katar rUhk kAtar (nep.) Jack-fruit.
suntala sUntala (nep.) Orangen, Clementinen.
syau syAu (nep.) Apfel, auch ‘eifal’ genannt.
tarbhuja tArbhuja (nep.) Wassermelone.
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Milchprodukte: dudh ko mithai-haru/khaney chiij-haru
makhan mAkhan (nep.) Butter
cheej chEej (nep.) Käse
churpi chUrpi (nep.) Kasein (ganz hart und muß zerkaut werden in mehrere Stunden im Mund und dient als nepali-tibetische Kaugummi. Die Nepalis kauen auch Betelnuß gerne (supari )
tar tAr (nep.) Sahne, Krem
ghiu ghIu (nep.) ghee (auf Hindi) reine Butter
khuwa baraf khUwA bAraf (nep.) Eiskrem
dahi dAhi (nep.) Joghurt
dudh dUdh (nep.) Milch; gaiko dudh: Kuhmilch; chauriko dudh: Yakmilch, barkrako dudh: Ziegenmilch
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Fleisch: masu/shikar
bangur/ sungur (ko-masu) bAngur/sUngur (nep.) Wild- bzw. Schweinefleisch.
badhel bAdhel (nep.) Wildschwein.
bheda (ko-masu) bhEdA-ko-masu (nep.) Lamm (fleisch).
boka (ko-masu) bOkA (nep.) Ziegenbock (fleisch).
chaurigai (ko-masu) chAurigai (nep.) Yakfleisch
masu mAsu (nep.) Fleisch. Der Suffix sagt um was für eine Fleischsorte es sich handelt (...-ko-masu)
khasi khAsi (nep.) kastrierte Ziegenbock.
kukhra kUkhra-ko-masu (nep.) Hähnchenfleisch.
macha mAcha (nep.) Fisch.
ranga-ko-masu rAnga-ko-mAsu (nep.) Büffelfleisch (asiatische Büffel).
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Tier Anatomie: djantuz-ko jiu
akha Akha (nep.) Auge(en): akha (-haru).
andhra Andhra (nep.) Darm
bhudi bhUdi (nep.) Bauch, Magen.
bhutla bhUtla (nep.) Fell, Haare, bhutlay: haarig, bei Menschen ‘kapal’: Haare.
chati chAti (nep.) Brust
daat dAat (nep.) Zähne.
dhadr dhAdr (nep.) Rücken.
ghati ghAti (nep.) Hals.
gidi gIdi (nep.) Gehirn.
jibro jIbro (nep.) Zunge.
kalejo kAlejo (nep.) Leber.
kan kAn (nep.) Ohr
khutta khUtta (nep.) Beine.
kum kUm (nep.) Schulter.
mutu mUtu (nep.) Herz.
ragat rAgat (nep.) Blut. Ragati: Blutsöße
sasit sAsit (nep.) Würst
tauko tAuko (nep.) Kopf.
tigra tIgra (nep.) Oberschenkel.
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Tiere und Vögeln: pashu ra chari
badar bAdar (nep.) Affe
badel bAdel (nep.) Wildschwein
bagh bAgh (nep.) Tiger (bagh-chaal euta nepalko khel ho: Bagh-Chaal (Tigermanoeuvre) ist eine von Nepals (Brett) Spiele.
bhagera bhAgera (nep.) Spatz
bangur bAngur (nep.) Schwein
bhaley bhAley (nep.) Hahn
bhalu bhAlu (nep.) Bär
bhaisi bhAisi (nep.) Wasserbüffel
bheda bhEda (nep.) Schaf
bhyaguta bhyAguta (nep.) Frosch
biralo/biralu bIralo/bIralu Katze
boka bOka (nep.) Ziegenbock
bwaso bwAso (nep.) Wolf
chamero chAmero (nep.) Fledermaus
chariharu chAriharu (nep.) Vögel
chil chil (nep.) Adler
chituwa chituwa (nep.) Leopard
daphey-chari dAphey-chari (nep.) Himalaya Fasan (daphey nepal-ko rastra chari ho: Der Fasan -Lopophorus impejanus- ist Nepals Nationalvogel).
dzo dzO (nep.) Kreuzung zwischen Yak und Rind.
gadha gAdha (nep.) Esel.
gaida gAida (nep.) Nashorn, Rhinoceros (chitwan ma dherai gaida chan: In Chitwan gibt es viele Nashorner).
gharial ghArial (nep.) Der Ghavial (Gavialis gangeticus) lebt in Flüssen und ernährt sich Fischen. Er hat eine schlankere Schnauze als der Sumpfkrokodil (Crocodylus palustris) und ist länger (5m). Der Narayani verfügt mit 40 ausgewachsenen Ghavials/Gharials über die größte wildlebende Population dieser Art. Es gibt ein Gharialzüchtungsprojekt bei Kasara Durbar(Chitwan).
ghoda ghOda (nep.) Pferd (ma ghoda chadeko chuina: Ich habe noch nie ein Pferd geritten).
giddha gIddha (nep.) Geier (masanghat-ma dherai giddha chan: Am Leichenplatz sind viele Geier).
gohi gOhi (nep.) Krokodil
goru goru (nep.) Ochse
haas hAas (nep.) Ente
hathi hAthi (nep.) Elefant
jarayo jArayo (nep.) Hirsch (ranibaan-ma jarayo dekhey: Ich habe ein Hirsch gesehen in der Königinswald).
jureli jUreli (nep.) Nachtigall
kaag kAag (nep.) Rabe
kasturi kAsturi (nep.) Moschushirsch
khachaar khAchaar (nep.) Maulesel
kharayo khArayo (nep.) Hase
koyali koyAli (nep.) Kuckuck
kukhura kukhura (nep.) Huhn/ Hähnchen
latokosero lAtokosero (nep.) Eule
macha mAcha (nep.) Fisch
mayur/madjur mAyur/madjur (nep.) Pfau
mirga/mriga mirgA / mrigA (nep.) Hirsch
musa mUsa (nep.) Maus (ganesh bhagwan musama chadnu huncha: Der Gott Ganesh reitet auf einem Maus).
nyuri-musa nyUri-musa (nep.) n, plural (-haru) Mungo m.
parewa pArewa (nep.) Taube
phyauro phyAuro (nep.) Fuchs
saadhe sAadhe (nep.) Bulle
sarpa sArpa (nep.) Schlange (nepalma char-sai kisimka sarpaharu painchan: In Nepal findet man 400 sorten von Schlangen).
singha /simha singhA/simhA (nep.) Löwe
suga sUga (nep.) Papagai (sugajasto: Papageienhaft adj.
titra titrA (nep.) Rebhuhn (Familie Phasianidae)
yak yAk (nep.) Hochgebirgsrind (Bos grunniens) ist das größte Bergtier, hat ein dickes Fell und bewohnt die kältesten, wildesten und unwirtschaftlichsten Gegenden.
yeti yeti (nep.) Mystisches, menschenähnliches Wesen, das in den größten höhen Nepals lebt und von der Regierung anerkannt ist als ein Eigentum Nepals. (Das Bindeglied zwischen dem Menschen und seinen Affenvorfahren ?).
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Flora: phul-paath
chameli chAmeli (nep.) Jasmin
godawari godAwari (nep.) Chrysantheme f.
gulab gUlab (nep.) Rose
kamal-ko-phul kAmal (nep.) Seerose, Lotusblume
kumud kUmud(nep.) Lilie
lahurey phul lAhurey phul (nep.) Dahlien.
laliguras lAliguras (nep.) Rhododendron arboreum (die Nationaleblume Nepals)
lalupattey lAlupatey (nep.) Poinsettia, Weihnachtsstern m
sayapatri sAyapatri (nep.) Tagetes, Studentenblume f; Ringelblume f.
sungabha sungAbha (nep.) Orchidee f.
suryamukhi sUryamukhi (nep.) Sonnenblume
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Nepals Wildtiere: nepalko djantu-haru
aibex Aibex (nep.) Himalaya Ibex oder Steinbock (Capra ibex). Habitat: Den Himalaya Ibex/Steinbock findet man auf beide Seiten des Himalaya, west von der Sutlej Fluß über die Baumgrenze.
arna Arna (nep.) Wasserbüffel (Bubalis bubalus). Habitat: Etwa 45 von den Wasserbüffel findet man im östlichen Tarai. Manche findet man auch auf der Gangesebene und Brahmaputra Fluß in Assam.
badel bAdel (nep.) Wildschwein/Wildeber (m) (Sus scrofa cristatus). Es ist ein großes, schwergebautes Tier. Habitat: Er lebt in der Nähe von Wasser und wälzt sich in seichten Teichen. Die Heimat des Wildschweins reicht von Indian, Nepal, Birma, Thailand, Sri Lanka bis Westmalaysia.
bampudkey sungur bAmpudke suUngur (nep.) Zwergschwein (Sus salvanius) wurde von Hodgson zuerst aus Nepal beschrieben, später fand man heraus, daß er mit dem Wildschwein verwandt war. Habitat: Im südlichen Taraiwälder von Ostnepal und auch in Sikkim, Bhutan und Assam.
baadar bAadar (nep.) gewöhnliche Rhesusaffe/ Macaque (Macaca mulatta). Habitat: Der Rhesusaffe ist an einer vielzahl von Standorten zu finden z.B. in den Tempelanlagen von Pashupatinath und Swayambhu und in anderen Städte, Dorfer. Bauernhöfe, Wälder und Berge. An allen Standorten wird der Rhesusaffe vom Menschen in Ruhe gelassen und sie leben in hochorganisierten Trupps..
bagh bAgh (nep.) Der Tiger (Panthera tigris). In Nepal beherrscht er die Zentrum des Royal Chitwan National Park. Er mag Beutetiere wie Wildschweine und Hirsche. Der Bestand an Tigern in Chitwan wird auf 100 geschätzt, wenn man verschiedene Alterstufen mitrechnet.
barasingha bArasingha (nep.) Sumpfhirsch (Cervus duvauceli) findet man in den sumpfigen gräßer des Taraiwälder, besonders in Sukla Phanta (Kanchanpur).
bharal bhAral (nep.) Blaueschaf (Pseudoss nayaur). Er sieht aus wie eine Kreuzung zwischen Schaf und Ziege. Die Lamas von Shey Gompa (Dhaulagiri Zone) schutzen ein Herd von Bharal, weil sie sehr zahm sind. (Siehe Peter Mathiesens Buch ‘The Snow Leopard und George Schallers Buch ‘Mountain Monarchs’. Der Bharal grast in offenen Hügellandschaften. Es lebt im Himalaya und Trans-Himalaya und ist bis ins östliche Ladakh und Bhutan verbreitet.
buaso bUaso (nep.) Der Wolf (Canis lupus) Habitat: Er lebt zu zweit oder in Familiengruppen auf hügeligen, felsigen Gegenden von östliche Solukhumbu und westliche Dolpo Distrikt (Nepal).
chamero chAmero (nep.) Fledermaus (kira khaney chamero: Insektfressender Fledermaus). In Nepal findet man 30 sorten von Fledermäuse.
chittal chIttal (nep.) Gepunktete Hirsch (Axis axis).Habitat: Man findet den Chittal häufig in der Tarai, und in Katmandus Gokarnawald.
chituwa chItuwa (nep.) Der Leopard (Panthera pardus) ist das erfolgreichste Raubtier. Tiger und Panther jagen zum Teil die gleichen Tierarten. Der Leopard ist kleiner als der Löwen und Tiger. Er frißt alles, von Mäuse bis Rindern und kann zu einer Plage werden, weil er nicht mal die Haustiere in Ruhe läßt. Man findet den Leopard in Sikkim und Nepal. Aber auch in Indien, Birma, Sri Lanka, Afrika, Turkei, Südostasien und Nord Korea.
chhuchundro chhUchundro (nep.) Spitzmaus; engl. shrew; Grey Musk Shrew (Suncus murinus) Graumoschus Spitzmaus. Der Spitzmaus wird im nepalesischen mit Ganesh assoziert. Habitat: In den Häusern von Katmandu bzw. Nepal.
chinkara chInkara (nep.) Indische Gazelle (Gazella gazella). Habitat: Man findet die Gazelle in Nordwest- und Zentral Indien. Eine tibetische Verwandte (Procapra picticaudata) findet man in nord-ost Ladakh und in das tibetische Plateau.
chiru ChIru (nep.) Tibetische Antelope (Pantholops hodgsoni). Wie der Name sagt, findet man dieses Tier in Tibet, Ladakh und Himalayaplateau neben der tibetische Grenze.
dumsi dUmsi (nep.) Stachelschwein (Hystrix indica). Habitat: Himalayas von Nepal und Indien bis Sri Lanka.
gaida gAida (nep.) Nashorn (Rhinoceros unicornis). Nasnörner findet man in der Raptital von Chitwan. In Nepal ist das Nasnorn auf dem 100 rupee Schein abgebildet und daher heißt ein hunderter Schein auch ‘ein Nashorn’. Nepals Nashörner sind leider gefährdet.
gauri gai gAuri gai(nep.) Gaur (Bos gaurus). In der Siwalikkette lebt der Gaur, das beeindruckendste unter den Huftieren. Habitat: In den Wälder um Devi Tal, Tamar Tal, Dumaria und Khagendramalli anzugreffen.
ghoral ghOral (nep.)Wildziegenantelop (Nemorhaedus goral). Gorals trifft man meist auf der Fahrt entlang der hügeligen Strasse nach Kanda, auf der Gosaikundpilgerweg neben Dunche, Ramche oder in Helambu. Regional sind sie verteilt von Kashmir bis Assam.
gohi gOhi (nep.) Krokodil Es gibt zwei sorten von Krokodilen in Nepal. Der Govial (Gavialus gangeticus) kann 20 meter lang sein und hat eine lange, schmale Mund um Fische zu fangen. Habitat: In der Taraiflüße. Der Sumpfkrokodil (Crocodolus palustris) ist 10 meter lang und ist im Sumpf und Flüsse zu finden. Normalerweise frißt er Fische aber attakiert alle Tiere in seiner Nähe (Hunde, Hirsche, Wasservögel, Leoparden, Affen und sogar Menschen.
him chituwa hIm chItuwa (nep.) Der Schnee Leopard (Panthera uncia) ist von Natur aus sehr vorsichtig und daher wird er selten gesichtet. Habitat: Er kommt von Nepal und über die ganze Länge des Himalaya vor, Kashmir bis Arunanchal Pradesh (Indien). Er ist in großen Höhen zu Hause, bleibt im Winter auch oben. Im Sommer jagt er Himalaya-Ziegen, -Schafe, Bharal und Steinböcke am Rande der Schneegrenze. Sein Fell ist leider sehr begehrt und steht Gemäß dem nepalesischen und indischen Gesetz zum Schutz der Wildtiere unter schutz.
hundar hUndar (nep.) Die Streifenhyäne (Hyaena hyaena) gehören zu den weit verbreitesten Raubtiere in Indien und Nepal. Sie ist ein Aasfresser, greift auch Tiere an, denn ihre körperliche Evolution machte aus ihnen perfekte Tötungsmaschinen. Das Eisenharte Zubeißen macht ihren Angriff erfolgreich. Habitat: Man findet die Streifenhyäne in den niedrigen Bergen und Schluchten des West-Nepals.
jangali bakhra jAngali bAkhra (nep.) Wildziege (Capra hircus). Habitat: Wildziegen findet man in Südwestasien von der Bolanpaß bis in den Kaukasen.
jangali gadha jAngali gAdha (nep.) Wildesel (Equus hemionus). Habitat: Im norden Nepals.
jangali hathi jAngali hAthi (nep.) asiatische Wildelefant (Elephas maximus). Man findet den Wildelephant in den Wäldern von Kanchanpur und Bardia.
jangali jantu jAngali jantu (nep.) Wildtiere: wild animals (engl.)
jangali kukur jAngali kUkur (nep.) Der Wildhund ( Cuon alpinus) ist in Indien und im Himalaya zu findet und ist weit verbreitet bis zu den Alteiberge, Manchuria und Ost-Malaysia. Er jagt wilde Schafe und Ziegen im Himalaya. In tiefergelegenen Gebieten lebt er im Wald. Wie der Wolf jagt er auch in Rudeln.
jarayo jArayo (nep.) Hirsch. Habitat: Taraiwälder. Sambar (Cervus unicolor) findet man in Nepal, Indien, Sri Lanka und in den meisten Südostasiatischen Ländern.
jhadi-sungur jhAdi-sungur (nep.) Langohrige Igel (Hemiechinus auritus collaris); Hedgehog (engl.).
jharal jhAral (nep.) Himalaya Tahr (Hemitragus jemlahicus) Habitat: Er kommt im gesamten Himalaya von Pir Panjir bis nach Sikkim und Bhutan vor und bewohnt verschiedene Vegetationszonen bis 4500 m Höhe.
kalo bhalu kAlo bhAlu (nep.) Himalaya Schwarzbär (Selenarctos thibetanus) Habitat: In den niedriger gelegenen Himalayabergen ist der Schwarzbär zu Hause und trägt ein typisches V-Zeichen auf der Brust Er ist in Kashmir, Nepal und in Assam anzutreffen und mag besonders bewaldete Hänge. Der Himalaya Schwarzbär frißt Früchte, Beeren, Honig und auch Mais von den Feldern.
kasturi mriga kAsturi mrIga (nep). Moschushirsch (Moschus moschiferus) sind sehr klein. Sie leben in Birkenwälder und essen Blumen, Kräuter und Flechte. Die männliche Tiere produzieren Moschus, was sehr begehrt ist für Perfume.
kharayo khArayo (nep.) wollige Hase (Lepus oiostolus). Habitat: Tibet, nord Nepal und Sikkim.
kiang kIang (nep.) Halbesel (Equus hemionus kiang) ist die tibetische Unterart des indischen Halbesels. Habitat: Den Halbesel findet man im tibetischen Plateau und in den Ebenen von Nord-Ladakh.
krishnasagar krIshna sAgar (nep.) Schwarze Antilope (Antilope cervicapra) bevorzugt offenes Flachland und vermeidet Wälder und Gebirge. Man fand sie früher in den Wäldern von Banke und Bardia in Nepal.
laguna lAguna (nep.) Schweinhirsch (Axis porcinus); Hog deer (engl.). Chitwanbesucher auf Elefantenrücken auf Rhinocerospirsch mit der Kamera sind, bekommen gelegentlich die Gelegenheit die laguna zu sehen. Laguna kann man auch in Gokarnawald(Katmandu) besichtigen.
langur lAngur (nep.) Hulman Langur (Presbytis entellus) auch Hanuman Langur genannt. Er wird von 16 Unterarten repräsentiert. Habitat: Langurs findet man in Nepal in Helambu, Goropani und neben Ghandrung oder entlang der Taraiflüsse. Er ist in Kashmir über der Schneegrenze, im Süden auf Sri Lanka, in Rajisthan und in Birma zu finden. Der größte Feind von Langurs ist der Leopard.
muso kharayo mUso khArayo (nep.) Himalayan Haus-Hase (Ochotona roylei), auch Pika genannt, findet man oberhalb der Baumgrenze. Habitat: Himalaya, Europa und Nordamerika.
nayan nAyan (nep.) Marco-Polo-Schaf (Ovis ammon poli). Die nordliche Rasse wurde von Marco Polo beschrieben, besonders wegen deren lange, spiralige Horner.. Das Marco-polo-Schaf kommt auch im russischen Pamirgebirge und im Wakhan-Korridor Afghanistans und in Hunza vor.findeter Nayan findet man auf dem tibetischen Plateau von nordlichen Ladhak bis Sikkim. Das große tibetische Schaf (Ovis ammon hodgsoni)ist das größte wildlebende Schaf. Habitat: Das langbeinige Tier bewohnt das Tran-Himalaya-Plateau. Sein natürlicher Feind ist der tibetische Wolf, das bedeutendste Raubtier des Trans-Himalaya.
nilogai nIlgai (nep.) Blaue Antelope (Boselaphus tragocamelus). Habitat: Man findet sie in Nepals Tarai und in den offene Wälder von Indien. Sie sind verwandt mit Kühe und werden daher in Ruhe gelassen.
rato bhalu rAto bhAlu (nep.) Der Braunbär (Ursus arctos isabellinus) ist beheimatet oberhalb der Baumgrenze in den offenen, kahlen Himalayawiesen. In den kalten Wintermonaten überwintert er in den Berghängen in Hölen und stöbert nach Insekten, Wühlmäuse und Murmeltiere.
rato pheauro phEauro (nep) der Rotfuchs (Vulpes vulpes) hat lange rötlicher, seidiger Pelz. Er lebt in Weiden an Flußufern und in bewohnten Gegenden. Seine Beute ist überwiegend Nagetiere einschließlich Eichhörnchen. Habitat. Er lebt im Himalaya und in der nordlichen Hemisphäre.
rato sano panda rAto sAno pAnda (nep.) Der Kleine Panda (Ailurus fulgens) hat einen runden Kopf, zugespitzte Ohren und eine kurze Schnauze. Habitat: Dieser Panda kommt in Nepal, Sikkim und im Ost-Himalaya vor und lebt auf einer Höhe von 1500m. Er hat ein vegetarisches Speiseplan (Gräser, Würzeln, Blätter, Obst).
ratuwa, ratey mriga rAtuwa,rAtey mrIga nep.) Rothirsch (Muntiacus muntjak) . Diese Hirschart bellt wie ein Hund, daher wird es als ‘Barking Deer’. Habitat: In Nepal findet man Sie in 5000m höhe.
saalak sAalak (nep.) Pangolin /Scaly Anteater (Manis crassicaudata).
saas sAas (nep.) ganges Delphine (Platanista gangetica) Habitat: Ganges und Nepals Flüsse wie Koshi und Gandaki in der Tarai (Flachland).
sloth bhalu sloth bhAlu (nep.) Der Lippenbär (Melursus ursinus) ist eine zottige Kreatur mit langem Haar. In der Monsunzeit ist ein Lippenbär (engl. sloth bear) sehr auf Insektennahrung (Termiten, Bienen bzw. Honig) angewiesen. In der Nähe von menschenlichen Siedlungen lebende Lippenbären mögen es, Mais und Zuckerfelder heimzusuchen. Lippenbären weden 4o Jahre alt.
syal syAl (nep.) Der Goldschakal (Canis aureus) hat seiner Heimat in Südostasien, Europa, Nepal, Indien, Birma und Thailand.Er lebt von Aas und jagt auch selber. In Nepal findet man den Goldschakal neben Siedlungen (Städte, Dörfer) oder bestellte Felder in den Mittelland und Tarai. Er ist Nachts zu hören, wenn er heult und er hat eine Lebenserwartung von 12 Jahren.
talpa tAlpa (nep.) Maulwurf; Habitat: kurzschwanz Maulwurf (Talpa miccrura) findet man in Nepal ab 3000m.
thar thAr (nep.) Serau (Capricornis sumatraensis); engl. Serow. Habitat: Diese Gattung der Ziegelantelope kommen im Western und Osten des Himalaya vor.
thulo malayali lokharke malayaische Rieseneichhörnchen (Ratufa bicolor)
udhney lokharke udhney lokharke (nep.) Fliegende Eichhörnchen. Im Himalaya findet man 3 Genera (Petaurista, Hylopetes und Belomys).
yak yAk (nep.) Wildyak (Bos grunniens) ist am besten an hügeliges Terrain des tibetischen Plateau und in Nepal angepaßt. Das Yak ist das größte Bergtier.
yati yAti (nep.) Um den Yeti oder Abominal Snowman gibt es viele Geschichten die von den Khumbusherpas, Tamangs (sokpa-stories) und andere Nepalistämme erzählt werden. 1951 photographierte der Brite Eric Shipton auf dem oberen Melung-Gletscher (Rowaling Himal). Sogar Reinhold Messner 52, (schaffte alle Achttausender) sagte im Juli 1997 ‘Ich habe den Yeti gefunden. Ich brauchte 13 Jahre, um hinter sein Geheimnis zu kommen.’ Das Kloster oberhalb von Periche beherbergt im ersten Stock den ominösen Yeti-Skalp bzw. die Yeti-Hand. Die nepalesische Regierung hat Gesetze erlassen, die das Töten des Yeti verbieten und dieses Wesen zum Volkseigentum erklären.
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Copyright © Karin-Claudia Shroff & Satis Shroff 2006, Freiburg
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1 ebd.: S.198
2 Münzinger-Archiv: Internationales Handbuch, Länder aktuell 1996 S. 51-52.
3 NGO= Non-governmental Organisation(Nichtregierungsorganisation) ; GO= Government Organisation(Regierungsorganisation)
4 Nationalfeiertag ist am 11. Januar (Tag der Einheit), 9. November (Verfassungstag), und 28. Dezember (Geburtstag des König Birendra Bir Bikram Shahadeva).
5 Bhattrai, Binod: Mit Stachelschweinschmuck und Salztabletten, TAZ 20.2.88.
6 Schamane: Nach manchen etymologischen Erklärungen kam das Wort aus dem Sanskrit durch chinesisch-buddhistische Vermittlungen ins Mandschu-Tungusische. Im Pali bedeutet schamana, im Sanskrit shramana soviel wie „buddhistischer Mönch, Asket“. Der Zwischenterminus lautete im Chinesischen sha-men. Sie war bei den altaischen Türken kam, bei den Jakuten ojon, bei den Burjaten böö, den Mittelasiaten bakshi, den Samojeden tadibe, den Lappen noita, den Finnen tietöjö und den Ungarn taltos. In Nepal werden die Schamanen allg. als „Dhami-Jhakri“ bezeichnet.
7 HMG:His Majesty’s Government of Nepal
8 Gurung, Harka Bahadur: Dimensions of Development, Mrs. Saroj Gurung Hrsg. Katmandu 1989 S.239.